Hallo an alle Gleichgesinnten

im August 2010 wurde nun mein Inso-Verfahren eröffnet

Es ist ein unglaublich befreiendes Gefühl. Keine Drohbriefe mehr und man kann wieder ruhiger schlafen.
Meine Insolvenzverwalterin ist unheimlich sympathisch und sehr, sehr hilfsbereit. Ich hatte doch sehr große Angst an einen Verwalter zu geraten, der wie ein Kettenhund agiert. Man liest ja so einige schlimme Sachen. Sie hat lediglich das Bedürfnis, alle drei Monate von mir eine Gehaltsabrechnung zu erhalten und das war´s.
An alle die mir hier geholfen haben und in deren Beiträge ich immer wieder gelesen habe, womit sich der ein oder andere beschäftigen muss...
EIN RIESIGES DANKESCHÖN AN PAPS UND ALLE ANDEREN MODERATOREN 
Zieht es durch und glaubt mir, es fängt ein neues Leben an. Es ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, der ist aber im Vergleich zu den schlaflosen Nächten, Bauchschmerzen und Zukunftsängsten, die mit einer Überschuldung einhergehen, absolut nicht vergleichbar.
Schade ist nur, dass es bei meinem Mann noch immer nicht erledigt ist.
Aber hierzu habe ich eine Frage, die in einem neuen Thema zu lesen ist.
Also, habt keine Angst davor, eine Insolvenz zu beantragen. Es ist einfacher (für mich jedenfalls) als sich nächtelang Gedanken zu machen, wie man das Leben übersteht.
Grüße,
Faxi