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Schulden & Insolvenz Hilfe Forum 13. Oktober 2008, 15:54:09 *
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Autor Thema: Blauäugig  (Gelesen 472 mal)
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jb6662
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« am: 23. Juni 2008, 00:32:29 »

Hallo an Euch alle,

ich bin neu hier, habe Euer Forum auf der Suche nach Hilfe, beim Stöbern im Internet gefunden.

Mein Fall ähnelt einigen hier beschriebenen,mit dem Unterschied, dass ich noch ganz am Anfang mit meinen Gedanken an die mögliche Unterschrift einer E.V., oder der Beantragung einer Insolvenz bin.

Wie einigen hier ging es mir genauso, ich habe meinem Ehemann vertraut und Unterschriften geleistet, die ich so blauäugig nicht hätte leisten dürfen.

Als ich meinen Mann vor über 6 Jahren kennen lernte, war er hoch verschuldet und sein Haus befand sich bereits in der ZV, welche dann auch vor ca. 3 Jahre vorgenommen wurde. Ich muss dazu schreiben, mein Mann war und ist auch heute noch selbstständig.

In den ersten Jahren arbeitete ich als Angestellte bei ihm. Als die Situation E.V. für Ihn kam und die Hausversteigerung akut wurde, entschieden wir uns dafür, dass ich sein Geschäft übernehme. Dies wurde auch mit einem ordentlichen Vertrag in die Wege geleitet.

Wie es aber ist, umsonst sind seine Schulden nicht entstanden, lief das Geschäft immer schlechter, bzw. das Geld reichte nicht aus um die Rechnungen usw. zu bezahlen. Nun war aber ich haftbar.

Mein Mann hielt trotz der vielen Gespräche, Kosten- Nutzen- Aufstellungen und nervenaufreibenden ,Euch bekannten Dingen, an seinem Geschäft fest, wirtschaftete das Konto, ich muss dabei sagen, mit Hilfe unseres Bankberaters immer weiter ins Minus und ich Esel hab immer nur schön zugeschaut.

Irgendwann bin ich dann zur Bank gegangen und so wurde  mir ein Kredit zur Ausgleichung des Kontos angeboten.

Ich habe es auch geschafft sein Geschäft wieder an Ihn zurück zu geben, auch wieder mit Vertrag in dem unter anderem stand, dass er den Kredit und die Verbindlichkeiten aus meiner Zeit bezahlt, dafür seine Arbeitsgeräte, LKW usw. wieder bekomm.

Da ich 2 PKW mit in die Ehe brachte, ich bin mittlerweile getrennt von meinem Mann, habe ich ihm auch ein Auto überlassen, welches er irgendwann ummeldete, wo eine Steuerrückzahlung von 70 Euro auf mein Konto kam. Diese 70 Euro wollte er von mir haben, ich gab sie ihm nicht, weil ich auch auf jeden Cent angewiesen bin und weil ich meine, sie stehen ihm nicht zu. Seit dem bezahlt er den Kredit und die anderen Geschichten nicht mehr.

Ich musste mittlerweile mein eigenes kleines Geschäft aufgeben, mein Auto verkaufen, kann die Krankenversicherung nicht mehr bezahlen und und und. Mein Mann aber, befindet sich seit 3 Jahren in der Insolvenz und sein Leben ist durch meine Hilfe geregelt.

Ich habe ihm geholfen das Geschäft zu erhalten, ich habe die Versteigerung mit ihm durchgemacht, mein Geld was ich damals hatte überall mit reingesteckt und jetzt steh ich da, habe genau wie eine meiner Vorrednerinnen den Faden verloren.

Kann mir jemand von Euch einen Tipp geben, ohne von Rache sprechen zu wollen, wie man aus diesem Durcheinander rauskommt, gegebenenfalls, wie man diesen Mann dazu bringt, dass er die Sachen weiter zahlt.

Mein momentaner Gedanke ist, mich an den Gerichtsvollzieher zu wenden, der meinen Mann die ganzen Jahre begleitet hat und ihn kennt und da kommt natürlich ein bisschen ein Vergeltungsgedanke durch, mich an seinen Insolvenzverwalter zu wenden. Bloß macht das ja meine Situation nicht besser und ich habe auch nichts davon, wenn er seine Restschuldbefreiung nicht erlangt.

Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich machen und danke Euch für die Geduld beim Lesen dieser Zeilen.
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smallville
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« Antworten #1 am: 23. Juni 2008, 07:07:16 »

Guten Morgen JB,

herzlich willkommen hier  cheesy

Ohne nähere Infos (arbeitest Du? Wovon lebst Du? Wie hoch sind Deine Gesamtschulden bei wieviel Gläubigern)
ist es immer schwer jemanden für die Inso zu raten - oder auch dagegen und einen anderen Weg zu suchen.

Folgender Satz von Dir ist mir aufgefallen:


Kann mir jemand von Euch einen Tipp geben, ohne von Rache sprechen zu wollen, wie man aus diesem Durcheinander rauskommt, gegebenenfalls, wie man diesen Mann dazu bringt, dass er die Sachen weiter zahlt.


Du weißt aber schon, dass Dein Mann in der Insolvenz keine Gläubiger bevorzugen darf???
Er DARF nichts mehr bezahlen was aus dem Zeitpunkt vor Insolvenzeröffnung herrührt - selbst wenn er wollte und könnte - wobei ich letzteres
eher ausschließe, denn sonst wäre er ja nicht in der Insolvenz  wink

Liebe JB, auch wenn es vielleicht überheblich klingen mag (soll es nicht - denn ich kann mir da auch an die Nase fassen...), man muss für die "Fehler" die man gemacht hat gerade stehen. Zumal ich es nicht als Fehler sehe einem Menschen den man liebt zu unterstützen und ihm zu helfen - das man dadurch dann selbst in eine sehr prekäre Lage gerät ist eine andere Sache.

Verschaffe Dir erst einmal einen Überblick über Deine Gesamtsituation, dann wird sich für Dich klar und ersichtlich herausstellen ob Du es evtl. ohne Insolvenz schaffen könntest den Schuldenberg abzubauen oder ob das vergebene Liebesmühe wäre..

Solltest Du Dich für die Inso entscheiden, wäre der nächste Weg die Schuldnerberatung.

alles Liebe
small
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Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
jb6662
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« Antworten #2 am: 23. Juni 2008, 10:06:43 »

Guten Morgen smallville,

danke für Deine schnelle Antwort. Natürlich weiß ich vieles von dem Du schreibst und Du hast auch recht. Was ich nicht wußte, bzw., so wie Du es geschrieben hast, ist die Sache mit der Gläubiger- Bevorzugung.
Tja Näheres zu mir. Ich bin vor gut einem halben Jahr bei Nacht und Nebel in den Hinterraum meines Lädchens eingezogen, da zu dem ganzen anderen Kram auch noch handfeste Auseinandersetzungen zu Hause dazu kamen. Ich hatte das Geschäft aufgemacht, nachdem das vom Mann zugemacht wurde, aber ich hab den Anfang nicht hinbekommen. Nachdem ich meinem Mann wirklich sehr viel geholfen habe, hatte ich wenigstens anfangs auch auf seine Unterstützung gehofft. Glaube mir, er hätte es gekonnt. Im alten Geschäft ist beispielsweise eine riesige Miete weggefallen usw...und Du darfst mir glauben, wenn das Insolvenzbetrug war, das er einige Raten vom Kredit bezahlt hat, dann hat er die letzten drei Jahre nichts anderes getan, als Insolvenzbetrug zu begehen.
Nun gut, den Laden aufgemacht habe ich um auch Geld zum Leben beizusteuern, denn mit 46 ist es wie Du Dir denken kannst nicht mehr ganz so einfach auf dem Arbeitsmarkt. Ich hab den Laden jetzt gekündigt und bin weit weg gezogen, das heißt ich habe die letzten Monate in dem Geschäft gehaust, weil ich mir 2 Mieten nicht leisten kann. So hoch dürften die Schulden nicht sein, ich schätze mal um die 15-20 tsd. Euro, trotzdem viel, wenn man nicht weiß wie es weitergeht. Ach so, Arbeit habe ich noch keine und ich war auch noch auf keinem Amt, weil mir vom Steuerberater die nötigen Papiere fehlen. Auch meine Schuld, da ich den Kopf in den Sand gesteckt habe und mich lieber vielen düsteren Gedanken hingab, statt meine Abrechnung zu machen. Leben tu ich zur Zeit durch die Unterstützung meiner Eltern. Ich hoffe, dass ich in Kürze eine Arbeit finde, denn der Gedanke an Hartz 4, behagt mir überhaupt nicht,genauso wie der Gedanke an die Insolvenz. Ich habe schon immer viel gearbeitet und möchte gerne aus eigener Kraft wieder auf die Beine kommen. Bloß momentan sitze ich eben zusammengekauert in meinem schwarzen Loch. Ich habe mich hier angemeldet, einfach um Menschen mit den selben Problemen kennen zu lernen, um andere Meinungen zu hören, um auch mal den Kopf zurecht gerückt zu bekommen.

