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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 09:40:35 *
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Autor Thema: Brauche Hilfe, kurz davor??  (Gelesen 1017 mal)
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annie27
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« am: 08. Oktober 2007, 13:54:50 »

Vielleicht kann uns jemand helfen.  .  .  . 
Wir sind selbständig, haben ein Einfamilienhaus. 
Das Haus haben wir im Jahr 2002 finanziert € 164000,- Da dieses zu wenig gewesen ist haben wir bei der Deutschen Bank zusätzlich € 12.  000,- und € 10000,- aufgenommen. 
Nun versuchen wir schon seit einem halben Jahr die Darlehen umzufinanzieren, da die € 164000 beim BHW ohne Tilgung und die Darlehen bei der Deutschen Bank einmal zu 14% Zunsen und 6% Zinsen sind.   Unsere mtl.   Kosten für alle Darlehen sind ca.   € 1.  300,-.   Bei einer Umfinanzierung würden wir ca.   mtl.   300,- € sparen. 

Da wir selbständig sind (seit 1998) dauert diese neue Anfrage schon fast ein halbes Jahr.  .  .  .  .   ist das normal?
In den letzten vier Monaten sind wir in Zahlungsschwierigkeiten gekommen und haben bei der Deutschen Bank den einen Kredit nicht bezahlt, eine Woche später kam nun die Darlehenskündigung zum 15.  10.  2007 .   Trotz der Nachzahlung der rückständigen Beträge beharrt die Deutsche Bank auf die Kündigung, diese sind mit € 20000 im Grundbuch eingetragen.  
WEnn die Deutsche Bank dabei bleibt, geht unser Haus in die Zwangsvollstreckung.  .  .  .   was kann ich in dieser kurzen Zeit noch machen? Kann mir jemand einen Ratschlag geben?
 
Wir wollen versuchen das schlimmste zu verhindern bzw.  abzuwenden und brauchen seriöse Hilfe oder Ansprechpartner.  Wir haben ein Versicherungsmaklerbüro das eigentlich nicht schlecht läuft. 

Kann mir jemand ein seriösen Kontakt empfehlen?
« Letzte Änderung: 08. Oktober 2007, 15:58:13 von annie27 » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 08. Oktober 2007, 18:52:03 »

Leider fällt mir da auf die Schnelle auch keine wirkliche Lösung ein.
Seriös könnte ich ja nennen  wink , aber unter diesen Voraussetzungen ehr aussichtslos.  heulen

Da Sie aus der Branche kommen, sollten Sie auch wissen, dass bei einem Selbständigen mindestens die Bilanzen der vorletzten 3 Jahre und des aktuellen Jahres ausschlaggebend für die "Kreditwürdigkeit" sind.
Und hier beist sich die Katze regelmäßig in den Schwanz.

Wurde schon versucht über die BHW diese Teilfinanzierung abzudecken?
Eventuell über einen Bürgen oder andere Ersatzsicherheiten.

Eine Teilversteigerung eines nachrangigen Gläubigers wird in der Regel selten durchgeführt, da die erstrangigen Gläubiger vorrangig zu bedienen sind.
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Mfg aus dem Grünen HerzenDeutschlands
Paps
 
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annie27
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« Antworten #2 am: 09. Oktober 2007, 10:49:07 »

Ja, da haben Sie recht.   Nur unverständlich, da wir einen Umsatz von  durchschnittlich ca.   30.  000 vor Steuern haben und dieser steigend ist.   Dieses Jahr wird es ca.   40000,- sein.   Wir sind zwei Personen ohne Kinder. 

Ich fahre morgen erst mal zur BHW nach Hameln und versuch dort etwas hinzubekommen.  .  . 

Aber sonst weiß ich auch nicht weiter.   Müssen wir dann selber Insolvenz anmelden? Oder sollten wir warten und alles auf uns zukommen lassen?  :dntknw:
Wo meldet man die Insolvenz?
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paps
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« Antworten #3 am: 09. Oktober 2007, 20:09:18 »

Da es sich ja nur um einen Teilbetrag handelt, würde ich den Gedanken an eine Insolvenz ganz weit nach hinten schieben.

Die ZV aus der Grundschuld ist ja nur eine Möglichkeit, den ausstehenden Kreditbetrag zu erhalten.
Theoretisch käme ja auch eine Pfändung der Provisionen bei den Versicherungsunternehmen in Betracht.
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