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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 06:48:15 *
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Autor Thema: Auto auf die Tochter umschreiben?  (Gelesen 3597 mal)
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oldsusy
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« am: 04. Juli 2008, 13:14:13 »

Hallo alle zusammen,

es ist schon wieder ein Problem aufgetreten.....

Vor 3,5 Jahren habe ich mir einen gebrauchten Golf gegönnt.......Preis damals ca. 4000 €......habe ihn übers Autohaus finanzieren lassen.
War , damals, finanziell kein Problem.
Im Dezember dieses Jahres wird die Restsumme fällig: 400 €.....und dann würde er offiziell mir gehören.
Aus Kostengründen fahren mein Mann und ich seit 8 Monaten gemeinsam mit einem PKW zur Arbeit.......aus diesem Grund habe ich den PKW an meine Tochter abgegeben. Wir haben noch so einiges bei ihr offen, somit war das Auto eine Anzahlung!
Da die Darlehnsumschreibung einmalig 175 € kosten würde, läuft der Vertrag weiterhin auf meinen Namen.
Ich gehe davon aus, dass der PKW stark gefährdet ist ( wir gehen im Herbst in die Inso )......meine Tochter zahlt natürlich die Raten und möchte ihn vorzeitig ablösen und auf ihren Namen umschreiben lassen.

Daher meine Frage:
Könnte uns der IV oder jemand Anderes einen Strick daraus drehen?
Oder sollten wir es darauf ankommen lassen und offiziell umschreiben? Nach dem Motto: wo kein Kläger da kein Richter....

Meine Tochter möchte ihr Auto natürlich nicht verlieren.....sie hat ja auch die letzten Monate die Raten gezahlt!

Was kann ich jetzt tun, damit es nicht gegen uns ausgelegt werden kann!

Für hilfreiche Infos wäre ich sehr dankbar!

Liebe Grüße,
oldsusy
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MissTraut
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« Antworten #1 am: 04. Juli 2008, 18:51:39 »

Hallo,

für mich wäre es die saubere Lösung, Vertragsumschreibung auf Tochter prüfen lassen (dürfte kein Problem sein, wenn sie eigenes Einkommen hat, d.h. Bonität stimmt). Die Bearbeitungsgebühr zur Umschreibung : Sofern der Vertrag bislang gut bedient wurde, einfach mal die Bank anschreiben und fragen, ob aus Kulanz nicht auf die Hälfte der Gebühr verzichtet werden könnte.

LG
MissTraut
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« Antworten #2 am: 04. Juli 2008, 19:13:48 »

Hallo MissTraut,

danke für die Antwort!
Heißt das dann vielleicht im Umkehrschluss, dass mir doch evtl Jemand " ans Bein pinkeln " könnte?

Ich will jetzt kurz vor dem " Finale " bloß keinen Fehler mehr machen!

LG,
oldsusy
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« Antworten #3 am: 04. Juli 2008, 21:47:48 »

Hallo ... ich denk da weniger an die "Bein-Pieselei" sondern eher daran, dass IV sagen könnte, das Fahrzeug wird zur Masse genommen und er verwertet es oder er läßt es sich quasi von Euch aus der Masse freikaufen ... und das wäre doch schade, wo doch die Tochter in den letzten Monaten eh die Raten gezahlt hat ...  wink


LG
MissTraut

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« Antworten #4 am: 05. Juli 2008, 07:04:40 »

Guten Morgen,

irgendwie scheinen durch den Dauerbeschuss der Gläubiger die Kräfte und das Denkvermögen nachgelassen zu haben.....

Nochmal für Blöde: du ( ich sag einfach mal "du" ) meinst also, wir sollten den Finanzierungsvertrag auf die Tochter umschreiben lassen ( Bonität ist dort vorhanden!).
Muss das Fahrzeug dann auch um sie umgeschrieben werden?
Eigentlich ist es doch auch nichts anderes, als wenn sie den jetzt ablöst und dann die Ummeldung gemacht wird......oder übersehe ich da was?
Bei der finanzierenden Bank kann doch bestimmt jederzeit nachgefragt werden, ab wann der Vertrag offiziell von der Tochter bedient wurde, oder?
Und ein " pfiffiger IV " wird es wohl in allen Fällen gegen uns auslegen können!
Der Anwalt sagte uns, dass wir eine Ablösung und Umschreibúng einfach machen sollten.....vielleicht würde es ja gut gehen oder wir könnten den PKW für nen kleinen Euro freikaufen! Ja, vielleicht, aber vielleicht auch nicht!
Es würde unserer Tochter das Herz brechen, das Fahrzeug abgeben zu müssen......sie braucht es nämlich wirklich!