LG Beate
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paps
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« Antworten #3 am: 23. Juni 2008, 18:36:19 »

So wie ich das verstanden habe, erfolgte die Rückübertragung nach der Eröffnung?

Wurde denn das Problem der Kreditübernahme auch mit der Bank besprochen? Oder ist das nur eine Vereinbarung zwischen Ihnen beiden?
Ist der Vertrag notariell beglaubigt, bzw, wer hat ihn aufgesetzt?

Sollte er seinen Verpflichtungen aus dem rechtsgültigen Vertrag nicht nachkommen, würde ich im Gegenzug rechtliche Schritte androhen und ggf. auch durchziehen.
Möglichkeiten zur Pfändung bleiben ja viele, da er als Selbständiger je keinen unpfändbaren Lohn bezieht.
(Konto, Auftraggeber, Finanzamt, Versicherungen u.u.u.)
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Mfg Paps

Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken, ist das seltenste Geschenk der Natur"  [Friedrich der Große]


Paps ist Initiator und Leiter einer Selbsthilfegruppe für Schuldner und arbeitet hauptberuflich für die Debeka
Schulden & Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #3 am: 23. Juni 2008, 18:36:19 »


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MissTraut
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« Antworten #4 am: 23. Juni 2008, 18:37:10 »

Hallo Beate ... da bist Du ja hier gerade richtig gelandet ... zumindest mit dem Wachrütteln klappt es gelegentlich ganz gut  whistle

Bringt ja nun auch nichts, sich immer über die "alten" Fehler den Kopf zu machen ... passiert ist passiert und nun sollte es darum gehen, dass Du für Dich in der Zukunft auch eine Perspektive siehst ...

Wichtig ist nun erst einmal, sich einen genauen Stand über die Höhe der Schulden zu verschaffen ... also Gläubiger anschreiben und aktuellen Stand erfragen ... unabhängig davon jedenfalls einen Anwalt bzw. eine Schuldnerberatung aufsuchen ... und dann jedenfalls Dich auch um einen Job bemühen ...

Du siehst, da bleibt Dir nicht viel Raum um sich in das ach so beliebte schwarze Loch zu verkrümeln ... Egal wie alt Du bist, für einen Neustart ist man nie zu alt wenn man sich dazu entschlossen hat und das hast Du ja offenbar getan ...

Glaub mir mal, ich weiß sehr gut wovon ich schreibe ... ich habe kurz vor meinem 50zigsten mal eben reinen Tisch gemacht ... aus der Beziehung gelöst, die mich letztlich auch verschuldet hat (will nicht jammern, schließlich habe ich dies unterschrieben und stehe nun dafür ein), gemeinsame Wohnung gekündigt und tja (so blöd kann frau sein) ... ihm mal so eben den kompletten Hausrat überlassen ...

