Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 22:35:45 *
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Autor Thema: Mobbing  (Gelesen 1535 mal)
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BlueAngel
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« am: 18. Juni 2010, 11:45:51 »

Hallo zusammen,

bin zufällig auf diese Seite gestoßen. Vielleicht die einzige Möglichkeit, um auf meine Fragen endlich auch Antworten zu bekommen.
Bis 2004 war ich selbständig und Powerfrau. Meine kleine Firma lief prima. Bei einem Autounfall starb dann jedoch mein Mann und alles war plötzlich anders. Hilfe ist und bleibt in diesem Land definitiv ein Fremdwort. Von Trauerbewältigung will ich gar nicht reden. Seither saßen mir Ämter, Behörden und sogar Freunde und die Verwandtschaft regelrecht im Nacken und wollten nicht nur mein Bestes, sondern ebenso meinen Kopf. Finanziell, aber auch körperlich und seelisch war ich innerhalb weniger Monate am Ende. Auf Drängen meines Steuerberaters reichte ich die Inso ein. Momentan befinde ich mich in WVP und erwarte im Frühjahr 2011 meine RSB.
Der Druck von Ämtern und Behörden ließ zwar nach, aber Gläubiger und Banker schikanierten mich und meine Kinder. Ein paar Wochen später zog ich von A nach B, um somit den Angriffen zu entkommen. Mit meiner TH stand ich auch bald schon auf Kriegsfuß. Mit meinem Banker, den ich ziemlich mit meiner Inso auf die Zehen getreten war, duzte sie sich mittlerweile. Ich war ihr plötzlich zu neugierig, wohl auch zu aufmüpfig, weil sie meine Fragen nach dem Stand der Dinge konsequent abblockte. Antworten bekam ich nie. Auf einmal hagelte es lediglich Vorhaltungen und Befehle. Nur ich hatte Pflichten und ihr alles zu melden und vorzulegen, aber ansonsten den Mund zu halten.
Doch jeder Versuch, privat und beruflich, wieder Fuß zu fassen, scheiterte. Sogar meinen Gewerbeschein musste ich auf Anweisung meiner TH zurückgeben. Einige Krankenhausaufenthalte bremsten mich obendrein immer wieder aus. Als ich meiner TH einen gelben Schein schickte, machte sie mich am Telefon rund und behauptete ich würde schwarz arbeiten und das hätte für mich noch ein Nachspiel. Gelegenheit mich zu rechtfertigen gleich Null. Danach knallte sie den Hörer auf. Nach einiger Zeit wagte ich einen letzten Versuch mit ihr zu reden. Dummerweise fragte ich sie, wenn sie mir keine Auskunft geben dürfe, ob ich mich ans Gericht wenden könnte, um den Stand der Dinge zu erfahren. Da rauschte die Dame vollends durch die Decke, meinte, wenn ich das tun würde, läge binnen eines Tages ihr Bericht dem Gericht vor und ich könne mich von meiner RSB endgültig verabschieden.
Wenn’s nicht so traurig wäre, würde ich ja lachen, aber mittlerweile ist mir das bei meiner TH ziemlich vergangen. Schriftstücke, die ich ihr schicke, sind nicht bei ihr eingegangen. Absprachen hat es nie gegeben. Am Telefon lässt sie sich verleugnen, ruft nicht zurück, oder schneidet mir einfach das Wort ab und legt auf. Seitdem mache ich alles schriftlich und per Einschreiben gegen Rückschein. Nur geändert hat es auch nichts und wer kann sich das auf Dauer leisten? Meine TH verhält sich mir gegenüber seit fast sechs Jahren einfach menschenverachtend. Sie mobbt, schikaniert und bedroht mich. Keine Ahnung wie lange ich das noch aushalte. Meine RSB rückt zwar näher, aber ich glaube eben nicht mehr an den Weihnachtsmann. Meine Nerven liegen dank dieser Frau seit Jahren nur noch blank. Sobald das Telefon klingelt steh ich neben mir. In dieser Verfassung einen Job zu finden ist aussichtslos.

