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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 03:46:45 *
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Autor Thema: Alternative zur Insolvenz  (Gelesen 2377 mal)
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« am: 03. September 2009, 15:26:52 »

Servus,
ich plage mich in der letzten Zeit mit der Überlegung herum, wie ich mein Unternehmen beende. Ich bin jetzt fast 2 Jahre selbstständig und aktuell zahlungsunfähig. Es gibt weniger als 20 Gläubiger, Umsatzsteuerschulden sind vorhanden. Die Gesamtsumme aller Schulden belaufen sich auf etwas 100T€.

Privat ist bei mir nichts zu holen. Alles ist in der Firma versenkt worden. Frau ist mit Kind vor ein paar Wochen weg gelaufen (Kontakt besteht noch). Auch privat ist meine Situation also nen echter Alptraum. Alles was mal zur Absicherung unser Familie gedacht war, ist jetzt in Rauch aufgelöst.

Gibt es Erfahrungswerte, wie Banken auf den Vorschlag reagieren eine Umschuldung vor zu nehmen bei 50% Schuldenerlass und den Rest über einen Privatkredit zurück zu zahlen? Mit meiner Ex würde eine Teilung des Kredites nicht unmöglich sein. Hat meine Idee einen Nachteil den ich übersehe?

Lieben Gruß
Matthias
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paps
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« Antworten #1 am: 03. September 2009, 21:15:46 »

Die Bank wird in der jetzigen Situation nicht auf einen Schuldenerlass eingehen.
Erst wenn amtlich (EV) festgestellt ist, dasss nichts zu holen ist, sind Verhandlungen möglich.
Wenn auch nicht sonderlich erfolgsversprechend.

Wenn sollten Sie komplett umschulden, dann könnte man ev. an den Zinsen etwas feilschen.
Allerdings sollten Sie dann auch in der Lage sein, die raten für den Umschuldungskredit zu zahlen.
Sonst macht das ganze keinen Sinn.

Als aktuell Selbständiger könnten Sie auch den kurzen Weg in die Regelinsolvenz nehmen.
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Mfg aus dem Grünen HerzenDeutschlands
Paps
 
Buchtipp:"Mir reicht's, ich gehe"

Paps arbeitet hauptberuflich für die Debeka-Versicherungen Bausparkasse
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« Antworten #2 am: 03. September 2009, 21:34:49 »

Kurzer Weg heißt ja in dem Fall, schnellerer Beginn, oder?
Bedeutet Insolvenz nicht generell mehr Einschränkungen als bei der Belastung mit einem Kredit? Ich denke da an einige "Freiheiten" im Finanziellen! Kreditkarte (im Internet ja manchmal notwendig), Girokonto...
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Inkassomitarbeiterin
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« Antworten #3 am: 08. September 2009, 19:05:21 »

Kurzer Weg heißt ja in dem Fall, schnellerer Beginn, oder?
Bedeutet Insolvenz nicht generell mehr Einschränkungen als bei der Belastung mit einem Kredit? Ich denke da an einige "Freiheiten" im Finanziellen! Kreditkarte (im Internet ja manchmal notwendig), Girokonto...

Vergleiche mit Banken und erst Recht 50% ist eigentlich unmöglich, weil die Banken ihre Kredite oft durch eine Kreditausfallversicherung absichern. Also für die Bank ist die Inso des Kunden oftmals die bessere Lösung.

Wenn sie die EV abgeben ist die Schufa auch im Eimer und es gibt keine Kreditkarte, Dispo usw. Ein Girokonto bekommt man im Übrigen auch mit EV oder Inso, halt nur auf Guthabenbasis. Ob dies für eine Selbstständigkeit angebracht ist...
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