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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 11:07:05 *
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Autor Thema: Die Schulden meiner Mutter  (Gelesen 482 mal)
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« am: 20. Januar 2010, 12:54:55 »

Hallo,

ich bin neu hier.
Ich versuche meiner Mutter aus ihrem Schuldeberg zu helfen. Leider war sie blind vor Liebe und hat sich um ihr Vermögen und weit aus mehr ausnehmen lassen.
Ihre Schulden belaufen sich mittlerweile auf knapp 140000 Euro - 3 Gläubiger. Der größte Brocken ist die Sparkasse mit knapp 120000 Euro + Dispo 4000 Euro. Ich habe mit meiner Wohnung für das Darlehen bei der Sparkasse gebürgt (Meine Mutter selbst wohnt in dieser Wohnung) Nun sind die Ausgaben mittlerweise höher als die Einnahmen - sprich der Berg wächst...
Wir würden die Wohnung verkaufen und zur Schuldentilgung nutzen. Die Wohnung ist ja als Sicherheit bei der Bank, wenn meine Mutter versuchen würde in die Insolvenz zu gehen, würde die Wohnung versteigert werden, oder?
Kann man der Bank anbieten, dass sie das Geld vom Verkauf bekommen und dann keine Forderungen mehr stellen sollen?
Bei einer Schuldnerberatung war sie gewesen, es gab auch einen Termin bei der Bank. Die Bank sagt bisher, Wohnung verkaufen, dann kann sie ja in die Insolvenz gehen.

Ich habe nicht besonders viel Erfahrung auf dem Gebiet. Die Wohnung soll einen Wert zwischen 70000 und 80000 Euro haben.

Gibt es einen Weg mit dieserm Verkaufserlös da komplett raus zu kommen?

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paps
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« Antworten #1 am: 20. Januar 2010, 18:59:18 »

Das Problem ist ein ganz anderes.
Haben Sie nur die Wohnung als Sicherheit im Darlehensvertarg eingetragen oder haben Sie gebürgt und als Ihre Sicherheit als Bürge die Wohnung eintragen lassen.

Geht Ihre Mutter in die Inso, wird im ersten Fall die ZV durchgeführt werden, Es Sei denn, die Bank läßt sich auf eine Kreditübertragung an Sie ein und löst somit den Kredit der Mutter ab.

Im zweiten Fall muß es nicht zur ZV kommen, da die Bank sich an Sie als Bürge halten wird.
Dann können (?) Sie den Kredit bedienen und die Mutter bekommt für ihre Kreditschulden die RSB.

Verhandlungen sind nur im ersten Fall möglich.
Aber ehr unwahrscheinlich, wenn die Kredithöhe 140.000 (ohne Zinsen) ist.
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Paps
 
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« Antworten #2 am: 21. Januar 2010, 08:42:53 »

Hallo Paps,

danke für die Antwort.

Ich habe nicht gebürgt, "nur" die Wohnung als Sicherheit gegeben. Es sind ja 3 Gläubiger zu bedienen. Die Spaka mit ca. 110.000€ und da ist eben die Wohnung hinterlegt.
Mein Gedanke war eben, dies mit dem Erlös des Verkaufes zu bedienen - den Rest schafft sie dann selbst.
Ich kann unmöglich den Kredit bzw. die Raten übernehmen.

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paps
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« Antworten #3 am: 21. Januar 2010, 17:07:17 »

Ich gehe davon aus, dass Sie mit Ihrer Mutter einen vernünftigen Mietvertrag haben.
Beim Verkauf müsste der Käufer den Vertrag mit übernehmen.
Je nachdem, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass auch wieder neu vermietet werden kann, wird sich ein Käufer finden.

Über die Restschulden könnte man dann mit der Bank neu verhandeln, da der Kreditvertrag nicht mehr gültig ist.
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