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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 16:07:33 *
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Autor Thema: Fragen bezüglich Datenspeicherung Infoscore  (Gelesen 1985 mal)
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Nightwish78
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« am: 19. Februar 2010, 22:12:49 »

Moin,

ich hab im Forum schon mal bezüglich Infoscore etwas herumgelesen.

Heute habe ich ein Schreiben von diesem Verein bekommen. Benachrichtigung über Datenspeicherung

Sehr geehrter Empfänger,

gemäß § 33 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz setzen wir Sie hiermit davon in Kenntnis, dass wir zu Ihrer Person gespeicherte Daten erstmals übermitelt haben.

Usw. dann schreiben die noch, dass wenn ich Akteneinsicht haben möchte, 5 Euro überweisen soll. Telefonnummer ist absichtlich keine vorhanden.

Oder man kann direkt mit seinem Personalausweis dort vorbeifahren. Hallo?

Die Frage ist, warum "jetzt" jemand von denen eine Auskunft haben wollte. Hat das etwas mit dem Inso Verfahren und dem bevorstehenden Schlusstermin zu tun?

Ich weiss nicht, was ich nun machen soll. Muss ich irgendetwas machen oder darauf reagieren?

Gruss
Nightwish78
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« Antworten #1 am: 20. Februar 2010, 10:59:35 »

Grundsätzlich können Sie der Datenspeicherung widersprechen, sofern diese nicht aus öffentlich zugänglichen Medien stammen.
Das sollten Sie auf jeden Fall tun.
In einer gemeinsamen Initiative der Forenmitglieder eines anderen Forums der öffentlichen SB wurde eine große Auskunftei gezwungen, alle Daten zu löschen, die nicht aus öffentlichen Quellen stammen und Daten über die gespeicherten Personen ohne Einwilligung weiterzu verkaufen.

Eine Auskunft für 5,- Euro können Sie sich sparen, da zumindest die öffentlichen Schufaeinträge und Ihre Insolvenzdaten aus "Insolvenzbekanntmachungen" gesperichert sind.
Dazu kommen dann mögliche Daten von GL, die nur mit Infoscore zusammenarbeiten.

Vielleicht haben Sie in den letzten Tagen etwas bestellt oder einen Kostenvoranschlag für einen Handwerker angefordert?
Meist sind es alltägliche Handlunge, bei denen künftige zahlungen erfoderlich sind, die eine Abfrage bei Infoscore auslösen.

Leider ist das Problem zum Ende der Inso nicht geklärt.Bei der Schufa ist es geregelt (3 Kalenderjahre).
Bei Infoscore und anderen Auskunfteien aus meiner Kenntnis leider nicht.
Es müßte hier mal jemand wegen der Verletzung des Datenschutzes bis zum BGH durchklagen.
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« Antworten #2 am: 20. Februar 2010, 11:56:02 »

Grundsätzlich können Sie der Datenspeicherung widersprechen, sofern diese nicht aus öffentlich zugänglichen Medien stammen.
Das sollten Sie auf jeden Fall tun.
In einer gemeinsamen Initiative der Forenmitglieder eines anderen Forums der öffentlichen SB wurde eine große Auskunftei gezwungen, alle Daten zu löschen, die nicht aus öffentlichen Quellen stammen und Daten über die gespeicherten Personen ohne Einwilligung weiterzu verkaufen. Welche Auskunftei war denn das?? Was heisst aus öffentlichen Medien?? Ich dachte immer jeder kann eine rechtmäßige Forderung melden.

Eine Auskunft für 5,- Euro können Sie sich sparen, da zumindest die öffentlichen Schufaeinträge und Ihre Insolvenzdaten aus "Insolvenzbekanntmachungen" gesperichert sind.
Dazu kommen dann mögliche Daten von GL, die nur mit Infoscore zusammenarbeiten.

Vielleicht haben Sie in den letzten Tagen etwas bestellt oder einen Kostenvoranschlag für einen Handwerker angefordert?
Meist sind es alltägliche Handlunge, bei denen künftige zahlungen erfoderlich sind, die eine Abfrage bei Infoscore auslösen. Ich vermute, dass ein Gläubiger gemeldet hat.

