Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 06:54:48 *
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Autor Thema: Auto für die Arbeit nötig - anteilige Kostenerstattung aus der Masse?  (Gelesen 367 mal)
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doppelmoppel51
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« am: 12. April 2009, 13:16:15 »

Hallo alle zusammen,

Vorgeschichte:

Ich bin seit Anfang Januar in der Insolvenzphase, lasse derzeit die Betragshöhe fürs Auto über das Gericht prüfen, weil die TH mir nur erst  € 500.- später auch € 1000.-zugestanden hat. Einen kleinen Erfolg konnte ich schon erringen, dass Gericht hat auf € 1500.- aufgestockt und für einen höheren Betrag  hat es eine detaillierte Aufstellung/Begründung angefordert. Diese habe ich eingereicht.

Ich benötige das Auto beruflich und es ist auch anerkannt.
Aber:
Das Auto braucht Benzin damit ich zur Arbeit gelange, es verursacht Wartungskosten, es müssen Steuern und Versicherung gezahlt werden.
Ich verdiene oberhalb der Pfändungsgrenze, d.h. ich zahle in die Masse ein.
Jetzt meine Frage:
Kann ich die Kosten  gegenüber der Masse geltend machen, abzgl. des Privatnutzungsanteils?

Denn: kein Auto --> keine Arbeit --> kein Geld in die Masse
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MissTraut
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« Antworten #1 am: 12. April 2009, 13:50:23 »

Hallo,

nur zum besseren Verständnis: Du hast ein Auto und das hat IV freigegeben und nun möchtest Du die Unterhaltskosten für das Fahrzeug wie Benzin, Steuer und Versicherung von dem Betrag wieder eingehalten, den Du zur Masse abführst. Habe ich das so richtig verstanden ?

LG
MissTraut die kein Auto hat und trotzdem weiterhin arbeitet  whistle
« Letzte Änderung: 12. April 2009, 13:52:41 von MissTraut » Gespeichert

Bewältige eine Schwierigkeit
und du hältst einhundert andere von dir fern.
(Konfuzius)
doppelmoppel51
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« Antworten #2 am: 12. April 2009, 18:06:22 »

Hallo hi MissTraut,

richtig, denn ich habe in den nächsten sechs Jahren rund 180.000 km (30.000 km p.a.) abzuleisten und dahinter verbergen sich ein Haufen Kosten.
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ickebins
Grünschnabel
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« Antworten #3 am: 13. April 2009, 10:47:56 »

Guten Morgen!

Also ob für den laufenden Unterhalt Geld aus der Masse freigegeben wird, wage ich sehr zu bezweifeln.

Man könnte beim Gericht alternativ einen Antrag auf Erhöhung des pfändungsfreien (monatlichen) Betrages stellen, ich weiss aber nicht, ob das Gericht bei einer Jahresfahrleistung von 30.000 km da schon tätig wird (wenn ja, bitte posten, würde mich dann persönlich auch betreffen!!)

Die angesprochenen Positionen sind sämtlichst (ausgenommen Steuen) über Werbungskosten bzw. Sonderausgaben (soweit innerhalb Höchstbetrag) von der Einkommensteuer absetzbar und dass allein wird ein Argument für das Gericht sein.

Weiterhin würde ich wegen dieser Jahresfahrleistung einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen lassen.
Vom Netto, das man dann mehr  hat, wird zwar ggfs. auch wieder gepfändet, aber eben nicht alles, während beim Lohnsteuerjahresausgleich u.U. die gesamte Summe  in die Masse geht.   
   
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doppelmoppel51
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« Antworten #4 am: 13. April 2009, 15:05:37 »

 hi Gruenschnabel,
Danke für die Antwort.
Stimmt, ich kann das km-Geld ja steuerlich geltend machen. Ich war so lange selbstständig und hatte das Auto auf Firma laufen, dass ich daran gar nicht mehr gedacht habe. Unter dem Aspekt denke ich auch, dass ich hier keine Chance haben werde.
Bzgl. Steuererstattung meine ich, dass ich dann schon in der Wohlverhaltensphase bin und ja zumindestens meinen Anteil bekomme.
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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #4 am: 13. April 2009, 15:05:37 »



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Tatum
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« Antworten #5 am: 13. April 2009, 16:48:21 »

hi Gruenschnabel,
Danke für die Antwort.

 lollol
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♥♥♥ •*´¯)(¯`*• Doch, ich glaube an Engel. Ich kann dir sogar 5 oder 6 zeigen. Flügel haben sie allerdings keine. •*´¯)(¯`*• ♥♥♥
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