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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 11:48:25 *
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Autor Thema: EV durch Kredit ablösen?  (Gelesen 400 mal)
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Tiglatassur
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« am: 03. Dezember 2010, 17:41:06 »

Hallo alle miteinander,

vielleicht kann mir jemand hier helfen. Kurz zum Hintergrund:

Ich bin vor ein paar Jahren an einer Depression erkrankt, unter anderem mit der Konsequenz, dass ich organisatorisch nichts mehr auf die Reihe gekriegt habe: Rechnungen nicht beglichen, (Mahn-)Post nicht mehr aufgemacht, Abbruch des Studiums usw.

Leider habe ich es auch nicht geschafft, vor meinem Umzug Anfang 2008 zu meiner Freundin die Kündigung meines noch geltenden Mietvertrags ordnungsgemäß vorzunehmen, sodass ich dann schließlich  auf drei schuldigen Monatsmieten saß, die ich auch danach nicht zurückzahlen konnte. Im Dezember 2008 musste ich dann die EV abgeben.

Inzwischen bin ich Gott sei Dank gesund und konnte auch mein Studium wieder aufnehmen, das ich (hoffentlich) im kommenden Herbst beenden werde.

Ich arbeite neben meinem Studium als freiberuflicher Dozent in der Erwachsenenbildung und würde nun gerne meine Schulden nach und nach zurückzahlen, aber da gibt es einen Haken: Als Student darf ich nur max. zwanzig Wochenstunden arbeiten, meine Freundin hat gerade ihre Ausbildung abgeschlossen, bezieht aber mangels Job bislang noch Hartz IV, und schließlich sind da auch noch zwei Kinder zu versorgen...

Das alles wäre an sich noch kein Problem, denn vor einigen Wochen habe ich das Angebot erhalten, als Vermögensberater bei einem großen Unternehmen anzufangen, mit einem mehr als vernünftigen Gehalt.

Ihr könnt euch sicher denken, was jetzt kommt. Ja, genau - Vermögensberater mit einem harten Schufa-Eintrag, das verträgt sich nicht.

Ich habe mit meinen (EV-)Gläubigern wider Erwarten inzwischen einen Vergleich aushandeln können, sie verzichten immerhin auf etwa 30 % der Schuldsumme, aber das hilft mir wenig, denn abstottern ist mit meinen Verpflichtungen ebenso schwierig wie langwierig, zumindest bis zum Ende meines Studiums - und so lange wird das Jobangebot wohl kaum bestehen bleiben.

Daher nun nach langer Vorrede meine Frage: Kennt jemand eine Möglichkeit, woher ich trotz EV die knapp 3000 Euro bekommen könnte, um den Eintrag löschen lassen zu können?

Ich dachte an eine Art Umschuldungskredit, den ich auch problemlos zurückzahlen könnte (als Vermögensberater über kurz oder lang sowieso), wenn ich ihn nur bekäme...

Weiß jemand Rat? Für jeden Tipp bin ich euch unendlich dankbar!!!

LG, Tiglat
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Orchidee
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« Antworten #1 am: 03. Dezember 2010, 19:24:20 »

Hallo,

also ich bin jetzt nicht vom Fach aber dennoch glaube ich zu wissen, dass man in so einer Situation an keinen seriösen Kredit kommt.
Die Möglichkeiten die ich sehe: (1) Familienangehörige fragen, ob sie Dir das Geld leihen. Oder (2) dem potentiellen Arbeitgeber die Situation genauso schildern und um einen finanziellen Vorschuss bitten. (Das ist Dir sicher unangenehm)
Ich will Dir nicht den Mut nehmen aber ich glaube wirklich nicht, dass Dir eine seriöse Bank mit den EV einen Kredit gewährt.
Es sei denn, Du hast einen sehr guten Draht zu Deiner Hausbank.

Aber vielleicht gibt es hier ja noch mehr Leute die sich da etwas besser auskennen.

Alles Gute
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Inkassomitarbeiterin
weiß was
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« Antworten #2 am: 04. Dezember 2010, 10:21:08 »

Hallo,

ich sehe es genau wie Orchidee. Ist der Gläubiger bereit die 3000€ in Raten anzunehmen?? Desweiteren mal kurz als Anmerkung sind 30% Nachlass absolut "normal". Klingt nach Zinsausbuchung.
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