Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 08:10:15 *
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Autor Thema: Bekomme ich Mietbeihilfe?  (Gelesen 1665 mal)
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Samsas Traum
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« am: 18. September 2010, 14:21:48 »

Hallo!

Ich bin heute das erste Mal hier und ziemlich verzweifelt. Seit 10.09 läuft mein Insolvenzverfahren. Mir bleiben monatlich 1000€ ich weiss, das ist im Vergleich viel. Seitdem wohne ich wieder bei meiner Mutter zur Miete. Monatlich bezahle ich für 2 kleine Zimmer in ihrem Haus 200€, 100€ Unkosten für das Auto+ ca. 100€ Sprit, was ich benötige um zur Arbeit zu kommen.Das Verhältnis zu meiner Mutter ist nicht sonderlich gut, deshalb suche ich eine kleine bezahlbare Wohnung. Leider gestaltet sich das sehr schwierig und ich denke, das die Miete monatlich auf keinen Fall mehr als 300€ betragen darf. Dann würden mir noch 500€ bleiben, von denen ich Lebensmittel, Kleidung, Versicherung und Telefon auch noch bezahlen muss. Gibt es irgendeine Möglichkeit auf Unterstützung? Ich bin am Ende meiner Kräfte und die Situation macht mich kaputt, psychisch leide ich so sehr darunter, das ich bereits Schlafstörungen und extreme Gemütsschwankungen habe.  sad
« Letzte Änderung: 18. September 2010, 14:30:48 von Samsas Traum » Gespeichert
paps
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« Antworten #1 am: 18. September 2010, 15:58:30 »

Sie stehen im Berufsleben.
Staatliche Unterstützung wird es deshalb kaum geben.

Aber sie können ein vertrauliches Gespräch mit ihrem Arbeitgeber führen.
Viele Firmen biten in solchen Fällen zinslose Darlehen an.
Das könnten Sie aus den unpfändbaren Beträgen dann zurückzahlen.
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Mfg aus dem Grünen HerzenDeutschlands
Paps
 
Buchtipp:"Mir reicht's, ich gehe"

Paps arbeitet hauptberuflich für die Debeka-Versicherungen Bausparkasse
Pauli
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« Antworten #2 am: 18. September 2010, 19:16:26 »

Hallo!
Ich würde an Ihrer Stelle auf jeden Fall versuchen
Wohngeld zu beantragen.
Im Netz gibt es Wohngeldrechner, wo Sie sich Ihren
Anspruch ausrechnen lassen können!
Viele Grüße   thumbup

Legen Sie sich vor Beantragung aber einen Puffer zurück-
Bei uns hat die erste Beantragung 8 Monate gedauert!!!
(Scheint keine Seltenheit zu sein)
Allerdings wird rückwirkend ab Antragstellung bezahlt!
« Letzte Änderung: 18. September 2010, 19:39:55 von Pauli » Gespeichert
doktor mabuse
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« Antworten #3 am: 20. September 2010, 08:46:13 »

Hallo,

mich würde mal interessien, mit welcher Begründung bei einem Gehalt/Auszahlbetrag von ca. 1000 Euro Wohngeld gezahlt werden sollte, wenn man alleinstehend ist?
500 Euro zum Leben hätte ich auch gerne, muß mit unter 400 Euro auskommen, nach Abzug der Unkosten.

Eine Möglichkeit wäre, daß Sie sich erstmal ein Zimmer in einer WG mieten, ist in der Regel leichter zu bekommen, als eine kleine Wohnung und Sie würden flexibel bleiben.

Gruß,
Doktor Mabuse
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Samsas Traum
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« Antworten #4 am: 20. September 2010, 13:57:36 »

@ Dr. Mabuse

Ich wohne auf dem Dorf, da gibt es leider nicht so viele passende günstige Wohnungen, unter 500€! Deshalb muss ich meinen Radius erweitern und habe somit wieder mehr Unkosten, für Sprit usw. ... Ausserdem zahle ich von den 500€ meine kompletten Unkosten... mir bleiben quasi 100€ die ich für Reparaturen oder andere ausserplanmäßige Ausgaben einsetzen muss... bzw. mir sparen kann, für Monate an denen es mir noch schlechter geht. SOrry das ich kein Kind habe und keinen Unterhalt bezahlen muss! Das Ganze ist so auch schon schlimm genug für mich!  dntknw
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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #4 am: 20. September 2010, 13:57:36 »



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doktor mabuse
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« Antworten #5 am: 20. September 2010, 16:24:14 »

Hallo,

kann verstehen, daß Sie gern ohne Einbußen und persönliche Abstriche durch die Insolvenz möchten, aber so easy ist das nicht immer.
Und immerhin durften Sie Ihr Auto behalten, ist auch nicht immer selbstverständlich.
Es setzt oft auch ein Umdenken und Neuorganisieren in einigen Bereichen voraus, das dies nicht immer leicht ist, verstehe ich gut.
Müssen Sie denn unbedingt in dem Dorf mit diesen hohen Mietpreisen wohnen bleiben?
Ist die Chance in der nächstgrößeren Stadt eine Wohnung zu finden nicht besser? Nochmal Stichwort WG!

Also, versuchen Sie, die Sache aktiv anzugehen, wenn Sie sich mit der momentanen Situation nicht anfreunden können.
Sie werden merken, es geht immer weiter....

Gruß,
Doktor Mabuse

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Samsas Traum
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« Antworten #6 am: 20. September 2010, 18:57:48 »

@Dr. Mabuse

Danke, für Ihre Tipps, ich weiss das die Insolvenz kein Zuckerschlecken ist. Sie hat mich bereits mein Haus und meine Ehe gekostet. Der Wohnungsmarkt hier ist sehr dünn, die nächste größere Stadt ist gute 30km entfernt. Auch mit einem WG-Zimmer wäre ich zufrieden. Das gibt es aber auch meist nur in Städten, leider.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
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Hund2000
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« Antworten #7 am: 20. September 2010, 23:25:15 »

Hallo,

ob es Hilfe zum lebensunterhalt gibt weiß ich nicht. Ich glaube es aber nicht, da Ihnen das Existensminimum ja bleibt.
Bei dem was Sie schreiben, könnte Ihnen ein Tapetenwechsel trotz alledem gut tun. Vielleicht auch einen Job wechsel. Natürlich nur wenn das in frage kommt. Denken Sie mal über die Möglichkeit nach. So fangen Sie neu an und kommen aus Ihrem alten heraus.

Trotzdem kann ich Sie verstehen. Wir beantragen gerade die Privatinsolvenz.....
Es ist nicht einfach sich ein zu gestehen, das man finanziell am ende ist. Wir sind allerdings unverschuldet in diese Lage gekommen.
Wir sehen die Insolvenz aber auch als Neuanfang. Schade das es Sie schon Ihre Ehe und das Haus gekostet hat. Was das angeht habe ich gott sei dank keine Probleme.

Ich wünsche Ihnen, das Sie die Kraft haben die Jahre der Insolvenz einigermaßen zu überstehen.

Alles Gute
Hund2000
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