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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 21:29:20 *
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Stippe
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« am: 04. Oktober 2008, 15:34:01 »


Ich bin auch von Insolvenz(IN) betroffen aber es ist die Insolvenz meines noch Ehemannes.

Er Steht bei mir mit Unterhalt und Kindesunterhalt mit etwa Euro 9000,- in der Kreide.
Durch den Zahlungsausfall bin ich zum Alg2 aufstockrein  geworden.
Als ich endlich den Gerichtstitel in Händen hatte war auch schon die Insolvenz im Anmarsch.
Nun wir sprechen hier nicht von einem kleinen Angestellten dem die Zahlungen über den Kopf gewachsen sind. Er ist Selbständig und hat etwa € 8000,- Netto
Natürlich sind die Verpflichtungen hoch aber die Zahlungsrückgänge sind erst eingetreten als die neue Freundin in unser aller Leben trat.
Nun ist Insolvenz  und das Haus wird verkauft. Da er dann etwa € 2000,- Euro an Ratenzahlung spart müsste ja genug für die Kinder da sein.
Jetzt erzählt er überall, dass seine Freundin das Haus Kaufen wird.
Ich denke natürlich jetzt hat er seine Schwarzgeldrate so nach oben gezogen und davon Finanzieren sie das Haus.
Und heute verkündet er mir, das er jetzt Angestellter in ihrer (Freundin) Firma ist und nur einen Pfändungsfreien betrag als Lohn erhält. Das Restgeld kann sie also ganz offiziell zum Hauskauf verwenden. Und Ihm ein Schnuckeliges Leben Finanzieren während seine Kinder
3 aus erster 1 aus Zweiter Ehe beim Amt um Almosen betteln müssen.

Ich bin so wütend auf ihn das ich ihm die Pest an den Hals wünsche und noch ein paar ausdrücke die man mit einem Piiiiiiiip überschreiben muss.

Aber nun zu euch Spezialisten.
Habe ich Möglichkeiten gegen den EX und die Insolvenz und die Scheinfirma vorzugehen.
Oder muss ich mir das alles so gefallen lassen.

Ich weis auch nicht mit welchen „Argumenten“ er seine Insolvenz durchbekommen hat, denn vor etwa 5 Monaten hat ein Gericht noch seine Zahlungsfähigkeit festgestellt.

Es gab auch keinen außergerichtlichen Einigungsversuch!

Den Anwalt zu fragen ist echt Schwierig, da ich in Zahlungsschwierigkeiten bin und er erst Geld für einen Prozess bekommt und nicht für Beratung. Er ist Fachanwalt für Familienrecht.
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Tatum
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« Antworten #1 am: 04. Oktober 2008, 23:19:05 »

Hallo Stippe!

Als ich deine Zeilen las, dachte ich, es wäre meine Geschichte.
Mein Ex ist auch selbstständig, 15.000 Euro Unterhaltschulden, 2 Kinder, die bei mir wohnen und für die er unterhaltspflichtig ist. Ich habe auch zwei Titel, aber du wirst es mir nicht glauben, die sind nicht das Papier wert, auf dem sie stehen.
2005 hat er Regelinsolvenz beantragt.

Mein Ex wohnt auch in einem schönen Haus, es läuft aber auf den Namen der Freundin. Er fährt auch ein schönes Auto und macht schöne Urlaubsreisen. Ähnlich wie bei dir, ist er in der Firma seiner Frau "untergebracht"...
Ich sage nur, das es bei Selbsständigen für dich als Unterhaltsberechtigte nicht einfach ist, an den ermittelten Unterhaltsbetrag (Titel) zu gelangen, da in der Selbsständigkeit nebenbei auch sehr viel gescharwerkt wird.... rougi

Sicherlich hat er uns nicht ganz vergessen und gibt mal was dazu. Aber bei den Unterhaltschulden kann man eben sehen, das es nicht gereicht hat.

