Außergerichtlicher Vergleichsvorschlag (Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose)
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Außergerichtliches Vergleichsangebot gem. § 305 InsO
Forderungssache : _______________________________________
./. mich
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich nehme bezug auf Ihr Schreiben vom (datum)
Leider bin ich wirtschaftlich nicht in der Lage, Ihre Forderung in voller Höhe zu begleichen bzw. Ratenzahlungen zu leisten. Ich habe, bei <zahl> Gläubigern, Gesamtforderungen in Höhe von etwa
Dennoch bin ich bereit, Ihnen ein Angebot zu unterbreiten und habe mir dazu Drittmittel beschafft. Diese stehen mir bis zum <datum> zwecks Schuldenregulierung zur Verfügung. Mit diesen Mitteln, in Höhe von
Ich biete Ihnen daher eine Vergleichssumme in Höhe von <betrag> an. Diese Summe kann zum
Da ich der Ansicht bin, daß mein Angebot durchaus angemessen und wirtschaftlich ist, bitte ich um eine wohlwollende Prüfung und verbleibe
Mit freundlichen Grüßen
Wenn es gelingt, und das ist gar nicht so unwahrscheinlich, Kopf- und Summenmehrheit zu erreichen, ist es nur ein kleiner Schritt zum gerichtlichen Schuldenbereinigunngverfahren o h n e Antrag auf Restschuldbefreiung. In dem Fall zahlt man nämlich höchstens die Zustellungskosten (Gläubigerzahl x € 11,-) und bekommt in der Regel die Zustimmungsersetzung ohne Probleme. Die Zahlungsfrist sollte daher das SBP-Verfahren (je nach Gericht zwischen 2 - 4 Monaten) berücksichtigen. Bei einigen Sozialhilfeempfängern ist diese Strategie in meiner Praxis bereits gelungen. Auch vor Einführung der InsO hatte ich gute Erfahrungen mit Drittmitteln. Je nach Konstellation (siehe o.g. 3 Kriterien) lagen die Quoten zwischen 5 und 20%.
Name: Ronald Matthijssen
Stand: 28.08.03
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Publiziert am: Sonntag, 19. Oktober 2003 (10075 mal gelesen)
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