Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 28. Mai 2012, 02:23:21 *
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Autor Thema: RSB heute erteilt!!!  (Gelesen 438 mal)
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Miau
Jungspund
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« am: 19. März 2011, 18:26:59 »

Hallo allerseits,

Vielleich erinnert ihr euch, hab meine Restschuld von 8.000€ beglichen, trotzdem hat das Amtsgericht Stuttgart rumgezickt.

Heute kam das Schreiben: "....wird dem Schuldner die RSB erteilt. Vergütung 713€, Auslagen 10€, MwSt 137,37€..."

Ich frage mich, was wäre passiert, wenn ich nicht hier in D geblieben sondern ins Ausland gegangen wäre?


Was ich insgesamt aber bedauere ist, dass ich nicht VOR der Inso-Anmeldung erfahren habe, dass ich in Frankreich nach 1 Jahr restschuldbefreit würde. Ich spreche durch meinen Franz-LK im Abi ziemlich gut Französisch und es wäre ein leichtes gewesen unter nem Vorwand dahinzuziehen (neue Freundin kennengelernt, die Liebe des Lebens, Heiratspläne blahblubb) und dort die Inso anzumelden. So hätt ich mir die restlichen 8.000€ sparen und mir nun einen fetten E46 330i BMW kaufen können, ab 12.000€ gibt's bei Autoscout schon gebrauchte Alpina B3.3 >:-/
Nun muss ich mich wohl mit einem Golf 3 begnügen, bis meine Probezeit vorbei ist, aber hey, ich bin ja bescheidener geworden und danke dem lieben Gott, dass nun alles vorbei ist. Sollte ich jemals mehr Geld zur Verfügung haben, kauf ich mir den Alpina B3.3 und werde ein mal über die A5 mit 280 km/h fahren, hoffentlich mit einer netten, hübschen Blondine an Board :-)
« Letzte Änderung: 19. März 2011, 18:32:21 von Miau » Gespeichert
communicator
Jungspund
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« Antworten #1 am: 19. März 2011, 20:16:12 »

Hallo Miau,

Glückwunsch zur RSB.

Das mit PI in Frankreich oder England habe ich mir auch mal überlegt.
Die Zentrale meiner Firma sitzt in Nyon am Genfer See (französische Schweiz) und ich hätte die Möglichkeit dort zu arbeiten und meinen Wohnsitz nach Frankreich zu verlegen (die französische Grenze ist nur ein paar Kilometer entfernt).
Ich habe das mit meinem Anwalt, der die PI in Gang gebracht hat besprochen, aber es sprechen aus meiner Sicht 3 schwerwiegende Gründe dagegen.

1. gegenüber früherer Praxis wird in dem Land, in dem man die PI durchziehen will immer strenger darauf geachtet, dass der Schuldner seinen "Lebensmittelpunkt" schon einige Zeit vor dem Antrag auf PI dort hat.
Einfach nach Frankreich ziehen und dort die PI eröffnen ist mit Sicherheit zum Scheitern verurteilt.

2. Auf eigene Faust die PI im Ausland durchzuziehen ist, auch wenn man die Sprache gut beherrscht ziemlich schwierig (siehe dieses Forum, das sich nur mit deutschem Recht beschäftigt und zeigt wie undurchsichtig manches selbst für Deutsche ist). Man wird dazu einem darauf spezialisierten Anwalt beauftragen müssen, der die PI im Ausland durchzieht, aber das wird mit Sicherheit nicht billig!

3. Es ist eine Sache des Charakters durch Zahlung des pfänbaren Teils seines Einkommens die Gläubiger wenigstens zum Teil zu befriedigen. Dafür verzichte ich lieber auf einen B3,3 und fahre Golf.


viele Grüße

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Fallera
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Danke
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« Antworten #2 am: 19. März 2011, 22:07:57 »

Hallo Miau,
Glückwunsch zur RSB.
Das mit PI in Frankreich oder England habe ich mir auch mal überlegt.
Die Zentrale meiner Firma sitzt in Nyon am Genfer See (französische Schweiz) und ich hätte die Möglichkeit dort zu arbeiten und meinen Wohnsitz nach Frankreich zu verlegen (die französische Grenze ist nur ein paar Kilometer entfernt).
Ich habe das mit meinem Anwalt, der die PI in Gang gebracht hat besprochen, aber es sprechen aus meiner Sicht 3 schwerwiegende Gründe dagegen.
1. gegenüber früherer Praxis wird in dem Land, in dem man die PI durchziehen will immer strenger darauf geachtet, dass der Schuldner seinen "Lebensmittelpunkt" schon einige Zeit vor dem Antrag auf PI dort hat.
Einfach nach Frankreich ziehen und dort die PI eröffnen ist mit Sicherheit zum Scheitern verurteilt.
2. Auf eigene Faust die PI im Ausland durchzuziehen ist, auch wenn man die Sprache gut beherrscht ziemlich schwierig (siehe dieses Forum, das sich nur mit deutschem Recht beschäftigt und zeigt wie undurchsichtig manches selbst für Deutsche ist). Man wird dazu einem darauf spezialisierten Anwalt beauftragen müssen, der die PI im Ausland durchzieht, aber das wird mit Sicherheit nicht billig!
3. Es ist eine Sache des Charakters durch Zahlung des pfänbaren Teils seines Einkommens die Gläubiger wenigstens zum Teil zu befriedigen. Dafür verzichte ich lieber auf einen B3,3 und fahre Golf.
viele Grüße

Herforragender Beitrag und Respekt für diese Einstellung!

Glückwunsch Miau! Den Rest zu kommentieren erspare ich der Welt!
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Der_Alte
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« Antworten #3 am: 19. März 2011, 22:44:43 »

Herforragender Beitrag und Respekt für diese Einstellung!
Klugscheißermodus an:
Er fährt keinen Ford und deswegen wird hervorragend auch mit v geschrieben.
Klugscheißermoduns aus.


Ich teile im Übrigen Ihre Einstellung zu diesem Beitrag
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Es grüßt der Alte
Dauerstress
El Cheffe
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Danke
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WWW
« Antworten #4 am: 19. März 2011, 23:09:54 »

Glückwunsch zur RSB, aber deswegen brauchen wir hier solch einen provozierenden Beitrag trotzdem nicht. Darum mache ich hier mal zu.
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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #4 am: 19. März 2011, 23:09:54 »



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