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Schulden & Insolvenz Hilfe Forum 07. Januar 2009, 22:54:52 *
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Autor Thema: Stromanbieterwechsel trotz Insolvenz?  (Gelesen 470 mal)
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Zwiebel
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« am: 10. September 2008, 19:01:53 »

 
 Hallo,

 habe einmal die  Strompreise meines Versorgers im Internet über Verifox verglichen.
 Da er der teuerste ist, habe ich mir einen günstigeren rausgesucht und den Antrag gleich ausgefüllt, ausgedruckt und 
 abgeschickt. Heute habe ich nun den Bescheid bekommen, dass ich nach Bonitätsprüfung nicht zu dem gewählten
 Anbieter wechseln kann?!
 Ist das wirklich so, bin ich gezwungen meinen Strom vom teureren Versorger zu nehmen weil ich diesen Eintrag in
 der Schufa habe?
 Wer hat es trotzdem geschafft seinen Anbieter zu wechseln und kann mir vielleicht sagen wie es möglich ist?
 
 LG Zwiebel
 
 
 
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« Antworten #1 am: 10. September 2008, 20:47:12 »

Hallo Zwiebel ... da bin ich aber froh, dass ich nicht die einzige bin ... wollte auch wechseln, jedoch wurde es abgelehnt ... Sei es drum, bleib ich nun bei dem lokalen etwas teuren Anbieter und ich muß mich über solche Schreiben nicht ärgern ... Bin aber mal gespannt, ob es nicht doch noch einen Weg gibt, strommäßig die mtl. Belastung zu senken.

LG
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« Antworten #2 am: 10. September 2008, 21:32:21 »

whrscheinlich hilft da nur Anfragen bei allen infragekommenden Anbietern zu stellen.
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Mfg Paps

Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken, ist das seltenste Geschenk der Natur"  [Friedrich der Große]


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ThoFa
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« Antworten #3 am: 10. September 2008, 22:02:37 »

Hallo,

das liegt an der Unkenntnis der Versorger über die Insolvenz. Man muss halt zuweilen Pionierarbeit leisten.

MfG

ThoFa
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Schulden & Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #3 am: 10. September 2008, 22:02:37 »


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dobberstein
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« Antworten #4 am: 11. September 2008, 16:29:39 »

Oder einfach den Strom abschalten, insb. standby Geräte
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pd
paps
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« Antworten #5 am: 11. September 2008, 19:07:48 »

Davon wird der Strom aber auch nicht billiger, nur der Verbrauch sinkt.  whistle

Beides zusammen wäre das Wunschziel. thumbup
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Mfg Paps

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Zwiebel
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« Antworten #6 am: 11. September 2008, 21:58:21 »



 Hallo,

 vielen Dank für den ganz besonderen Spartip!

 Wäre vielleicht auch einmal ein Beitrag:  "Wie kann ich noch mehr Geld sparen?"

 Darum ging es hier ja nicht, hier ging es mir um viel wesentlichere Dinge.

Dies habe ich Verifox auch mitgeteilt und zwar :

Was denken denn bundesdeutsche Stromanbieter, das man bevor man sich für sie entscheidet mit Kerzen und offenem Feuer vorlieb genommen hat?

Auch bei den teuren  Anbietern heißt es zahlen oder die Stromversorgung wird eingestellt.

Das paradoxe liegt darin, das es sicher vielen Menschen leichter fallen würde weniger hohe Stromkosten zu tragen und damit die Abschläge zu sichern, als sich mit hohen Nachzahlungen und den zusätzlich hohen Abschlägen irgendwann im finanziellen Exitus wiederzufinden

Antwort von Verifox:

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Leider führen die Anbieter grundsätzlich eine Bonitätsprüfung durch.

Um eventuell dennoch den Anbieter wechseln zu können, sehen wir die einzige Möglichkeit darin, dass Sie diesen direkt kontaktieren. Sie könnten dort soweit notwendig Ihre Situation erklären. Wichtig wäre es, dem Anbieter glaubhaft darzustellen, dass Sie Ihre Abschlagszahlungen regelmäßig bezahlen können.

Hierzu sollten Sie Ihren Schuldnerberater oder Insolvenzverwalter zu Rate zu ziehen.

