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Schulden & Insolvenz Hilfe Forum 08. Januar 2009, 03:04:51 *
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Autor Thema: ...meine Story, lang und gnadenlos.  (Gelesen 950 mal)
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NoVeXX
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« am: 09. Februar 2007, 12:25:39 »

Hallo zusammen,

Ich heisse Daniel bin 22Jahre alt, verzweifelt und (für meine Verhältnisse) hoch verschuldet.

Aber ich will von Vorne anfangen und Schritt für Schritt erzählen:

Alles fing vor 2 1/4 jahren nämlich im November 2004 an, als ich einen Autounfall hatte. Damals hatte ich eine Ausbildung in Frankfurt am Flughafen zum Speditionskaufmann angefangen. Da ich allerdings aus Baden-Württemberg komme und dort sowohl Freunde alsauch Verwandte habe, bin ich jedes 2te Wochenende und im urlaub hin und her getingelt.

So ach an jenem Wochenende, als ich in bruchsal an einer Ampel stehen geblieben bin, fuhr mir ein junder türkischdeutscher mann mit c.a. 70 Sachen auf (Beide Autos totalschaden, PC im Kofferaum, ebenfalls totalschaden). Ziemlich verunsichert und unter Schock ließ ich mir dann ein Mietauto aufschwazen und einen Rechtsanwalt andrehen.

Nach einigen besuchen mit einigen Dokumenten bei jenem Anwalt, wurde mir versichert, dass alles kein Problem sei, und der Volle kostenumfang auf konto des unfallgegners gehe. Nachdem alles geregelt war, ließ ich dem anwalt zeit, meine Angelegenheiten zu regeln. Kurz darauf hatte ich mit meinem mietauto ebenfalls einen Verkehrsunfall, kein Fremdschaden nur mein Mietauto hatte einige beulen und einen Lackschaden abbekommen. Da ich dachte das auto sei vollkaskoversichert kümmerte ich mich nicht weiter darum sondern meldete den Schaden einfach meiner Autovermietung, die mir versicherte, dass dies kein Problem sei, wegen der Vollkaskoversicherung. Schließlich gab ich das Auto zurück und nahm einen Kredit auf um mir ein Neues Auto kaufen zu können (gebrauchtwagen 1900€), Die Kreditkosten übernähmen ja nach aussage des anwalts die Unfallgegnerversicherung. Da ich ja Mobil sein musste für meinen Beruf.

Dann kam so im April der Erste Schock für mich, die Vollkaskoversicherung übernimmt den Schaden NICHT, weil ich den unfall nicht, wie es in meinem Vertrag gestanden hat, der Polizei gemeldet habe (der unfall mit dem Mietauto jetzt). Die Reparatr für den nissan micra (2000€) und die kosten Für das Mietauto sollte ich tragen und sofort bezahlen was nicht ging, da ich ja nur ein Erstlehrjahrsgehalt für Azubis bezog und jeden Cent selbst brauchte. Mein haushaltsgeld war sogar so knapp, dass ich nichteinmal eine Ratenzahlung vereinbaren konnte. Zudem kam noch, da ich auch in Frankfurt kosten hatte ( 80% meines gehaltes gingen für die miete weg) dass ich auch auf meinem Konto schon wieder in der Kreide stand. (c.a. 800€)
Also wartete ich, dass mir mein Anwalt ja bald ein wenig Geld von der Unfallversicherung überschreiben würde, womit ich einen teil meiner Schuld ausgleichen konnte. Dieser Meldetete sich jedoch Monatelang nicht und meine Schulden wuchsen. Also versuchte ich kosten zu reduzieren, ich kündigte meinen Webspace, meinen internetzugang usw... Es half aber nichts, anfang 2006 brach ich dann aus meiner Finanziellen Notlager heraus meine Ausbildung in Frankfurt ab und zog wieder in das Haus meiner Eltern. Ich konnte das alles in frankfurt nichtmehr bezahlen.

Dem anwalt hatte ich mittlerweile mit der Anwaltskammer gedroht, da dieser dort nicht eingetragen war. Bei mir meldete sich dann von der dortigen Kanzlei ein echter anwalt, der auch bei der kammer gemeldet war, und versicherte mir wir bekämen nun alles in den Griff, nur dass dieser AW nun dokumente von mir will (verwertungsnachweiß meines alten Autos) Die ich nichtmehr habe WEIL ICH SIE IHM SCHON GEGEBEN HABE.

Heute habe ich das Problem, dass der Provider bei dem ich meinen internet anschluss hatte nun 500€ von mir will, wil meine Vertragskündigung wohl net geklappt hat und seit monaten wohl unbezahlte rechnungen an meine alte Adresse gingen, die ich nie empfing. mit deren rechtsanwalt habeich nun eine Ratenzahlung vereinbart, aber da mir die Autovermietung eine neue Pfändung reingedrückt hat ( Die alte konnte ich durch einen Offenbarungseid abwenden ) und auf meinem konto NACHDEm mein gehalt jetzt erst draufkam 0€ sind, kann ich ncihtmal die erste rate überweisen.

Ich bin am ende, was soll ich nun nur Machen... suizid?[addsig]
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Feuerwald
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« Antworten #1 am: 09. Februar 2007, 13:42:08 »

Moin !

