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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 09:04:08 *
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Autor Thema: Bin ich noch zu retten???  (Gelesen 1514 mal)
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auwacke
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« am: 15. Oktober 2008, 22:51:08 »

Da ich neu bin ein ganz dickes Hallo in die Forum-Runde. Wie gut dass es dieses und euch gibt. Da ich so langsam nicht finanziell weiter weiß, möchte ich meine Situation hier mal kurz schildern und hoffe von euch ein paar Anregungen bekommen zu können, wie ich damit am besten umgehen kann.

Ich habe bei 4 Gläubigern etwa 55.000€ offen. 2 Allzweckkredite und 2 Kreditkarten. Die Abzahlung beträgt  mtl. etwa 1640€. 

Weiterhin habe ich ein Auto finanziert und dieses ist derzeit ca 15.000 Wert und der offene Kredit beträgt etwa 14.000. Monatlich zahle ich dafür 250€.

Dem nicht genug: Ich habe seit 2004 eine vermietete Eigentumswohnung. Kreditkosten + Hausverwaltung = 700€. Derzeitiger Wert Ca. 85.000€. Bei der Bank noch offen 92.000€. Als Mietzahlung bekomme ich 490€ (aber das ist halt keine 100prozentige Einnahmequelle).

Wie man schon erkennen kann, ist dies eine Rechnung, die bei einem Einkommen von 2300€ nicht mehr aufgehen kann:

mtl. Einnahmen mit Mieteinnahmen: 2790€
mtl. Kreditkosten: 2590€

Da bleiben 200€ für den Monat Miete/Kleidung/Sprit/Essen/sonstige Kosten. Kurz gesagt, es geht nicht mehr.

Nun hab ich mich hier im Forum schon etwas belesen, bräuchte aber vielleicht mal auf meinen konkreten Fall ein paar Tipps.

Ist denn ein Schuldenbereinigungsplan bei der Gesamtsumme und dem Einkommen denkbar? Gerade bezüglich der Wohnung usw. Ich möchte diese auch nicht mehr haben, da sie bisher nichts als Ärger und Geld gekostet hat. Ein Versuch zu verkaufen für den Betrag der offenen Forderung ist schon gescheitert.

Wie könnte da sowas aussehen? Kann ich es schaffen die Wohnung loszuwerden und über einen bestimmten Zeitraum (6Jahre, was ja der Wohlverhaltensphase entspricht) mtl. eine bestimmte Summe die nicht höher ist als das pfändbare Einkommen an die Gläubiger ohne der priv. Inso zu zahlen?
Oder ist die priv. Insolvenz mein letzter Ausweg?

Vielen Dank für eure Zeit und hoffentlich eure Tipps.

LG
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auwacke
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« Antworten #1 am: 16. Oktober 2008, 18:18:19 »

Soeben habe ich auch noch  einen Brief von der Advancia Bank bekommen, dass der Zinssatz der Kreditkarte ma eben auf 25,9 % p.a. effektiv mad2 angehoben wurde. Das ist doch schon Wucher lt. BGB oder??? So machts doch eine Rückzahlung noch unmöglicher. 

Naja, hoffe jo noch auf ein paar Tipps von euch.

Grüße
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paps
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« Antworten #2 am: 16. Oktober 2008, 20:11:58 »

Eine außergerichtliche Einigung mit der ETW an der Backe ist ehr schwierig.

Zum Zinssatz der A-Bank. Beim Zinssatz dürfte dt. Recht nicht greifen. In den Bedingungen sollte dieser Strafzinssatz stehen.
Karte Kündigen.
 
Vom Grunde her, könnte aber eine gute Schuldnerberatung das Problem eines außerger. Vergleiches in den Griff bekommen.
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Mfg aus dem Grünen HerzenDeutschlands
Paps
 
Buchtipp:"Mir reicht's, ich gehe"

Paps arbeitet hauptberuflich für die Debeka-Versicherungen Bausparkasse
auwacke
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« Antworten #3 am: 16. Oktober 2008, 20:41:52 »

Hallo paps, danke für die schnelle Antwort.
Ja kündigen ohne den offen Betrag ausgleichen zu können ist ja nicht so einfach. Ansonsten wäre ich da natürlich sofort weg. 26%... das kann man sich gar nicht so richtig vorstellen dass es sowas gibt.

Grüße
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