Zur Problematik mit dem Anwalt deinen Fragen betreffend:
Mir leuchtet nicht ein, warum dein Anwalt dich nicht berät. Such dir einen anderen und beantrage Beratungshilfe bei deinen zuständigen Amtsgericht, wenn die Voraussetzungen des § 1 Beratungshilfegesetz vorliegen.
Wenn es dann zu einem Prozeß kommen sollte, kannst du Prozesskostenhilfe beantragen, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen gemäß § 114 ZPO vorliegen und du über kein einzusetzendes Einkommen oder Vermögen ,  $ 115 ZPO, verfügst.

Ich hoffe, ich habe jetzt nicht gegen die Forenregeln verstossen.  dntknw
Wenn ja, dann entschuldige ich mich sogleich bei den Mods und Admins.

LG Tatum
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« Antworten #2 am: 05. Oktober 2008, 00:05:33 »

@ Tatum.
Womit solltest Du verstoßen haben?

@Stippe.

Wurde Unterhaltsvorschuß beim Jugendamt beantragt?
Wenn nein, dringend mit denen reden und ihre Verdachtsgründe äußern.
Meist geht dann über diese Linie was. Zumindest dann, wenn er nicht angemessen entlohnt wird.

Sie sollten zum anderen, um noch den einen oder anderen Faden spinnen zu können, dringend im Namen Ihrer Kinder die offenen Forderungen als Insolvenzgläubiger anmelden.
Dann besteht zumindest eine gering Hoffnung, dass Sie noch etwas Geld für die Kinder bekommen.

Die Übertragung des Hauses an die Lebensgefährtin sollte anfechtbar sein. (ist zwar keine Verwndte, aber unter Gleichsetzung der familiären Beziehungen mindesten 2 Jahre)
Insofern ist es um so wichtiger, dass Sie als vertreter der gemeinsamen Kinder am Insolvenzverfahren teilnehmen um entsprechnde Anträge zu stellen.


Das ganze sollte aber emotionslos geschehen.

 
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Tatum
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« Antworten #3 am: 05. Oktober 2008, 00:47:39 »

@ Tatum.
Womit solltest Du verstoßen haben?

Na ich dachte womöglich wegen dem Rat bzgl. der Beratungshilfe.... dntknw

Wenn die Unterhaltsschulden beim Kindesvater schon so hoch sind, könnte ich mir vorstellen, dass die 72 Monate Unterhaltsvorschuss bei Jugendamt bereits erschöpft sind und/oder aber die Kinder bereits das 13. Lebensjahr erreicht haben.
Na ich bin gespannt auf Stippes Antwort.

Ich bin auch Gläubiger, ja so ist es. Nicht nur Schuldner.
Meine Anträge sind zum damaligen Zeitpunkt auch eingereicht worden....aber Hoffnung ist wohl doch nur das Seil auf dem die Narren tanzen. 

Dann jetzt bin ich selber in der Privatinsolvenz.  heulen

Gute Nacht sagt Tatum.

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Stippe
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« Antworten #4 am: 08. Oktober 2008, 18:53:48 »

Nein Unterhaltsvorschuss ist noch nicht aufgebraucht und das Kind ist erst 5 Jahre.
Trotzdem bin ich Harz 4 aufstockrein und mein Mann kann alles Geld zur Seite schaffen.

Tatum hast du denn irgendeine Möglichkeit gefunden gegen deinen EX vorzugehen denn es kann ja nicht sein das er in saus und braus lebt und seine Kinder von der Stütze.

Ich suche eben nach einer Möglichkeit die Gelder die er zur Seite schafft und das erst mal ganz legal, als Betrug oder andere Straftat zur Anzeige zu bringen.
Anzeige wegen Unterhaltspflichtverletzung habe ich schon gestellt aber da geht es nur um den Sockelbetrag für das Kind und wenn er mal ein bisschen zahlen sollte, wird das Verfahren eingestellt.

Das Haus wird nicht übertragen sondern ist zurzeit in der Insolvenzmasse und wird durch einen Makler für etwa Euro 150 000,- verkauft.
Damit können dann die Bankschulden abgetragen werden.
Dann wird seine Freundin das Haus erwerben. Hauptberuflich ist sie Postbotin in Teilzeit Nebenberuflich hat sie gerade, eine sehr erfolgreiche Firma mit einem Angestellten Gegründet.
Die Bilanzen werden in 3 Monaten so positiv ausfallen (etwa 7000 Euro ) nach Steuern das jede Bank den entsprechenden Kredit mit Handkuss rausrückt.


