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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 19:17:12 *
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Autor Thema: Insolvenzantrag stellen trotz Immobilie, Kontopfändnung läuft bereits  (Gelesen 1301 mal)
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Muellerin
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« am: 19. September 2011, 09:05:14 »

Hallo erst mal, möchte mich kurz vorstellen, bevor ich mein Problem schildere:
ich bin Beamtin (46 Jahre alt) mein Mann ist Frührenter wg. chronischer Krankheit, 2 Kinder (11 und 14 Jahre alt.
Vor ca. 5 Jahren erkrankte ich an einer Depression. Während dieser habe ich Rechnungen liegen gelassen, Briefe nicht geöffnet usw. daher entstanden im Laufe von ca. 2 Jahren Schulden im 6stelligen Bereich. Einige bediene ich mit kleinen Beträgen monatlich. Jetzt läuft eine Kontopfändung gegen mich und Gehaltspfändungen. Ein Gläubiger hat sich ins Grundbuch eintragen lassen.

Ich spiele nun mit dem Gedanken, in die Insolvenz zu gehen.  Oh_no
Doch hierbei kommt ein Problem auf mich zu, denn ich bin zu 50 % Besitzer einer Immobilie. Wir haben vor 16 Jahren gebaut und können die Belastung für das Haus noch immer gut aufbringen (wir leisten uns halt nichts).
Das Haus wurde auf dem Grundstück der Eltern meines Mannes gebaut und diese mussten damals mit haften, denn es ging zu der damaligen Zeit keine Grundstücksteilung, wir haben es halt wie bei einer Eigentumswohnung geregelt.
Es wäre der sichere Tod meiner Schwiegereltern und meins Mannes, wenn es zur Zwangsversteigerung kommen würde. Ich möchte dies auf jeden Fall verhindern und werde alles tun, was dafür notwendig ist.  cry

Wir konnten bisher eine 1%ige Tilgung zahlen, d.h. es sind noch genügend Schulden auf das Haus da (bei Bedarf kann ich den genauen Schuldenstand bei der Bank erfragen), die wahrscheinlich NICHT bei einer Versteigerung getilgt werden könnten.

Daher habe ich die Hoffnung, dass dasd Haus aus einer Insovenz heraus gehalten werden könnte.
Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, das Haus innerhalb von Familie oder guten Bekannten zu verkaufen und uns ein Wohnrecht zuzusichern... undecided

WER KANN MIR HELFEN und weiß Rat, was ich tun soll?!?!?

Zu allem überfluss weiß niemand von meiner Misere und meinen Problemen, ich kann kaum noch schlafen und wälze alle Möglichkeiten hin und her.
Dabei weiß ich auch nicht so genau, an wen ich mich wirklich wenden soll, wegen der Insolvenz. Denn die Berater bei der Diakonie sind überlaufen (Wartezeit mindestens 9 Monate). Sind Berater aus dem Internet bekannt, die seriös sind und nicht nur abzocken?? Oder sollte ich besser zu einem guten Anwalt vor Ort gehen, der auf Insolvenzrecht speziallisiert ist, denn das Problem ist ja sehr speziell.
Vielen lieben Dank im Voraus für die Hilfe und die Informaion!! Oh_no

Da fällt mir noch eine Frage ein:
ist es zulässig, dass ich mir die Erstattung von der Beihilfe/Krankenkasse für Arztrechnungen/Arzeien auf das Konto meines Vaters zahlen lasse und dieser für mich meine Arztrechnungen bezahlt??? Diese Leistungen können ja gepfändet werden und von was soll ich dann die Arztrechnungen bezahlen??

>Ich danke Allen, die sich die Zeit nehmen, um mir und meiner Familie aus diesem Dilemma zu helfen<
Gespeichert
Angestellte80
weiß was
*****

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Beiträge: 229

Danke
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-an Sie: 11



« Antworten #1 am: 19. September 2011, 13:00:04 »

die Wahrscheinlichkeit das Eigentum verwertet wird, sprich zwangsversteigert wird, ist sehr hoch, zudem die Bank, bei dem das Haus abbezahlt wird auch bei der Insolvenz angegeben werden muss. Am besten einen Anwalt vor Ort aufsuchen und eventuell einen Beratungsschein bei Gericht für die "fast" kostenlose Beratung beantragen.
Gespeichert

Viele Grüße

Angestellte80
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