Hat eine TH denn nur Rechte und keine Pflichten ? Sind wir wirklich der Willkür dieser Leute gnadenlos ausgeliefert?
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lenchik22
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« Antworten #1 am: 18. Juni 2010, 12:02:47 »

Hallo,

das ist echt traurige und gruselige Geschichte!

Da hätte nur eins geholfen, alles dokumentieren, was vorgefallen ist und ans Gericht damit. Natürlich haben Sie das Recht über Ihr Verfahren sich beim Gericht zu erkundigen. Da hat ein TH nichts zu verbieten!

Warum kontaktieren Sie denn Ihren TH so oft? Und warum werden Sie schickaniert? Weil Sie nicht arbeiten können? Da hätte auch ein Arztgutachten dafür gereicht.... meiner Meinung nach.

Und wenn Sie wirklich und IHre Kinder bedroht werden, hätten Sie längst eine Anzeige erstatten sollen. Das ist doch kein Zustand.

ICh glaube, da hilft wirklich nur eins, ein Anwalt!

Ich wünsche Ihnen viel Kraft!
Lena
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BlueVision
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« Antworten #2 am: 18. Juni 2010, 13:22:05 »

Hallo BlueAngel,

diese Geschichte ist wirklich spannend zu lesen, auch wenn wie wieder mal schlecht und alles andere als niveauvoll für den Schuldner ist. Ich habe ähnliche Erfahrungen mit meinem TH gemacht, was alles hier nachzulesen ist. Falscher Schlussbericht von ihm, keine Antwort auf Fragen und jegliche Telefonate geblockt und sich verleugnet.
Da es noch fast ein Jahr hin ist bei dir, mit der RSB würde ich ebenfalls bei Gericht eine Beschwerde einreichen. Ich habe mir bis vor kurzem auch alles gefallen lassen und nun ist meine RSB gefährdet, da das IG mir nach Bericht des TH die RSB versagt hat. Sofortige Beschwerde ist eingereicht. Heute bin ich der Auffassung, dass man sich nicht alles gefallen lassen sollte und kann.

Wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und Mut, dass es dir bis zur Erteilung der RSB einfacher gemacht wird und du wieder ruhig schlafen kannst.

Gruß BlueVision
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Insokalle
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« Antworten #3 am: 18. Juni 2010, 19:31:04 »

Ich würde einfach zum Gericht gehen und mir die Berichte durchlesen um zu sehen, was sie bisher geschrieben hat. Und die TH ansonsten möglichst in Ruhe lassen, wenn es so ein HB-Frauchen ist. 
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BlueAngel
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« Antworten #4 am: 19. Juni 2010, 09:40:36 »