Das mit dem Anwaltswechsel ist echt schwierig. Die Anwälte arbeiten genau solange bis sie volles anrecht auf die Prozesskostenhilfe haben und dann hören sie auf sich anzustrengen.
Der letzte Anwaltswechsel hat mich satte 600,- Euro gekostet und die Rechnung ist erst zu 20% abgetragen.

Ich muss einfach gezielter vorgehen
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« Antworten #4 am: 08. Oktober 2008, 18:53:48 »



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« Antworten #5 am: 08. Oktober 2008, 20:39:39 »

Hallo Stippe,

kleiner Tipp von mir falls Du das nicht schon hast oder weißt...
Beantrage bei deinem Jugendamt eine Beistandschaft.
Das ist mindestens zu gut wie ein Familienrechtler und kostet dich nichts.

Ich habe das gemacht und es läuft wunderbar.
Ex zahlt ans Jugendamt und muss alle 2 Jahre nachweisen wieviel er verdient.

Auch selbstständig, er fingiert auch aber wenn er unter den Mindestunterhalt rutschen sollte, würde er aufgefordert werden
eine Tätigkeit auszuüben die den Mindestunterhalt sichert.

Er wurde sogar verdonnert den rückläufigen Unterhalt in Raten zurückzuzahlen.

Allerdings ist er NICHT in Insolvenz sondern ich  wink

Aber vielleicht hilft dir die Beistandschaft dennoch - schaden kann sie nichts.

lg
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« Antworten #6 am: 08. Oktober 2008, 22:54:35 »

So schwer es auch fällt, lasst die Emotionen raus.

Ein klarer Kopf findet den Weg schneller als ein vernebelter Geist.

Was interessiert Sie das Haus?
Was interessiert Sie die Nebeneinkünfte seiner Neuen?

Was interessieren sollte, ist der Unterhalt für die Kinder.
UVZ wäre erst  mal eine Möglichkeit.
Das Jugendamt weiss meist ehr mit solchen "Scheinarmen" umzugehen als jeder durchschnitliche Anwalt.

Und bevor das Frauenveto kommt; ich weiss wovon ich reden.
Habe über 2 Jahre mit 3 Kleinkindern(davon waren aber nur 2 meine leiblichen Kinder) als Mann alleine gesorgt, weil es meine EX zu stressig fand.
Und ich habe als Mann den Sorgerechtsstreit nach 2 Jahren verloren, weil die Kinder zur Mutter gehören. Tzsssss.
« Letzte Änderung: 08. Oktober 2008, 22:59:02 von paps » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 09. Oktober 2008, 16:27:00 »

Tatum hast du denn irgendeine Möglichkeit gefunden gegen deinen EX vorzugehen denn es kann ja nicht sein das er in saus und braus lebt und seine Kinder von der Stütze.

Stütze habe ich nie bekommen.
Meine Kinder (2) und ich haben uns  immer mit meinem Gehalt und dem Kindergeld durchgeschlagen.

Tja, wie Small so schön treffend schreibt, in der Insolvenz sind jetzt aber wir und nicht die Kindesväter.

Kinder machen arm. Kinder allein zu haben, macht noch ärmer. Alleinerziehende müssen im Durchschnitt mit zwei Drittel dessen auskommen, was in anderen Familien zur Verfügung steht... huh

Beim Jugendamt liegt auch eine Beistandschaft vor, aber vorangebracht hat uns diese nicht wirklich, da die Einkünfte meines Ex in seiner Selbsständigkeit eben schwer nachzuverfolgen sind/waren.

Eine Anzeige bei der Polizei erfolgte damals auch wegen Verletzung der Unterhaltszahlungen, aber wirklich bei rausgekommen ist da auch nichts.

