Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

Informationen rund ums Thema Schulden und Insolvenz mit moderierten Foren.
© www.pleite-was-nun.info Sonntag, 27. Mai 2012 22:35
Navigation

Bitte bewerten Sie pleite-was-nun.info

Google +1 Button mit Datenschutz

Werbung

Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 27. Mai 2012, 22:35:58 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Als registrierter User sehen Sie keine Werbung im Forum


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


News:
Hinweis zur Suchfunktion:
Unser Forum bildet mit der Vielzahl der Beiträge seiner Teilnehmer eine umfangreiche Wissensdatenbank zum Thema "Schulden & Co.". Nutzen Sie daher die Suchfunktion (nur für registrierte Mitglieder), um festzustellen, ob Ihr Problem schon mal besprochen und gelöst wurde. Das ist oftmals der schnellste und effektivste Ansatz, um zu einer Lösung zu gelangen. Die erweiterten Suchoptionen bieten die Möglichkeit, Suchbegriffe zu verknüpfen oder gezielt nur bestimmte Bereiche zu durchsuchen.
 
 
Übersicht Hilfe Meine Bookmarks Suche


Einloggen oder registrieren um diese Werbung nicht mehr zu sehen!
Seiten: 1   Nach unten
Drucken
Dieses Thema wurde bisher noch nicht bewertet.
Thema bewerten (von 1=schlecht bis 5=sehr gut) :
Autor Thema: Mobilfunkanbieter und seine Forderung auf Schadensersatz  (Gelesen 911 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
huxley
Newbie
*

Karma: 0
Offline Offline

Beiträge: 2

Danke
-von Ihnen: 0
-an Sie: 0


« am: 22. Mai 2008, 20:12:59 »

Hallo alle miteinander,

ob der oben angesprochene Schadensersatz auch die wirklich richtige Bezeichung trifft,
kann ich jetzt nicht mit Bestimmtheit sagen.

Der Sinn was gemeint ist müsste sich allerdings hieraus schon ableiten:
Ich habe einen Mobilfunkvertrag mit der üblichen Laufzeit von 24 Monaten abgeschlossen.
Dann kam es zu überhöhten Rechnungen, und wenn sich einmal die Falle mit den Extra-
Gebühren für Rücklastschriften und Kartensperrung anschleicht, kommt man schnell
in Verzug.

Mir wurde zur Begleichung zwar ein Ratenzahlungsplan angeboten, plus sehr hoher Zinsen,
den konnte ich aber bei meinem geringen Einkommen nicht einhalten.
Mehr aus Verzweifelung hatte ich dem Kostenplan damals zugestimmt.

Als ich nicht mehr zahlungsfähig war und die Karte letztmalig gesperrt wurde, bemühte ich
mich um einen machbaren Ratenzahlungsplan. Dieser wurde abgelehnt und eine Kündigung
mit sofortiger Wirkung ausgestellt.
Das aber nicht allein, der Tarif, in dem ich mich befinde und den ich seit der Sperrung natürlich
nicht mehr nutzen kann wurde bis zur 24-monatigen Mindestvertragslaufzeit aufgerechnet und
mir als zahlbare Endsumme präsentiert.

Ich erkenne diese Summe selbstverständlich nicht an, mit dem ganz einfachen Argument,
dass wenn ich das Angebot des Anbieters nicht mehr nutzen kann und außerdem seinerseits gekündigt
wurde auch keine Forderungen mehr ausstehen können.

Ich wollte einmal generell fragen, wie ich mich nun am besten verhalte.

Ich bin mir sehr sicher, dass bald ein Inkasso-Unternehmen eingeschaltet wird und mir von meinen
Argumenten unberührt mit dieser Gesamtsumme daherkommt, die an sich gesehen wirklich
vollkommen fiktiv und unberechtigt ist.

Warum soll ich Kosten für einen teuren Tarif bezahlen, den ich nicht nutzen kann, bei einem Anbieter,
der mich längst gekündigt hat?

Vielleicht hat hier jemand schon diese Erfahrung durch und kann mir einen Tipp geben wie ich
am besten weiterverfahre.