Hallo zusammen,

nur zu gern würde ich den Ratschlag in die Tat umsetzen und zur Polizei gehen, um die Leute anzuzeigen. Glaubt ja nicht, dass ich es nicht sogar schon versucht habe. Leider haben gesprochene Worte keinerlei Beweiskraft, um den Drohungen ein Ende zu setzen. In einem kleinen Ort, wo jeder jeden kennt, werden solche Aktivitäten tot geschwiegen. Keiner hat was gesehen, oder gehört, niemand etwas gesagt und getan gleich dreimal nicht.
Natürlich kann man auch Vorfälle dokumentieren und dem Gericht mitteilen, aber eben keine geführten Telefonate. So oder so – ich steh immer in der Beweislast und es steht zum Schluss immer Aussage gegen Aussage.
Ein Anwalt würde mir ebenfalls wenig nützen. Den, den ich mir leisten könnte, bekommt lediglich von mir €10,00 und glänzt bei einer etwaigen Gerichtsverhandlung höchstens mit seiner Anwesenheit, aber vertritt mich, seine Mandantin nicht, wie es eigentlich Gesetz ist. Kann unmöglich sein, mag der ein oder andere denken. Das ist jedoch Fakt. Sobald jemand mit einem Berechtigungsschein für Prozesskostenhilfe bei einem Anwalt aufkreuzt wird zuerst noch groß erzählt und gemacht, aber zum Schluss sitzt er lediglich auf seinem Stuhl und nickt alles der Form halber ab. Dem Papier wird lediglich Genüge getan, nicht jedoch der Sache, oder gar dem Mandaten. Recht haben und Recht bekommen sind in diesem Land zwei Paar Schuhe. Selbst erlebt und erfahren.
Bliebe für mich der Weg zum Gericht. Zum Einen, das Versprechen meiner TH war überdeutlich. Du hast recht, INSOKRALLE, sie ist eine perfektionierte HB-Frau. Und ja, Lena, ich habe von meinem Arzt ein Attest, kann auch die Krankenhausaufenthalte belegen, nur nimmt diese meine TH doch nicht ernst und erst recht nicht an. Glaubt ihr, das Gericht würde sie akzeptieren?
Zum Andern, ich bin, wie gesagt, letztendlich von A nach B gezogen, und das sind bis zum Gericht gut 600km weit entfernt. Die staatlichen Bezüge reichen für solche Fahrten nicht hinten und nicht vorn. Jeder der von HartzIV, oder kleiner Rente lebt kann das wohl nachvollziehen. Der Umzug hat zudem alles auf Null gesetzt.
Der einzige Weg, der mir wohl bleibt, ist der schriftliche ans Gericht. Vielleicht akzeptiert das Gericht auch das Attest vom Arzt?! Aber mir graut schon jetzt davor, wenn das Telefon klingelt.
Trotzdem, danke euch für die Antworten und Ratschläge.
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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #4 am: 19. Juni 2010, 09:40:36 »



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Sarti07
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« Antworten #5 am: 19. Juni 2010, 09:53:27 »

Guten Morgen,

Es ist erkennbar das es kein Einzelfall ist und einige Psycho Programm mit machen weil ein TH meint er steht über den Gesetz.

Der Bereich Insolvenzverfahren bietet gute Verdienstmöglichkeiten für Treuhänder und fast Rechtsfreien Raum.

Ich habe auch guten Stress mt einem TH und den 6 Jahre im Rücken zu haben wäre Terror -)

Wenn die TH nicht deine Fragen beachtet verweigert Sie dir ein Grundrecht ..."Das rechtliche Gehör".

Das Verfassungsgericht steht über dem Amtsgericht und hilft Schuldnern gegen die unfaire Gesetzeslage in Insolvenzverfahren.

  

  
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BlueAngel
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« Antworten #6 am: 19. Juni 2010, 10:21:08 »

Guten Morgen Sarti07,

auch dir muss ich beipflichten. Bringen wir es doch auf den Punkt – es wäre nicht nur, es ist definitiv Psychoterror. Die Verdienstmöglichkeiten müssen obendrein mehr als gut sein. Die Kanzlei, nicht nur die Fensterbank meiner TH, schmückt unter anderem feinster Marmor. Und du kannst mir glauben, da interessiert sie das „rechtliche Gehör“, das sie mir verweigert, ziemlich wenig. Solange ich außerdem das ihre nicht strapaziere, ist schließlich alles in bester Ordnung.

Sorry, auch wenn es sich für euch nur so anhört, als würde ich ständig klein beigeben, ist dem bei Weitem nicht so. Es macht mich vieles nur so unglaublich wütend, dass ich schreien möchte. Und so lange das noch der Fall ist, denke ich, lebe ich.
Dank dir, Sarti07, und ich wünsch dir einen schönen Tag.


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lenchik22
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« Antworten #7 am: 19. Juni 2010, 10:51:35 »

ICh würde ans Gericht schreiben und denen mitteilen, dass du von deinem TH keine Informationen bezüglich deines Verfahrens bekommst.

Wenn z. B. TH dir Probleme macht wegen deiner Krankheit, so würde ich dies auch da schildern.

Ich habe zwar auch so was mal gemacht und als Antwort kam vom Gericht ein Schreiben vom TH in Kopie mit seiner Stellungnahme zu den Vorfällen und ich sollte noch mal Stellung nehmen.