Über Jahre des Hinterherrennes der Unterhaltsgelder (Rechtanwalt hatte ich auch über Beratungshilfe) habe ich über das "gezielte Vorgehen", liebe Stippe, aber folgendes gelernt:

Diese ganzen Aktionen verhärten nur die Fronten zwischen deinem Ex und die Kinder. Auch du, als Exfrau, gehst immer wie ein Schatten mit, fast so stark wie die Mutter, deren Bild ein Mann auch niemals abschüttelt.
Alle Briefe von den Behörden usw., die mein Ex bekommen hatte, haben ihn nur weiter entfernt von seinen Kindern und immer mehr bissig gemacht.
Ich habe den Spieß dann einfach umgedreht und wir haben uns ausserhalb der Titel auf eine Unterhaltssumme geeinigt, die mein Ex auch imstande war, gutzubringen.
Und es klappt.
Mal läuft es gut bei ihm auf dem Bau, mal weniger, aber ich bekomme immerhin was für die Kinder als wie eine Zeitlang gar nix und wir haben auch gelernt, wieder freundschaftlich miteinander umzugehen.
Ja, ich habe sehr viel erlebt in den letzten Jahren. Sehr viel Gutes, aber eben auch sehr viel Negatives, was das Hochgefühl gedämpft hat.
Insofern habe ich wohl meine Prioritäten etwas verlagert.  wink

Was bedeutet aufstockrein?

@small
Schön zu lesen, das es auch bei den selbständigen Ex-lern so positiv verlaufen kann.  thumbup
Wahrscheinlich muss aber jede Geschichte eben doch individuell betrachtet werden, um für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

@paps
Das stimmt mich traurig, zu lesen. Wie können die Kinder zur Mutter gehören, wenn sie sich nie um sie scherte?  Ich verstehe die Rechtssprechung nicht.... rougi


LG Tatum
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2008, 17:36:04 von Tatum » Gespeichert

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« Antworten #8 am: 09. Oktober 2008, 18:51:42 »

Hallo,

ach ja, das immer wieder ewig gleiche Leid: Erst sind sie heiß ersehnt die Kinder und dann werden sie zur Last, zumindest für den, der dafür zahlen soll ... und bevor hier nun Protest kommt: Es gibt auch Ausnahmen, aber leider sind es Ausnahmen. Die, die real sich um die Kinder kümmern, stehen immer in zweiter Reihe, aber das sehe ich nun nicht wirklich als das große Drama an. Man hat immer im Leben die Wahl:
Nett kuscheln und so oder aber zwei Kinokarten kaufen  whistle

Woher kenn ich dies nur  whistle

Es klingt jetzt makaber, aber dieses Problem habe ich nicht mehr, abgesehen davon, mein Sohn ist volljährig und müsste sich selbst drum kümmern. Mein Ex ist verstorben und so soll er in Frieden ruhen und mittlerweile gönne ich ihm den Frieden auch.

LG
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und du hältst einhundert andere von dir fern.
(Konfuzius)
Tatum
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« Antworten #9 am: 09. Oktober 2008, 22:14:16 »

Hallo,

ach ja, das immer wieder ewig gleiche Leid: Erst sind sie heiß ersehnt die Kinder und dann werden sie zur Last, zumindest für den, der dafür zahlen soll ... und bevor hier nun Protest kommt: Es gibt auch Ausnahmen, aber leider sind es Ausnahmen. Die, die real sich um die Kinder kümmern, stehen immer in zweiter Reihe, aber das sehe ich nun nicht wirklich als das große Drama an. Man hat immer im Leben die Wahl:
Nett kuscheln und so oder aber zwei Kinokarten kaufen  whistle

Woher kenn ich dies nur  whistle

Es klingt jetzt makaber, aber dieses Problem habe ich nicht mehr, abgesehen davon, mein Sohn ist volljährig und müsste sich selbst drum kümmern. Mein Ex ist verstorben und so soll er in Frieden ruhen und mittlerweile gönne ich ihm den Frieden auch.

LG
MissTraut

Was meinst du? Meine Kinder sind doch keine Last.
Meine Tochter ist volljährig, ihren Unterhalt hat sie nie in vollem UmFANG bekommen und sie verdient sich auf einer geringfügigen Beschäftigung etwas zum Taschengeld dazu. Nebenebei´macht sie ihre Schule, ihr Praktikum und ihre Ausbildung in Vollzeit.
Mein Sohn ist leider erst 12 aber wenn das Jugendschutzgesetz nicht wäre, würde er auch liebend gerne sein Taschengeld  aufbessern.