Leider ist das Problem zum Ende der Inso nicht geklärt.Bei der Schufa ist es geregelt (3 Kalenderjahre).
Bei Infoscore und anderen Auskunfteien aus meiner Kenntnis leider nicht. Richtig, Creditreform speichert m.W. nach 5 Jahre.
Es müßte hier mal jemand wegen der Verletzung des Datenschutzes bis zum BGH durchklagen. Na dann geh mal mit gutem Bespiel vorran  wink
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« Antworten #3 am: 20. Februar 2010, 17:37:42 »

Je nach Art der Daten gibt es bei zulässiger Speicherung m.W. unterschiedliche Löschfristen.
Bei Inkassodaten klingt mir allerdings längstens 4 Jahre in den Ohren. Kann mich aber auch irren. Vielleicht steht dazu was im BDSG.

Außerdem bin ich der Ansicht, dass die Daten in eigener Sache kostenfrei zur Verfügung gestellt werden müssen.
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Nightwish78
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« Antworten #4 am: 20. Februar 2010, 19:43:47 »

Moin,

@paps

Zitat
Grundsätzlich können Sie der Datenspeicherung widersprechen, sofern diese nicht aus öffentlich zugänglichen Medien stammen.
Das sollten Sie auf jeden Fall tun.

Wie soll ich das machen? Direkt an Infoscore schreiben?

Also außer, dass ich ab und zu bei Amazon etwas bestelle, kann ich mir nicht vorstellen was das sein könnte.

Außer meine Ex vielleicht, dass deren RA aufgrund seiner Forderung mich dort gemeldet hat.

Zitat
Leider ist das Problem zum Ende der Inso nicht geklärt.Bei der Schufa ist es geregelt (3 Kalenderjahre).
Bei Infoscore und anderen Auskunfteien aus meiner Kenntnis leider nicht.

D.h. ich kann gar nichts machen und muss das einfach so hinnehmen?

Was passiert, wenn ich widerspreche?

LG
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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #4 am: 20. Februar 2010, 19:43:47 »



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« Antworten #5 am: 21. Februar 2010, 09:49:02 »

Na dann geh mal mit gutem Bespiel vorran  wink


Derzeit ahbe ich soviel Einkommen, dass mich das nun nicht wirklich interessiert.
Bei besagter Auskunftei war nur die Insoeröffnug gespeichert.

Wenn dann in gut 4 Jahren meine Schufa wieder sauber sein sollte, könnte man das Problem ja mal in Angriff nehmen.
Sofern es dann  noch Bedeutung hat.
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« Antworten #6 am: 21. Februar 2010, 09:52:00 »

Möglichkeiten gibt es viele, warum eine Meldung von Daten erfolgte.
Da Von Herausgabe gesprochen wurde, liegt eine Anfrage vor, nicht ein Eintrag.

Sie können formlos der Datenspeicherung zu ihrer Person widersprechen.
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« Antworten #7 am: 04. August 2011, 17:14:03 »

Guten Tag,

auch ich habe heute einen solchen Brief, wie im Eingangspost erwähnt, erhalten.

Nun ist der Strang hier ja schon etwas älter.

Gibt es in der Zwischenzeit irgendwelche Erkenntnisse oder Erfahrungen, wie man sich bezüglich dieses Briefes zu verhalten hat, oder was man machen soll?
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« Antworten #8 am: 04. August 2011, 17:43:46 »

Ich habe den Brief einfach entsorgt. Die Speicherung dürfte wahrscheinlich nicht anzugreifen sein und wer angefragt hat, interessiert mich nicht die Bohne. Bislang hat sich noch keiner geäußert, der mein Geld nicht haben wollte; und wenn doch kaufe ich eben woanders.
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« Antworten #9 am: 04. August 2011, 18:15:58 »

Nein, es gibt nichts neues.
Mein ursprüngliches Antwortpost trifft noch zu.
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« Antworten #10 am: 07. August 2011, 14:07:10 »

Dankeschön! Ich mache jetzt erst mal nichts.

Denn schlussendlich stand ja die Insovelnzeröffnung im Netz, so kann so eine Firma dann auch einen Eintrag bei sich machen.........was soll ich da noch widersprechen.
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