Aber so stellst du sicher, dass deine Atteste da ankommen und nicht irgendwo verschwinden. Leider können wir ja keinen neuen TH aussuchen, es kann nur der Gläubiger.... Und wer wird das schon tun???

Ich drücke dir die Daumen, dass es trotz allem gut endet.

LG
Lena
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Sarti07
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« Antworten #8 am: 20. Juni 2010, 01:54:45 »

Ich beschäftige mich notgedrungen seit ca. 1 Monat mit dem Bereich und kann es einfach nicht nachvollziehbar was stellenweise in einem Rechtsstaat möglich ist.

Es wird ja auch noch offen zugegeben vom Gericht das die dem Gutachter / TH immer mehr glauben egal was für Beweise, Zeugen angebracht werden.

Wäre ich z.B. wegen einer Straftat wie Bankraub angeklagt würde kein Gericht es noch offen zugeben das eine neutrale Verhandlung nicht möglich ist. 

Das System bietet einfach zu viel Raum für TH / IV und Gerichte die einfachsten Grundrechte nicht zu beachten und nutzen es aus. Die meisten Schuldner wehren sich nicht und sind dem ausgeliefert bis zu 7 Jahren!
 
Wenn ein Fremdantrag im Raum steht für Eröffnung Insolvenz , wird oft erst mit dem damit verbundenen Verfahren und Gutachter der eigentliche Grund geschaffen das man wirtschaftlich reif ist für die Inso und den Folgen.

Ein Gutachter interessiert nur 2 Dinge ...möglichst viel verdienen und keinen Stress mit dem Gläubigern. 


Der steht nicht auf der Seite des Schuldners im Gegenteil , und wenn einer Pech hat bekommt er einen Gutachter der einem das Leben zur Hölle macht.

Kommen und nehmen einen oft noch alle bestehenden Chancen die Inso zu vermeiden.

Sich beim Gericht zu beschweren bringt nicht viel, der Richter hatte dem TH/IV gewählt und wird sicher nicht gegen Ihn etwas unternehmen.

Wie in deinem Fall du kannst dir sicher sein die Insolvenzverwalterin brauch sich keine Sorgen machen ..auch 100 Beschwerden werden nichts ändern. 

Der Witz ist ja schon alleine das die Beschwerde zur Stellungnahme an die IV gesendet wird gegen die Beschwerde gerichtet ist, was soll das bringen außer noch mehr Stress?

Die schreibt einfach 2-3 Zeilen sendet es zurück an den Richter und zu dir  und das wars, was für ein Sinn ergibt das?   

Es wird die unklare Gesetzeslage augenutzt , welche Rechte der Schuldner/in hätte wissen die meisten nicht oder haben Angst es sich beim TH unbeliebt zu machen.

Das der TH nicht ausgewechselt werden kann stimmt nicht ganz, diese haben auch Pflichten und müssen sich an Gesetze halten. 

Es kann nicht sein das ein Attest vom Arzt nicht anerkannt wird und das Gericht muss dir Akteneinsicht gewähren wenn die TH dir keine Informationen geben will. 

Sie darf dir auch nicht drohen mit möglicher Versagen Restschuldbefreihung nur weil du eine Auskunft willst. 

Das ist Nötigung mit Androhung von klaren Amtsmißbrauch ,  Sie gibt offen zu das Ihr Gutachten / Bericht dazu genutzt wird um dich unter Druck zu setzen. 

Wo leben wir denn, Bananenrepublik oder was ist hier los das solches Verhalten möglich ist?

Den Gläubigern wird es auch nicht gefallen wenn es raus kommt das dir mehr Steine in den Weg gelegt werden für einen Neustart. 

Eine Inso ist auch für viele Gläubiger die schlechtere Variante und es gibt nur einen Gewinner...TH / Verwalter die gutes Geld verdienen mit wenig Arbeit. 

Jeder kann Insolvenzverwalter werden  , brauch kein Jura Studium oder ähnliches nur guten Draht zum Richter und alles ist gut -)

Ich versteh das nicht wie viele noch der Meinung sind es wäre besser sich nicht zu wehren und den Gutachter zu verärgern.