Gruß Tatum
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2008, 15:08:30 von Tatum » Gespeichert

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« Antworten #10 am: 10. Oktober 2008, 00:33:19 »

Hi Tatum,

ich glaube Du hast mich etwas mißverstanden.
SO rosig läuft das bei mir nicht.

Bzw. jetzt zahlt der Ex gezwungenermaßen weil ich das JA eingeschaltet habe.

Nach der Trennung hat er erst gar nicht bezahlt.
Dann den Mindestunterhalt sowie anteilig die Miete bis ich eine günstigere Wohnung hatte.

Nach dem Umzug hat er die Zahlungen komplett eingestellt mit der Begründung er hätte ja 7 Monate wesentlich mehr gezahlt (wegen der halben Miete) und er wollte das aufrechnen.

Hat nicht kapiert oder kapieren wollen, dass er die halbe Miete zahlen MUSSTE - ich mich erheblich bemüht habe - aber es als alleinerziehende mit 3 jährigem Kind nicht so prickelnd auf dem Wohnungsmarkt aussieht.

Also hat der gute über 2 Jahre NICHTS bezahlt.

Ich hatte keinen Bock auf Stress, verdiente genug und war schon glücklich dass wir zumindest auf der menschlichen Ebene eine Basis gefunden hatten.

Die denn da hieß: 3 x die Woche Sohn besuchen

Mein Sohn hing/hängt sehr an seinem Vater und diese Beziehung wollte ich nicht mit finanziellen Problematiken gefährden (ja ja ich weiß, aber ich habe es für mein Kind getan)

Dann als ich krank wurde (Krebs) und meine Selbstständigkeit aufgeben musste , in die Schuldenfalle geriet usw.  bat ich ihn die Zahlungen wieder aufzunehmen.

Da kamen dann Töne von "du willst Dich nur bereichern" usw. mad2

Also:

Jugendamt
Beistandschaft
Androhung Vollstreckung (Blöff vom JA)

und plötzlich ging es.

Immer mal wieder setzt er einen Monat aus aber dann schießt das JA aus dem Knie und schon wird er handzahm.
Irgendwie hat er eine Heidenangst vor Ämtern  wink

Die Beziehung zum Sohn (mittlerweile auch 12) ist soweit ok, und ich bin froh solange DAS so ist.

Bereichern tue ich mich bei Gott nicht an den tollen 288 Euro pro Monat.
Sie dienen dazu über die Runden zu kommen und meinem Sohn Bekleidung, Klassenfahrten, Essen usw. zu finanzieren.

Aber das weiß  ja jede alleinerziehende Frau  heulen

Also - ich habe meinen "Werdegang" schon hinter mir und wirklich entspannend war das nicht und wie schon erwähnt,
er dreht so an den Büchern dass es nur den Mindestunterhalt gibt.
Aber ständig neues Auto kaufen, Teure Objektive in Ebay (ich kenne ja seinen Benutzernamen) und Fotoausrüstung usw.
Nee, ist klar.

lg
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« Antworten #11 am: 10. Oktober 2008, 15:03:46 »

Hallo small,

wie ich lese, hast du auch schon viele turbulente Erfahrungen gemacht.
Ja mein Ex uahlt derzeit 200 Euro für zwei Kinder, lt. Titel wären es aber eigentlich 500 Euro, die er begleichen müsste.
Mein Ex hat dazu aber auch noch eine ganze Menge Rückstände (er ist selber in der Regelinsolvenz) , die wir vorsiichtshalber mal als Gläubiger angemeldet haben.

Da er auf dem Bau arbeitet, läuft es überweiegend in den Wintermonaten nicht so toll, von daher ist er auch mit den 200 Euro wieder mächtig im Verzug.
Seine Probleme sind automatisch auch unsere geworden; insofern fehlte uns das Geld vor der Insolvenz an allen Ecken und Kanten.

Dennoch bin ich froh, wenigstens die 200 Euro zu bekommen, als wie eben  - und so wie es bei dir auch war - eine Zeitlang gar nichts.

