Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 22. Februar 2012, 22:11:19 *
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Autor Thema: Neuer Moderator: Insoman  (Gelesen 685 mal)
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Dauerstress
El Cheffe
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« am: 24. Januar 2012, 19:09:35 »

Ich freue mich bekanntgeben zu können, dass das Team von Pleite-was-nun durch einen weiteren Moderator verstärkt wird. In Zukunft wird uns Insoman mit Rat und Tat zur Seite stehen.
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motte
Grünschnabel
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« Antworten #1 am: 25. Januar 2012, 20:15:39 »

Hallo Insomann!!!

Glückwunsch zum Mod!!!  thumbup

Danke das es euch gibt!!!

mfg

Motte
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Maurice Garin
weiß was
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« Antworten #2 am: 26. Januar 2012, 09:00:55 »


Glückwunsch an Insoman zur Beförderung!

Eine Frage dazu an Insoman sei erlaubt: In Ihrem Profil findet sich ein Link zu einer Schuldnerberatungs(?)seite. In deren Impressum steht dann eine Arbeitsgemeinschaft, deren eigene Domain bei Namedrive geparkt ist. Haben Sie mit diesen Anbietern direkt etwas zu tun, oder was hat es damit auf sich?

Ich finde, bei einem Mod wäre es schon gut, diesen Hintergrund zu kennen.
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Insoman
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« Antworten #3 am: 26. Januar 2012, 13:17:14 »

Liebe Community,
Ich freue mich, als Moderator für das Forum tätig zu sein.
Ich bin seit einigen Jahren im Schuldnerberatungsbereich tätig.
Nach längerer Selbständigkeit in der Gastronomie bin ich mit Glück (und Geschick) der Zahlungsunfähigkeit "entwischt".
Mein damaliger Berater, ein Freund aus alten Tagen, hat mich in die Schuldnerberatung eingeführt. Aus einem Steckenpferd ist eine Berufung geworden.
Die Arbeit als Moderator gibt mir die Möglichkeit, altruistische Motive und berufliche Perspektiven näher zusammmenzuführen. biggrin


@maurice garin
Ich bin Geschäftsführer der erst vor kurzem gegründeten Insopoint UG, die kein Rechtsnachfolger des ADSB ist.
Wegen zeitlicher Verzögerungen bei der Eintragung kam es bis jetzt noch nicht zu einer Änderung des Impressums.
Ich bedauere dies selbst, rechne aber mit einer Änderung in den nächsten Tagen.
Mit dem ADSB habe ich nichts zu tun..
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...wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt...
Maurice Garin
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« Antworten #4 am: 26. Januar 2012, 23:13:30 »

@maurice garin
Ich bin Geschäftsführer der erst vor kurzem gegründeten Insopoint UG, die kein Rechtsnachfolger des ADSB ist.

Danke für die Info. Spontan würden mir da auch gleich einige Fragen für einen Thread im Bereich Schuldnerberater einfallen, aber ich glaube, das lassen wir lieber.
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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #4 am: 26. Januar 2012, 23:13:30 »



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Insoman
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« Antworten #5 am: 27. Januar 2012, 07:22:48 »

..nur zu, Monsieur.. tun Sie sich keinen Zwang an.
Ich weiß, dass Sie ein streitbarer Mensch sind. Das ist mir sympathisch.. cheesy
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Maurice Garin
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« Antworten #6 am: 27. Januar 2012, 14:43:46 »

..nur zu, Monsieur.. tun Sie sich keinen Zwang an.
Ich weiß, dass Sie ein streitbarer Mensch sind. Das ist mir sympathisch.. cheesy


Mit streitbar hat das nix zu tun. Ich frage mich halt nur, wie man für 83,19 € eine Software zur Abwicklung des außergerichtlichen Einigungsversuches incl. einer Bescheinigung einer geeigneten Person anbieten kann? Zumal die geeignete Person ja auch "zugekauft" werden muß. Und wer bitte bescheinigt für die paar Euro das Scheitern eines Einigungsversuches, an dem er selber gar nicht beteiligt war? Würde mir nie im Leben einfallen.

Zur Klarstellung: Mir persönlich ist es völlig wurscht, wer und was sich im Bereich "Schuldnerberatung" so alles im Internet tummelt. Bin weder Verbraucherschützer noch staatlich alimentierter Schuldnerberater. Und ich fürchte auch nicht um eigene Pfründe, weil ich i.d.R. in anderen Gewässern fische. Ich frage mich nur immer, wie das Modell der gewerblichen Schuldnerberatung überhaupt funktionieren kann. Weil diejenigen, die das anbieten ja gar nicht dürfen, was sie tun.

Ist jetzt nicht direkt auf Sie bezogen.
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paps
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« Antworten #7 am: 27. Januar 2012, 19:08:21 »

"Tun" dürfen sie schon,nur eben keine Rechstberatung.

Solange aber im Auftrage des Schuldners Hilfe bei der Vorbereitung und Beantragung der Inso angeboten wird, ist dies legitimiert (siehe Scheitern der öffentl. SB gegen einen der Größten privaten Anbieter)

Aber warum kann ein Steuerberater, der genauso wenig Input zur Inso hat, dann diese Bescheinigung ausstellen, ein privater Profi aber nicht?