 Reiche eine Klage / Beschwerde beim Landgericht ein und gehe zur Not bis zum Verfassungsgericht.

Es gibt viele Wege die auch deine Treuhänderin in Erklärungsnot bringen,  es sollte Ihr auch klar sein das Sie mehr verlieren könnte als du.

Wer sich alles gefallen lässt wird nur eines erreichen das es noch schlimmer wird, und in dem Fall sind die Grenzen schon mehr als erreicht.

Drohungen usw. da hört der Spass auf , wende dich direkt eine Stelle höher nicht mehr an das Gericht sondern Landgericht. Anzeige ist dein gutes Recht , und wenn es nicht bearbeitet wird von der Polizei dann nächst höhere Stelle und das selbe Programm.

Immer der Reihe nach - Amtsgericht , Landgericht , Berufung und bis zum Verfassungsgericht wenn es sein muss. 

Anwalt ist Formsache , bringe dein Anliegen selbst an bei Gericht und erkundige vorher  über Rechte die dir klar verweigert werden.  Die meisten Anwälte wissen es nicht einmal bzw. wollen gegen "Berufskollegen" nicht so gerne klagen. 

Glaube nicht alles was ein Anwalt erzählt , das diese auch nur Menschen sind und nicht alles wissen habe ich oft genug bemerkt.

Sende zur Not Pressemitteilungen raus , eine Zeitung wird sich dafür interessieren und es reicht oft schon wenn z.B. ein Journalist nur anruft und nachfragt.

Deine TH wird es sich gut überlegen was es für Folgen haben könnte wenn es an die Öffentlichkeit kommt und die Macht der Medien  kann mehr bringen als jedes Gericht.

Wenn du nochmal zu Ihr gehst dann nur mit einen Freund/in oder Bekannten als Zeuge für den Fall das Sie dir wieder eine Auskunft verweigert oder an die Decke geht.

Viel Glück und lass dich nicht abhalten nur weil Sie dir droht , Sie muss es beweisen und kann nicht einfach die deine Restschuldbefreiung nehmen anhand von Ihres Berichtes.






 
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ThoFa
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« Antworten #9 am: 20. Juni 2010, 21:21:03 »

Hallo,

was wollen Sie denn überhaupt von der THin? Ich gehe doch davon aus, dass das Insolvenzverfahren schon beendet ist?

MfG

ThoFa
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BlueAngel
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« Antworten #10 am: 21. Juni 2010, 21:37:57 »

Hallo zusammen,

zunächst einmal ganz lieben Dank an Sarti07 für die ausführliche Antwort. Ich bin vollauf deiner Meinung. Theorie und Praxis gehen in diesem Rechtsstaat leider bereits seit Ewigkeiten keineswegs konform. Eine Krähe hackt eben der anderen kein Auge aus. Trotzdem werde ich, im Falle eines Falles im kommenden Jahr mir gewiss nicht alles gefallen lassen. Es ist jedoch eine Kraftanstrengung, die ich gern endlich einmal für mein Leben aufbringen würde.

Auf deine Frage ThoFa muss ich sagen, dass ich mich darüber sehr wundere. Ist es so außergewöhnlich, dass ich wissen möchte, was los ist, auch wenn ich 600km weit weg wohne?! Welche Gläubiger ihre Forderungen angemeldet haben? Was steht an Schulden unterm Strich in der Tabelle? Was ist mit der Bank vereinbart, nach dem Verkauf meines Hauses, zu der diese mich bereits vor Inso genötigt hat? Warum akzeptiert meine TH meine Atteste nicht? Wie habe ich die Möglichkeit, Einblick in die Unterlagen zu nehmen? Undundund...
Ich will, ThoFa, dass diese Leute in mir immer noch einen Menschen sehen, der zwar nach einem schlimmen Schicksalsschlag alles verloren hat, aber immer noch ein Recht besitzt, als menschliches Wesen behandelt zu werden. Ich will nicht ständig Angst haben, wenn das Telefon klingelt, nicht immer verhöhnt und verspottet, oder bedroht werden, wenn ich durch eine einfache Frage Interesse an immerhin meinen Angelegenheiten bekunde. Mein Name steht nämlich nach wie vor über jedem Papier, das TH und Gericht vorliegen. Ferner gedenke ich nur zu gern meine Obliegenheiten zu erfüllen, um meine RSB zu erhalten. Doch wenn diese Leute uns Schuldner derart geringschätzig behandeln, wie ich es seit beinah sechs Jahren live erlebe, aber gleichzeitig über unsere RSB entscheiden, somit alles zunichte machen können, dann ist es meiner Meinung nach kein Wunder, wenn Betroffene vollends verzweifeln und sich aufgeben. Nicht jeder hat den nötigen Biss, oder das Kreuz diesen Angriffen standzuhalten, ThoFa. Vor zwei Jahren stürzte sich eine liebe Freundin, die ich in der Kanzlei meiner TH kennen gelernt habe, in den Tod. Ich möchte nicht die Nächste sein.