Ich kann es auch nicht fassen, wie man sich an 288 Euro Unterhalt für 3 Kinder bereichern sollte.
Solche Äußerungen sind schon sehr ungezogen, denn Kinder zu unterhalten, ist nun mal nicht umsonst. Ich weiß selber, was da monatlich auf einen zukommt und für die Väter sollte es eigentlich selbstverständlich sein, ihren Beitrag zu entrichten.
Es ist ja nicht nur so, dass wir die finanziellen Seiten abdecken, sondern auch die Erziehung und Fürsorge.

Na gut, aber aufgrund dessen und das die Kinder ja nun nichts dafür können, wenn nur einseitige Hilfe kommt, habe ich mich eben auch dafür entschieden, die Problematik mit meinem Ex entspannter zu gestalten.
Wir Frauen wissen schon, was und vor allem wie es zu tun ist.  wink, vor allem begreift man vor allem mit der Zeit.
Und seitdem klappt es auch wieder mit der Kommunikation und mit regelmäßigen Besuchen zu seinen Kindern.
Das ist auch sehr viel Wert.

LG sendet Tatum


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sogehtdasnicht
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« Antworten #12 am: 16. Oktober 2008, 11:02:47 »

Einen guten morgen wünsche ich!

Was ich hier so lese,(bitte nicht falsch verstehen) gibt mir einen kleinen Hoffnungsschimmer.
 Ich bin nicht alleine gestraft mit einem unfähigen "Mann"...

Ich lebe seit zwei Jahren getrennt von diesem TUMOR (mein Nochehemann und Tumor deswegen, weil er mich auffrisst und leersaugt).
Dieser gnädige Herr hat leider einen LBS Schein (Lebensberechtigungsschein), welcher ihm nicht zu steht, meiner Meinung nach.
Wir haben vier Kinder im Alter von 7 Jahren, 5 Jahren, 3Jahren und 16 Monate.
Er meinte tatsächlich, wenn er 129,- € zahlt, nicht pro Kind, sondern für alle vier, wäre alles Tutti. Mittlerweile hat das Land NRW,bzw. die Stadt und der Freistaat Bayern einen Titel gegen ihn(bin zwischenzeitlich umgezogen)
Ich bekomme UTV, habe eine Beistandsschaft, einen Anwalt, einen Erziehungsbeistand und eine Freund, der mir zur Seite steht.
Schön, schön, werdet Ihr denken.....
Aaaaaaaaaaaaaaaaaber, und jetzt kommt es: man hat in der Ehe gemeisame Schulden gemacht, die jetzt auf mich zurückfallen, da der gnädige Herr mal eben Private Insolvenz angemeldet hat.(ist ja einfacher, als sich zu bemühen und die Gläubiger selbst anzuschreiben).
Zudem war ich, so wie manch andere Mutter hier im Forum, stets bemüht, nsach der Trennung den normalen Weg zu gehen, sprich keine Foderungen geltend zu machen. ( ich dämliche Kuh habe seinen Müll mitenstsorgt, den er in der gemeinsamen Wohnung hinterlassen hat, zahele weiter die von ihm mitverursachten Strom und Heizkosten ab und habe ihm immerwieder Geld  "geliehen" damit er unsere KInder an den Wochenenden versorgen konnte). Er ist jetzt der Meinung, wenn seine Insolvenz läuft, kann er mal was dazutun, wenn die Kinder etwas bräuchten....Ha Ha Ha
Meine Frage an Euch.........
Wie erfahre ich, ob er tatsächlich Insolvenz angemeldet hat?
Wenn er diese durch haben sollte, muss er dann nicht für den Unterhalt unserer Kinder aufkommen?
Gibt es für mich eine andere Möglichkeit, als selber die Insolvenz anzumelden?
Ich habe erst Ende November eine Termin bei der Schuldnerberatung und möchte mich vorab seelisch darauf einstellen, was kommen könnte.....
Ach und den Spruch, ich wolle mich bereichern und KIndererziehung sei ja nicht so anstrengend, ich sollt mich mal nicht beklagen, würde ja genug Geld haben, habe ich auch mehr als einmal gehört........(habe die KInder ja nur bekommen, damit ich nicht arbeiten müsste)
Vielen Dank Euch, für´s "zu Lesen" und verzeht bitte, wenn ich etwas ausfallend wurde....
Liebe Grüsse
sogehtdasnicht
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« Antworten #13 am: 16. Oktober 2008, 11:27:36 »