Ich bin einige Monate auch bei meinen Eltern untergeschlüpft, habe mein "Wunden" geleckt, mich ein bißchen verwöhnen lassen und habe nun mittlerweile auch wieder meine eigene - und sogar superschöne - Wohnung, eingerichtet ist sie auch schon fast vollständig und nun bin ich derzeit mit dem Fein-Tuning beschäftigt ... und es geht mir verdammt gut dabei ... Sicherlich war es von Vorteil, dass ich einen Job habe ... obwohl dieser durch meine Duseligkeit doch ein weniges ins Wanken geriet ... habe aber mit offenen Karten beim Arbeitgeber gespielt und so letztlich meinen Job gerettet ...

Du siehst, es geht ... und wie sag ich doch immer wieder gerne: Am Ende des Tunnels ist immer das Licht ...

Also Kopf hoch und ran an die ersten Schritte ...

LG
MissTraut
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Bewältige eine Schwierigkeit
und du hältst einhundert andere von dir fern.
(Konfuzius)
smallville
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« Antworten #5 am: 23. Juni 2008, 22:37:00 »

Hi Beate,

na da hast du aber auch einiges durch...

Ich kann einerseits verstehen, dass Du den Gang zum "Sozialamt" (heißt ja heute nicht mehr so ) scheust - andererseits sind es Gelder die Dir einfach zustehen. Hier würde ich keine falsche Scham walten lassen.

Wenn Du das was PAPS geschrieben hast abklären konntest und es nicht von Erfolg gekrönt sein sollte, habe ich mal eine Frage.....
Wie sähe es mit Deinen Eltern aus?
Könnten sie Dir einen Teil der Gesamtschuld für einen Vergleich leihen?

Ich stelle mir das so vor:

Du beantragst Hartz IV - kannst den Bezug davon vor der Bank belegen.
Bietest gleichmaßen einen Vergleich (welchen Dir Dritte zur Verfügung stellen) an, welcher Dich von der Restschuld befreit.

Die Chancen könnten gut stehen dass die Bank sich darauf einlässt.
Wenn sie 15-20.000 zu kriegen haben und Du bietest eine Einmalzahlung von z.B. 5.000 Euro an - und damit ist der Rest vom Tisch - wäre das doch auch eine gute Idee und Du kämst um die Insolvenz drumherum.

Nach und nach fällt uns allen hier schon noch was ein  wink

Du weißt doch - Probleme sind Lösungen in Arbeitskleidung :-)

Du schaffst das schon, allein der Schritt hierher war der erste in die richtige Richtung  cheesy

lg
small
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jb6662
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« Antworten #6 am: 24. Juni 2008, 12:42:35 »

Hallo Paps,

die Kreditübernahme war eine Vereinbarung zwischen uns, zwar schriftlich und mit Unterschrift, aber ohne Notar. Die Bank hat die Vereinbarung zwar vorliegen,aber es interessiert sie natürlich nicht. Ich habe den Kredit unterschrieben, also bin ich haftbar.
Selbstverständlich habe ich meinem Mann bereits rechtliche Schritte angedroht,aber entweder ist er wirklich so kaltschnäuzig,oder er weiß, dass das Recht auf seiner Seite ist, es juckt ihn nicht. Ich war mit dem Problem bereits beim Anwalt wo ich erfuhr, das man über den Inso-Verwalter Schritte unternehmen könne, aber wenn ich nur erreiche, dass mein Mann seine Insolvenz nicht durchbekommt, dann bringt mir das weder mein Geld zurück, noch nimmt es mir die Schulden. Ich kenne mich eben viel zu wenig aus.
Ich habe aber noch eine Frage an Dich. Kann es wirklich sein, dass man nach 3 Jahren in der Insolvenz immer noch nicht die Wohlverhaltensphase erlangt hat? Mein Mann erklärte mir, dass es bei ihm so ist und er deswegen den Kredit nicht übernehmen könne, wenn er in der Wohlverhaltensphase ist will er den Kredit übernehmen. Für mich klingt beides sehr unwahrscheinlich.

Hallo MissTraut,

vielen Dank für Deine wunderschöne und Mut machende Antwort. Ich erkenne mich in Deiner Schilderung sehr gut wieder. Natürlich gebe ich Dir in allen Punkten Recht. Trotzdem so schlimm, oder so groß für den Einzelnen diese Probleme sind, bin ich doch froh nicht der einzige "schlechte" Mensch zu sein, das Gefühl kennst Du sicher auch, ich bin froh bei Euch gelandet zu sein und mich austauschen zu können.
Dir wünsche ich auf jeden Fall viel, viel Glück weiterhin.

