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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 28. Mai 2012, 04:07:13 *
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Autor Thema: Privatinsolvenz-Schmerzensgeld  (Gelesen 2043 mal)
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bibiana
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« am: 30. März 2007, 18:17:54 »

Danke

nun frag ich mal weiter

ich bin im Mai 05  mit meinem Corsa unverschuldet zwischen 2 LKWs geraten und Anwälte klären immernoch Schmerzensgeld
usw. das kann ich dann auch vergessen ? und wie sieht es mit dem Schmerzensgeld für meinen Sohn aus ?[addsig]
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paps
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« Antworten #1 am: 30. März 2007, 18:27:06 »

Für den Sohn kein Problem.

Für Sie selber. ähnlich wie bei der Steuererstattung.

In Abhängigkeit des tatsächlich erlittenen Körperschadens könnte man aber ein Teilfreigabe versuchen.
Richter sind ja nun auch keine Unmenschen.

Ist ein bleibender Körperschaden entstanden würde ich auf Unfallrente plädieren, die wäre dann wieder unpfändbar.[addsig]
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bibiana
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« Antworten #2 am: 30. März 2007, 18:38:49 »

Danke,
bevor mir jetzt noch mehr Sachen einfallen, die gestrichen sind,
widme  ich mich nun meinem Haushalt.
Los sind sie mich bestimmt noch nicht-Fragen über Fragen-
aber in der Ruhe liegt die Kraft.

Danke für heute[addsig]
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Feuerwald
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« Antworten #3 am: 30. März 2007, 18:47:08 »

wenn auch Ihr Pkw einen Schaden erlitten hat
und Sie diesen Pkw zur Ausübung Ihrer Erwerbstätigkeit benötigen (kein öffentlicher Nahverkehr usw. möglich), könnte man versuchen mit dem TH sprechen und sich dahingehend einigen, den Pkw mit der Zahlung von der Versicherung (Haftpflicht) wieder in Stand zu setzen.

Schmerzensgeld als Einmalzahlung ist wie paps schon geschrieben hat im eröffneten Insolvenzverfahren auch massezugehörig. Es müsste ebenso verhandelt werden. Rente wäre in der tat besser.

MfG
Feuerwald


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paps
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« Antworten #4 am: 30. März 2007, 20:18:50 »

Was ich mich jetzt frage, wieso wurde dann der Antrag jetzt schon abgegeben?

Es bestünde beim Unfall noch die Möglichkeit, dass der TH nicht in den Aktivprozess um das Schmerzensgeld eintritt.
Es freigibt, dann solte die Zahlung auch bei Ihnen verbleiben.[addsig]
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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #4 am: 30. März 2007, 20:18:50 »



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bibiana
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« Antworten #5 am: 31. März 2007, 19:16:07 »

Na gut ich fang mal am Anfang an

habe vor 6 Jahren schuldenfrei einen Kredit  mit unterschrieben,weil das geerbte Haus meines Freundes komplett saniert werden sollte um es dann zu vermieten. 2 Jahre später erhöhten wir den Kredit weil der Erstbetrag nicht für Umbau ausreichte und mit dem Lebenstil nicht vereinbar war. Ein angeratener Grundbucheintrag als Miteigentümer fand nicht statt,weil ich wohl gutmütig an den Weihnachtsmann glaubte.
Unverhofft wurde ich Stiefmutter weil die leibliche Mutter kein Bock mehr hatte. Also wechselte ich den Nachtdienst um seine Tochter auch noch versorgen zu können.
Es kam natürlich soweit das unser Geld für 2 Kinder nicht ausreicht zumal er seiner EX Frau unterhaltspflichtig war aber kein Kindesunterhalt bekam.
Ich fuhr damals einen gebrauchten Corsa Sondermodell von 2000
und das abtragen der Rate verlief ohne Probleme.
Da er viel weniger verdiente,war sein Konto bald ausgeschöpft und es stand an das Haus zu verkaufen- solange nahm ich einen Kleinkredit auf um den Dispo auf null zu fahren. Da glaubte ich noch an den Osterhasen.
Das Haus wollte keiner. Und die Raten liefen weiter.
Nun ja im Mai 05 fand ein übermüdeter LKW Fahrer es wohl toll mich ungebremst in einen anderen LKW zu schieben. Auto Vollschrott mein Kind und ich volle 4 Wochen aus dem Verkehr gezogen. Ein Auto mußte her. Die Anwälte sind heute noch damit beim Landgericht Bonn beschäftigt. Mittlerweile habe ich auch Teilbeträge erhalten.
So nun wurde mein Kind krank und es stellte sich herraus das ich besser mein Stiefmutterdasein beiseite stelle und mich mehr um meine Mutterrolle kümmer.
Kurz --ich zog aus.
Mein Arbeitgeber meldete Insolvenz an und ich verlor noch meinen Job.
Nun dachte sich der Ex,weil er merkte das das Leben Geld kostet,er könne von mir die Hälfte des Kreditbetrages für diesen Hauskredit bekommen. HA HA HA
Ich war bei der Schuldenberatung, Rechtsanwalt und und und.
Nix zu machen aus der Sache komme ich nicht raus. Selbst wenn ich ihm eine Summe X geben würde könne er in Jahren noch kommen und weiter fordern weil die Bank KSK mich nicht rausnimmt aus dem Vertrag.
Somit belaufen sich meine derzeitigen Schulden -auch bedingt
durch 7 Monate Arbeitslosigkeit und nicht bezahlen können meiner eigenen Kredite- alles zusammen auf ca 35000 Euro.
Die Insolvenz sollte aufgrund Anratung meiner Rechtsanwältin so schnell wie möglich ins rollen kommen.
Nun noch eine Frage:
Heute habe ich Post bekommen vom Amtsgericht Bonn Gefährdung des Kindesvermögen- was soll das ?
Kann das jemand erklären.

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ThoFa
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« Antworten #6 am: 01. April 2007, 15:07:05 »

Hallo,

das Schreiben bezgl. des Kindsvermögens ist ganz normal, damit soll nur sichergestellt werden, dass sich ein übereifriger IV nicht an das \"Vermögen\" (z.B. Sparbuch) des Kindes vergreift.

Bezgl. des Schmerzensgeld muss der IV zeitnah erklären, ob er in den Prozess eintritt oder nicht. Lehnt er ab, erhalten Sie bei einer eventuellen Zahlung das Geld für sich und nicht für die Insolvenzmasse.

MfG

ThoFa[addsig]
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