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ThoFa
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« Antworten #11 am: 21. Juni 2010, 22:46:51 »

Hallo,

dann frage ich nochmal: Was wollen Sie konkret von Ihrer THin?

Im Frühjahr ist die WVP vorbei. Also gehe ich (immer noch) davon aus, dass Ihr Insolvenzverfahren abgeschlossen wurde. Insofern tut sich da auch nichts mehr. Die Schlusstabelle müsste ja nun schon einige Jahre bestehen.

Wozu senden Sie Ihrer THin Atteste?

Sie haben jederzeit die Möglichkeit bei Gericht Akteneinsicht zu nehmen. Zu senden kann und wird das Gericht Ihnen die Akte nicht, dazu müssten Sie einen Anwalt beauftragen. Stellt sich also die Frage was kostengünstiger für Sie ist.

MfG

ThoFa

P.S.: Ihnen sollte bewusst sein, dass Ihre THin nur noch eine Aufgabe hat in Ihrem Verfahren, nämlich das Sparschwein für die Gläubiger zu sein, falls doch noch was durch die Abtretungserklärung reinkommt.

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BlueAngel
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« Antworten #12 am: 28. Juni 2010, 22:30:00 »

Hallo zusammen,

Sorry für meine späte Reaktion, ThoFa.

Ihnen sollte bewusst sein, dass Ihre THin nur noch eine Aufgabe hat in Ihrem Verfahren, nämlich das Sparschwein für die Gläubiger zu sein.
Natürlich ist meine Th meinen Gläubigern näher als mir. Seit sechs Jahren vermittelt sie mir nichts anderes. Mein Insolvenzverfahren ist auch abgeschlossen, aber vielleicht sollte das einmal jemand meinem Frl. TH verdeutlichen.

Was wollen Sie konkret von Ihrer THin?
Ich will von dieser Frau gar nichts !!! Eine vernünftige Antwort wäre nicht schlecht, wenn ich eine Frage stelle. Nicht mehr und nicht weniger. Dazu müsste ich allerdings zur Abwechslung einmal zu Wort kommen.
 
Wozu senden Sie Ihrer THin Atteste?
Ein Attest, lediglich eines bisher, habe ich geschickt und zwar, weil ich krank und immer noch, laut meiner Ärztin, körperlich und mental einem Job nicht gewachsen bin. Meine TH vermittelte mir überaus von Anfang an äußerst deutlich, dass ich ihr alle Unterlagen zuschicken müsse. Ich habe bis heute keinen Job, folglich auch keinen Arbeitgeber und schickte deshalb auch das Attest an meine TH. Hätte ich einen Job, hätte ich nicht dieses, aber gewiss ein anderes Problem mit der Dame. Auf eines mehr kommt es langsam auch nicht mehr an. Ob ich nun Bescheide, oder Beerbungen an sie weitergebe hat immer nur einen Wutausbruch am Telefon zur Folge. Aufgrund dessen staple ich weitere Atteste daheim und hoffe, im Falle eines Falles, dass das Gericht diese Unterlagen akzeptiert.