Hallo Small,

Dein Vorschlag ist nicht schlecht und ich werde sehen, ob er zu realisieren  ist. Die Insolvenz ist wirklich das letzte was ich möchte.
Ein bißchen Licht am Tunnel sehe ich übrigens, ich werde mich morgen bei einem Arbeitgeber vorstellen und ich habe ein sehr gutes Gefühl. Es ist zwar erstmal nur eine kleine Teilzeitstelle, aber doch besser als nichts. Damit lassen sich die eventuellen Gänge zum Amt doch besser tun.

Ich danke Euch allen sehr, Ihr habt mir viel geholfen. 
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ThoFa
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« Antworten #7 am: 24. Juni 2008, 15:48:14 »

Hallo,

die Vereinbarung, die Sie getroffen haben, war das vor oder nach Insolvenzeröffnung ? Es kann durchaus sein, dass das Verfahren noch läuft, unter www.insolvenzbekanntmachungen.de (Detailsuche) können Sie selber nachschauen.

MfG

ThoFa
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Schulden & Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #7 am: 24. Juni 2008, 15:48:14 »


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jb6662
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« Antworten #8 am: 24. Juni 2008, 17:06:09 »

Hallo ThoFa,

die Vereinbarung wurde ca. 2 Jahre nach Insolvenzeröffnung getroffen.

LG Beate
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ThoFa
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« Antworten #9 am: 25. Juni 2008, 12:15:41 »

Hallo,

über den Insolvenzverwalter Ihres Mannes können Sie gar nichts ausrichten und schon gar nicht eine Versagung der Restschuldbefreiung. Lassen Sie sich sowas nicht von inkompetenten Anwälten einreden.

Diese Vereinbarung ist rechtlich etwas komplizierter. Fraglich ist, ob der Ehemann tatsächlich eine solche Vefügung treffen konnte. Aus meiner Sicht ja, allerdings ohne den genauen Wortlaut zu kennen.

Die Vereinbarung wäre damit eine Neuverbindlichkeit, welche nicht der Restschuldbefreiung unterliegt. Sie müssen Ihren Anspruch allerdings titulieren lassen, ansonsten unterliegt sie alsbald der Verjährung.

Viel wichtiger ist es aber nun zunächst Ihre eigene Existenz zu sichern. Vielleicht hat sich ja heute etwas mit dem Job ergeben ? Wenn nicht ab zum Amt und Hartz IV beantragen.

MfG

ThoFa
 

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jb6662
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« Antworten #10 am: 27. Juni 2008, 06:59:52 »

Hallo,

danke für die Antwort, das hilft mir schon ein Stück weiter.

Mit dem Job wird man sehen, bis jetzt kam keine Rückmeldung, aber es ist auch erst 2 Tage her, das ich dort war.

LG Beate
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Anna1970
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« Antworten #11 am: 27. Juni 2008, 14:55:43 »

Hallo liebe Beate  cheesy

ich hab leider keine schlauen Antworten für Dich parat - ich stecke nämlich in einer ähnlichen Situation wie Du - nur daß ich noch mit meinem Mann zusammen bin, obwohl ich gern gehen würde. Aber nach dem Schlaganfall................. rougi undecided

Nur so viel: alles was man aus Liebe macht sind keine Fehler.

Kopf hoch - Du bist nicht allein!!! Auch wenn es sich manchmal so anfühlt.

Liebe Grüße von Anna
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Wo kämen wir hin, wenn alle sagten: wo kämen wir hin? Und keiner ginge um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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« Antworten #11 am: 27. Juni 2008, 14:55:43 »


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jb6662
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« Antworten #12 am: 28. Juni 2008, 06:19:42 »

Hallo Anna,

ich bin sicher Du findest Deinen Weg und dafür wünsche ich Dir viel Glück.

LG Beate
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