\"Ich bin am ende, was soll ich nun nur Machen... \"

§ 1 - Trauen oder vertrauen Sie nie einem Juristen.


Wollen Sie  Ihre Ausbildung beenden oder eine neue Ausbildung beginnen ?  Das sollten die wichtigen Fragen sein, die es zu beantworten gilt. Welches Einkommen haben Sie denn derzeit ?


\"aber da mir die Autovermietung eine neue Pfändung reingedrückt hat ( Die alte konnte ich durch einen Offenbarungseid abwenden ) und auf meinem konto NACHDEm mein gehalt jetzt erst draufkam 0€ sind, kann ich ncihtmal die erste rate überweisen.\"


- Sie haben offenbar schon eine EV hinter sich,
- dann noch Kontopfändung an der Backe.
- sehr viel mehr kann nicht passieren.

- Bei Arbeitseinkommen und Kontopfändung (Guthaben) wäre ein Freigabeantrag gem. § 850k ZPO die erste aller Maßnahmen.

Im allgemeinen würde eine Schuldnerberatung nach EV, Kontopfändung etc. anraten, die Zahlungen an die Gläubiger erst einmal einzustellen. Nur so ganz ohne persönliches Beratungsgespräch lässt sich nicht viel empfehlen. Lassen Sie sich doch bei der Bewältigung der Schulden doch von einer Schuldnerberatung helfen. Das macht den Kopf frei, um sich auf die wesentlichen Fragen des Lebens zu konzentrieren.

MfG
Feuerwald
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NoVeXX
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« Antworten #2 am: 09. Februar 2007, 14:24:12 »

Ja, ich denke sie haben Recht, eine Schuldnerberatung wäre wohl das richtige jetzt, hoffentlich wird dadurch nicht noch alles Schlimmer aber danke, ich versuche es.[addsig]
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mcossu
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« Antworten #3 am: 09. Februar 2007, 16:12:43 »

Hallo,
sollte die Wartezeit bei der Beratungsstelle zu lange sein, können Sie sich auch an uns wenden. info@schuldenregler-ev.de wenden.

Gruss
Johann Schwab




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Schulden & Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #3 am: 09. Februar 2007, 16:12:43 »


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« Antworten #4 am: 09. Februar 2007, 18:12:30 »

nun ich habe mich etwas schlau gemacht habe jetzt jedoch etwas angst vor einer sogenannten \"Schuldnerberatung\" . Viele der Privaten Anbieter erscheinen mir äusserst unseriös, als ob diese einem nur einen riesenkredit aufschwazen wollen und sonst nichts. Aber eine öffentliche stelle werde ich NICHT anlaufen, denn wannimmer ich bisher eine öffentliche stelle angelaufen habe, kam dabei nie etwas gutes heraus, ob Arbeitsamt, Führerscheinstelle, Polizei oder Sozialamt. Für mich waren all diese Anlaufstellen eine einzige Enttäuschung, und haben mehr Probleme verursacht als gelöst.

Woran erkenne ich dass ein Privater anbieter Seriös ist, kann mir vielleicht jemand eine Beratungsstelle im Raum Stuttgar/Ludwigsburg empfehlen?

Vielen Dank im Vorraus.

P.S. om Oben anstehende Fragen zu Beantworten, ich befinde mich zurzeit in einem EQJ (Einstiegsqualifikationsjahr= Staatlich gefördertes Praktikum) und Fange September 07 eine Ausbildung zum Kaufmann für groß- und Aussenhandel an. mein momentanes Einkommen liegt Bei brutto 690 (knapp 500€ netto), wovon mir 250€ schon allein die Bank für meine Altschulden abzieht, ohne, dass ich etwas tun kann.[addsig]
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Feuerwald
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« Antworten #5 am: 09. Februar 2007, 19:10:19 »

\"wovon mir 250€ schon allein die Bank für meine Altschulden abzieht, ohne, dass ich etwas tun kann.\"


Doch,

das können Sie.  die Kontoverbindung wechseln ! ? In Stuttgart kenne ich persönlich keinen/keine. Ich höre mich aber mal um.

MfG
Feuerwald









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EndlichFrei
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« Antworten #6 am: 09. Februar 2007, 19:45:04 »


Hallöchen,

Ihre Story: Lang und Gnadenlos!
Meine Antwort: Kurz und Heftig!

Lassen Sie sich endlich helfen!!

Sie sind viel zu jung für eine Insolvenz. Kopf hoch und nach vorne schauen und vor allem nicht in Selbstmitleid verfallen.
Als erstes kümmern Sie sich, wie bereits weiter vorne im Thread bereits geraten, um einen Freigabeantrag für Ihr Konto. Dann schaun Sie sich schleunigst nach einem 400 Euro Job, und wenns abends Regale einräumen ist bei Aldi. Zusammen mit Ihrem Nettoeinkommen liegen Sie dann immer noch unter der Pfändungsgrenze.
Sie wohnen ja wieder zuhause, also reichen wöchentlich 50 Euro Taschengeld. Den Rest (ca. 700 Euro) stecken Sie radikal in die Schuldenregulierung (je Gläubiger Anteilsmäßig) und ich bin überzeugt, dieses Jahr ist noch nicht vorbei, da sind Sie schon Ihre Schulden los.


Gruß
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