Hallo,

Ich lebe seit zwei Jahren getrennt von diesem TUMOR (mein Nochehemann und Tumor deswegen, weil er mich auffrisst und leersaugt).
Dieser gnädige Herr hat leider einen LBS Schein (Lebensberechtigungsschein), welcher ihm nicht zu steht, meiner Meinung nach.
Wir haben vier Kinder im Alter von 7 Jahren, 5 Jahren, 3Jahren und 16 Monate.

Sie machen vier Kinder mit dem Mann und schreiben so über ihn. Sie sollten sich mal ernsthaft Gedanken machen. Aber so sind sie, die Frauen. whistle

Ansonsten können Sie unter www.insolvenzbekanntmachungen.de schauen, da dürften Sie fündig werden, aber denken Sie daran, Sie müssen seinen richtigen Namen eintippen, unter "Arschloch" werden Sie ihn nicht finden.  http://www.pleite-was-nun.info/modules/Forum/smf/Smileys/default/huh.gif" alt="huh" border="0" />

MfG

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« Antworten #14 am: 16. Oktober 2008, 14:23:42 »

Ja ThoFa, so sind sie die Frauen oder die Alleinerziehenden, welche die Kindererziehung und die Sicherstellung der finanziellen Ressourcen weitgehend alleine verantworten müssen.

Was ist denn schlimm daran, das sogehtdassnicht nun verärgert über ihre Situation ist?

In Deutschland gibt es immer mehr alleinerziehende Elternteile. Der Trend nach oben steigt weiterhin an. Mit der neuen alleinigen Verantwortung für das Kind werden die Probleme größer, dass Geld immer weniger und es tauchen immer mehr Fragen auf, die bei den Trennungen gelöst werden wollen.
Da ist man doch zu Recht verärgert; Konflikte, Schmerz, Verzweiflung und Wut sind da immer mit im Spiel.

Verschärft wird das ja auch durch die Situation, dass zu Hause nicht die bekannte Familienidylle herrscht, sondern dass die Frau ja, um ihre Rechte vom Mann zu erhalten, sich häufig vor ein Gericht begeben muss und ein Richter diese Situation regeln muss.
Diese besondere Situation führt zur Ausgrenzung, so möchte ich jetzt etwas übertrieben sagen, sogar aus der Gesellschaft. Statt dass die Frau mit dem Mann die Familienprobleme besprechen kann, muss sie, um Besuchsrecht und Unterhaltsfragen zu regeln, vor Gericht erscheinen. Das ist auch eine starke Belastung für  alleinerziehende und ein zentrales Problem, sogehtdassnicht´s Problem.

Sogehtdassnicht schildert doch, wie schwer es ist, mit dem bißchen Unterhalt (für 4 Kinder) auszukommen und wie sie darüber hinaus die Schulden aus der Ehe abträgt. Und was macht der Ex? Obwohl die Sozialhilfequote der allein eriehenden Frauen mit der Zahl der Kinder merklich ansteigt, macht er nichts.  fuchsteufelswild

Hier sei gesagt, dass er selbst in der Insolvenz seinen Unterhaltsverpflichtungen nachzukommen hat. Ansonsten laufen diese als neue Schulden auf und dann wird er ja sehen, ob ihm Restschuldbefreiung erteilt wird... whistle

Finde diesen Spruch auch nicht lustig, das die Väter immer glauben, man wolle sich mit den Unterhalt bereichern und man hat schon alles im Griff mit dem bisschen Haushalt, Erziehung, Beruf und haste nicht gesehen.

Die Väter werten die Mütter damit ab und halten ihr Selbstwergefühl bewusst klein.   mad2
Von daher ist es so schwer nicht, zu verstehen, dass Alleinerziehende es besonders schwer haben, diese Situation aufzuheben oder zu ändern.

Liebe sogehtdassnicht, ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft auf deinem weiteren Weg.   thumbup










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