Gruß

Huxley
Gespeichert
paps
Moderator
*****

Karma: 14
Offline Offline

Beiträge: 6193

Danke
-von Ihnen: 80
-an Sie: 710



« Antworten #1 am: 22. Mai 2008, 20:41:47 »

Am besten zur  Verbraucherzantrale in der Nähe.
Gerade die Fälle, in denen durch Kündigung des Vertrages noch Grundgebühren für die Restlaufzeit gefordert werden, sind dort "gefragt".
Leider gibt es m.E. diesbezüglich noch keine Grundsatzentscheidungen.

Aber Zwegart und Briefköpfe erwirken Wunder.
Gespeichert

Mfg aus dem Grünen HerzenDeutschlands
Paps
 
Buchtipp:"Mir reicht's, ich gehe"

Paps arbeitet hauptberuflich für die Debeka-Versicherungen Bausparkasse
smallville
weiß was
*****

Karma: 6
Offline Offline

Beiträge: 490

Danke
-von Ihnen: 4
-an Sie: 5



« Antworten #2 am: 22. Mai 2008, 23:13:04 »

Hi,
das ist super typisch, ich hatte das damals bei Vodafone auch.

Ich habe (wie ich es immer sehr gerne gemacht habe  wink ) einen hübschen Brief an den Vorstandsvorsitzenden  geschrieben, mittgeteilt dass ich auf Grund meines niedrigen Einkommens usw. die Raten nicht begleichen konnte usw.

Habe dann mit Presse gedroht und Verbraucherschutz.

Sie haben dann auf die noch offene Forderung bestanden (die ich in Raten beglich) und von dem "Schadensersatzdings" abgesehen.

Allerdings ging ich ein paar Monate später in Insolvenz - von daher hatte sich dann auch DIESE Ratenzahlung.

Premiere macht das übrigens auch  wink

Lg
und viel Glück
small
Gespeichert

IN - Verfahren seit Mai 2007
noch immer nicht in der WVP
huxley
Newbie
*

Karma: 0
Offline Offline

Beiträge: 2

Danke
-von Ihnen: 0
-an Sie: 0


« Antworten #3 am: 23. Mai 2008, 10:47:59 »

Hi und danke Euch für die glasklaren Antworten...

also smallville, mein Mitgefühl, evtl. bin ich selbst auch nicht weit davon entfernt,
mich vollkommen in Rechnungen zu verlieren.

Aber, fahren wir doch am besten zweigleisig:
Verbraucherzentrale und einen Brief in Richtung Chefsessel.

Es gibt auch Musterbriefe in denen bereits in formvollendeten Stil Erwährung findet,
dass alle weiteren unnützen Kosten, die berechnet werden zu keinem Ergebnis führen
und der Einigung bei nachweislich geringem Einkommen eher abträglich sind.

Ob das zieht, es geht nur versuchen, versuchen, versuchen.
Scheinbar mögen die Mobilfunkanbieter das jedoch alles pro forma einfordern
und versuchen es praktisch bei jedem diese Extrakosten einzuziehen.

Nur ein großer Denkfehler ist jedenfalls auch dabei:
Wenn die schon so tun, als sei ich noch Kunde und zahlungsfähig und verpflichtet
meinen Vertrag bis zum bitteren Ende bei Ihnen abzusitzen, dann müsste ich
theoretisch auch noch in der Lage sein, auf den möglichst günstigsten, bsp.
einen reinen Grundgebührvertrag umzustellen und nicht monatlich 50 EUR oder
mehr für irgendeinen XL-Tarif, den ich nicht nutzen kann, hinzublättern.
Aber, den Vertrag kann ich wie ein normaler Kunde natürlich nicht mehr umstellen,
denn ich bin ja gekündigt.
Man muss sich das mal ganz nüchtern vorstellen: Die tun so, als wenn sie mir Monat
für Monat eine Leistung liefern, berechnen das eiskalt und ich bekomme was nominal
Teures, was aber nichts wert ist, weil ich es nie beziehen kann.

Wahrscheinlich wären sie sofort mit einer reduzierten Einmalzahlung einverstanden,
doch dazu bin ich wie viele andere hier auch einfach nicht in der Lage.

Grüße an Euch und schön, dass ich nicht alleine bin.
Gespeichert
Tags:
Seiten: 1   Nach oben
Drucken
Ausgewählte löschen
Gehe zu:  

Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren, alles andere © by www.pleite-was-nun.info

www.bot-trap.de


Seitenerstellung in 0.3581 Sekunden, mit 28 Datenbank-Abfragen
Schulden & Insolvenz | Privatinsolvenz | News | Insolvenz