Ich hoffe ThoFa, deine Fragen damit beantwortet zu haben. Und merci für dein Interesse. Danke auch nochmals an Sarti07. Mittlerweile habe ich eine Rechtsschutzversicherung und in Verbindung mit deiner Liste ist mir deutlich wohler. 
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Sarti07
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« Antworten #13 am: 29. Juni 2010, 00:14:41 »

Guten Abend,

eines ist sicher ThoFa ist ein Glückskind , alles lief Prima und Probleme wie oft hier angesprochen gehören zum Job eines TH.

Ist es so schwer zu verstehen das viele einfach Pech hatten und nicht so einen netten TH / IV wie in deinem Fall ?


Ein Beitrag hier beinhaltet das der Bericht der IV die RSB versagte , das weitere Leben / Existenz liegt alles in der Laune und Ermessens eines IV ?

Mir wird Angst und ein Grund mehr sich dagegen zu wehren, es fängt bei Kleinigkeiten an und das Gefühl über einen Menschen "Macht" zu haben wie bei IV und Schuldnern ist ein großes Problem.

Viele die Insolvenz anmelden mußten sind anständige Bürger die noch nicht einmal bei Rot über die Ampel laufen, und auf einmal Insolvenz , Gericht und möglicher Treuhänder Terror 7 Jahre das komplette Programm.
Viele meinen Sie hätten es verdient oder wären fast wie Straftäter und fügen sich dem allen obwohl Sie sicher keine Kriminellen sind.

Würde man so mit einem umgehen der z.B. vorher 3 Jahre in Haft war und etwas abgebrüht ist  bin ich mir sicher das würde oft anders verlaufen für beide Seiten...-) 

Einen Anwalt für Einsicht in die eigenen Akten?

Wäre mir neu, beim Amtsgericht muss einem Akteneinsicht gewährt werden mit oder ohne Anwalt.

Auch jeder Zwischenbericht an das Gericht muss eine Ausfertigung mit an den Schuldner versendet werden, es geht um seine Person und es ist sein Recht bei Falschdarstellung sich zu rechtfertigen.


Es ist leicht gesagt das es leichter gehen könnte in dem man einige Ungerechtigkeiten einfach auf sich beruhen lässt.

Bin der selben Meinung aber nur bis zu einer bestimmten Grenze  , wenn diese überschritten wird dann wehre ich mich auch wenn es Nachteile mit sich bringen könnte. 

Schon aus Prinzip ist es nicht machbar das mich  jemanden wie "Minderwertig" behandelt und offen seine "Macht" zeigt.

Brauch seine Zeit sich damit abzufinden und nicht jeder schafft es sich daran zu gewöhnen und schon wars das mit der RSB wenn es einem zu viel wird. 

Das hier schon Forum Teilnehmer Bücher verfassen über Probleme in der Insolvenz zeigt doch klar wie viele unbeantwortete Fragen es gibt und Ungerechtigkeiten.   

Mfg   






Hallo,

dann frage ich nochmal: Was wollen Sie konkret von Ihrer THin?

Im Frühjahr ist die WVP vorbei. Also gehe ich (immer noch) davon aus, dass Ihr Insolvenzverfahren abgeschlossen wurde. Insofern tut sich da auch nichts mehr. Die Schlusstabelle müsste ja nun schon einige Jahre bestehen.

Wozu senden Sie Ihrer THin Atteste?

Sie haben jederzeit die Möglichkeit bei Gericht Akteneinsicht zu nehmen. Zu senden kann und wird das Gericht Ihnen die Akte nicht, dazu müssten Sie einen Anwalt beauftragen. Stellt sich also die Frage was kostengünstiger für Sie ist.

MfG

ThoFa

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« Antworten #14 am: 29. Juni 2010, 10:37:06 »

Hallo zusammen,



Auch jeder Zwischenbericht an das Gericht muss eine Ausfertigung mit an den Schuldner versendet werden...

Habe ich das jetzt richtig verstanden, Sarti07, der TH muss dem Schuldner eine Kopie seiner Zwischen/Berichte zukommen lassen ?

Bisher habe ich nichts dergleichen je gesehen, oder erhalten !!!

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