Wie immer bin ich für jede Info sehr dankbar!

LG
oldsusy
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« Antworten #4 am: 05. Juli 2008, 07:04:40 »



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smallville
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« Antworten #5 am: 05. Juli 2008, 14:01:49 »

Hallo,

ich denke nicht, dass es ein Problem ist wenn die Tochter möglichst JETZT den Wage auf ihren Namen umschreiben lässt und den Vertrag weiterlaufen lässt.

Ich weiß nicht wie es finanziell bei der Tochter aussieht, aber da die Restsumme des Kredites im Dezember 400 Euro beträgt, hieße dies im Umkehrschluss wenn HEUTE abgelöst würde, wäre es etwas weniger?!

Würde ich prüfen lassen und zusehen, dass der Wagen so bald als möglich weg von der Bank ist.
Ihr also dann tatsächlich gehört. Nicht mehr der Bank.

Dann ist bei Inoseröffnung auch kein Schummeln mehr nötig, denn dann könnt ihr ordnungsgemäß angeben, dass weder offene Forderungen bei Bank xyz wegen Auto bestehen, noch dass ihr diesen Wagen besitzt.

Versucht die Fahrzeuggeschichte VOR Insoantrag zu regeln, dann kann es auch diesbezüglich zu keinerlei Diskussionen kommen.

LG
small
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« Antworten #6 am: 05. Juli 2008, 14:15:12 »

Hallo smallville,

danke für die Antwort!

Die Bank hat uns den Ablösebetrag vor ein paar tagen mitgeteilt.....es sind jetzt knapp 900 €.

Die Ablösung des Fahrzeuges wird für meine Tochter kein Problem darstellen.....es wäre nur blöd, wenn sie ihn in der Inso nochmals freikaufen müßte......also zum Teil doppelt bezahlt! Zu verschenken hat sie auch nichts!

Wir wollen auch nicht schummeln.....eigentlich wollen wir nur noch etwas Ruhe......aber ich möchte vor Eröffnung noch alles tun, was möglich und rechtmäßig ist! Durch Schummeleien könnten wir noch mehr Stress bekommen.....und davon hatten wir eigentlich schon genug!

LG
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« Antworten #7 am: 05. Juli 2008, 14:30:34 »

Bin gerade verwirrt - wer geht denn in die Inso?
Ihr - oder die Tochter?
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« Antworten #8 am: 05. Juli 2008, 14:38:50 »


Sorry, war vielleicht schlecht ausgedrückt! wir gehen in die Inso.....
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« Antworten #9 am: 05. Juli 2008, 14:49:56 »

Na gut :-)

Dann ist es doch aber ok.
Ablösung und Ummeldung VOR eurer Inso und dann kommt auch kein IV mehr ......

Warum auch!

Bei mir war es sogar so, dass das Auto meiner Eltern aus Kostengründen auf mich angemeldet war - ich das beim Erstgespräch sagte und es stellte kein Problem dar.

Jetzt - über ein Jahr später - nach mehrfachem Wechsel meiner IV-ler - wurde ich aufgefordert  dass die Eltern es Ummelden sollen auf ihren Namen - der Form halber.
Aber keiner zog was zur Masse ......

Also ich denke wenn ihr jetzt ablöst und umschreibt (wo noch gar keine Inso beantragt ist) ist das doch kein Thema ....

lg
small
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« Antworten #10 am: 05. Juli 2008, 15:17:02 »

Hallo small,

wahrscheinlich hast du recht!

Vielleicht machen wir uns einfach zuviel Gedanken über alles!

Wir wollen uns immer nur über alles informieren, damit wir , im Falle eines Falles, nicht über den Tisch gezogen werden!

Aber je mehr man sich informiert, desto verwirrter wird man; desto mehr Fragen treten auf! Wir sollten vielleicht mal die Lektüre ändern....... 

Wir werden Nägel mit Köpfen machen und den PKW umschreiben!

Danke und liebe Grüße,

oldsusy
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