Wir leben in der Marktwirtschaft und die wird nun mal durch Angebot und Nachfrage reguliert.

Zum Preis, naja, da habe ich auch so meine Bedenken.

Erfahrungsgemäß und nach Rücksprache mit einem anderen Anbieter der Onlineinso, sollte pro Mandat 400,- als kostendeckend angesehen werden.
Vielleicht macht es die Masse ?
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Mfg aus dem Grünen HerzenDeutschlands
Paps
 
Buchtipp:"Mir reicht's, ich gehe"

Paps arbeitet hauptberuflich für die Debeka-Versicherungen Bausparkasse
Insoman
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« Antworten #8 am: 27. Januar 2012, 20:47:55 »

Ihr erwartet doch nicht etwa, dass ich hier Geschäftsinternas öffentlich mache...?
Jedenfalls bin ich noch nicht reich geworden. cry
Nein, im Ernst:
wenn Paps von €400,00 spricht, um kostendeckend eine sinnvolle Beratung durchzuführen, o.K.
Übrigens steht im Entwurf zur Neuregelung des RSB-Verfahrens auch der Änderungsentwurf zum Beratungshilfegesetz..
danach soll die geeignete Person für die Beratung und anschließende Fruchtlosigkeitsbescheinigung des AE €60,00 erhalten.
Wie für diese Summe eine sinnvolle Beratung stattfinden soll, ist zumindest zweifelhaft.
Bei Insopoint hingegen findet diese Beratung ja eben nicht statt, sondern das Programm ist als Abwicklungsinstrument für Menschen gedacht, die genau wissen, wo Sie hinwollen und nur eine technische Lösung für die Abwicklung benötigen..
in diesem Fall für die reine Überwachung der ordnungsgemäßen Durchführung des AE (der ohnehin in den meisten Fällen vom Schuldner selbst gemacht werden muss) €400,00 oder auch €300,00 aufzurufen, halte ich für unangemessen.
« Letzte Änderung: 27. Januar 2012, 20:50:05 von Insoman » Gespeichert

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Maurice Garin
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« Antworten #9 am: 27. Januar 2012, 23:25:10 »

"Tun" dürfen sie schon,nur eben keine Rechstberatung.

Naja, was bleibt, wenn man die Rechtsberatung ausklammert? Oder andersrum, wie will man Insolvenzberatung durchführen, ohne Rechtsberatung zu leisten? Nur die sprichwörtlichen "kaufmännischen Dienstleistungen" anbieten? Was genau soll das sein.

Zitat
siehe Scheitern der öffentl. SB gegen einen der Größten privaten Anbieter

sagt mir ehrlich gesagt nix

Zitat
Aber warum kann ein Steuerberater, der genauso wenig Input zur Inso hat, dann diese Bescheinigung ausstellen, ein privater Profi aber nicht?

Das müssen Sie den Gesetzgeber fragen. Ich denke aber, dass man (neben der üblichen Besitzstandwahrung) eine gewisse Qualität sicherstellen will. Ob das in jedem Fall gelingt ist natürlich fraglich. Der StB unterliegt ziemlich strengen Regeln und kann zumindest eine gewisse juristische Qualifikation nachweisen. Und einen gewissen Bezug zur InsO hat wohl nahezu jeder Steuerberater, weil krisengeschüttelte Unternehmen regelmäßig doch zum Alltagsgeschäft gehören. Wenn auch nicht zwingend im Bereich der Verbraucher-InsO und der RSB. Ist bei Anwälten aber auch nicht anders, bzw. noch schlimmer, weil es da häufig am wirtschaftlichen Sachverstand fehlt. Aber diese Leute haben zumindest gelernt, mit Gesetzen umzugehen.

Wer will aber wie entscheiden, wer ein "privater Profi" ist und wer sich nur als solcher ausgibt. Und die Zahl letzterer ist Legion. Habe da auch schon einige Leute kennengelernt, bei denen einem die Haare zu Berge stehen. Andererseits gibt es ja im Bereich der InsO die Möglichkeit, sich als geeignte Stelle zuzulassen. Machen erstaunlicherweise aber nur wenige.

Insgesamt ist das aber wohl eine Diskussion, die so alt ist wie das Rechtsberatungsgesetz, bzw. dessen Nachkriegsvariante. Darüber kann man diskutieren wie man will. Fakt ist aber, dass es die Reglementierungen nunmal gibt. Und auch allerlei Wildwuchs außen rum.
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Maurice Garin
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« Antworten #10 am: 27. Januar 2012, 23:36:03 »

Jedenfalls bin ich noch nicht reich geworden. cry

Kommt noch, nur nicht aufgeben.
Zitat
anach soll die geeignete Person für die Beratung und anschließende Fruchtlosigkeitsbescheinigung des AE €60,00 erhalten.
Das ist ein Scherz. Wenngleich auch ein schlechter.

Zitat
Wie für diese Summe eine sinnvolle Beratung stattfinden soll, ist zumindest zweifelhaft.
Das ist nicht zweifelhaft, das ist unmöglich.

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