Wir hoffen, dass Sie auf diese Weise doch noch erfolgreich den Anbieter wechseln können, können Ihnen aber leider keine Garantie dafür geben, ob es auf diesem Weg funktionieren wird.

Ich habe es noch nicht versucht, manchmal fehlt mir einfach noch der Biss, obwohl ich mit dem Stempel Insolvenz lerne immer besser umzugehen.
 
PS
Hätte gern ein paar Rahmen oder farbliche Veränderungen eingefügt um alles ein wenig leichter lesbar zu machen, geht aber nicht erscheinen nur Worte.

Sorry Zwiebel


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paps
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« Antworten #7 am: 12. September 2008, 00:01:58 »

Im Klartext heisst das doch nur, das ihre SB Verivox kontaktieren soll und dann ist alles gegeseen.

Viel Spass mit dem neuen Strom.
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Mfg Paps

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« Antworten #7 am: 12. September 2008, 00:01:58 »


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lucca_m
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« Antworten #8 am: 12. September 2008, 08:50:55 »

Haben Sie sich schon mal ausgerechnet, wieviel Sie bei gleichbleibendem Verbrauch sparen?

Oft sind es nicht mehr als 1 - 1,5 Cent pro kWh. Auf das Jahr gerechnet zwischen 80 und 100 EUR, also im Monat zw. 7 und 8 EUR. Dazu verlangen die billigeren Anbieter, besonders die Öko-Strom Anbieter eine Vorauszahlung von 12 Monaten.   

Wenn es doch so große "Schwierigkeiten" bereitet, zu wechseln, dann versuchen Sie doch anderweitig die Summe einzusparen (siehe dobberstein) und Sie haben keine Stress mit dem Wechsel und keine weitere Baustelle.

Bleiben Sie bei Ihrem Anbieter, schränken Sie den Verbrauch ein und leben Sie weiter glücklich mit der Insolvenz.

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« Antworten #9 am: 12. September 2008, 18:37:14 »

Tja lucca ... aber ganz so einfach ist es nicht ... es gibt auch genug günstige Anbieter, die keine Jahresvorauszahlung verlangen, die sich ebenfalls wie viele andere mit monatlichen Abschlägen "zufrieden" geben ...

Wer fährt denn nicht an eine günstige Tankstelle ... warum wird bei Penny, Lidl, Aldi und ich weiß nicht wo gekauft, na eben weil dort vieles gut aber auch preiswert ist ...

Gerade für die "Insolventen" fängt das Einsparen im kleinem Rahmen an, eben durch einen günstigen Stromanbieter, einen günstigen Telefon-/Internetanschluß und natürlich auch durch Vermeidung von Standby-Stromfressern.

Und ja, es bereitet große Schwierigkeiten bzw. ist fast unmöglich und da spreche ich aus Erfahrung.

LG
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« Antworten #10 am: 18. September 2008, 10:51:34 »

DAs ist doch genau das Phänomän!!!

Man möchte Sparen, aber nichts an seinem Verhalten ändern. man wechselt den Stromanbieter, weil der 1 Cent günstiger ist. Ohne Rücksicht auf den zu betreibenden Aufwand. Und in diesem Fall ist der Aufwand groß.

Zum Thema Billigtankstellen: Diese sind im Schnitt 3 Cent günstiger. Das macht bei 100 Litern genau 3 EUR. Doch wer kann heute schon  100 Liter auf einmal tanken? Als tankt man im Schnitt 40 EUR, also 28 Liter. Bedeutet eine Ersparnis von 0,84 EUR. Das macht im Monat 1,68 EUR aus. Enormes Sparpotenzial!!! Zudem gibt es diese billigen Tankstellen leider nicht an jeder Ecke. Man muss hinfahren und wieder zurück. Meist weit ausserhalb der Stadt in der Nähe von Großmärkten. Als Automobilclub-Mitglied bekommt man bei div. Markenanbietern 2 Cent Sofortrabatt. Und bei alten Autos lohnt sich eine Clubmitgliedschaft!

Aldi und Co. haben ihre Berechtigung, absolut! Zumal man inzwischen alles bei ALDI bekommen kann.

Sinnvoll Sparen ist das eigentlich erstrebenswerte! Mal darüber nachdenken. 
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« Antworten #11 am: 18. September 2008, 18:03:49 »

Hallo lucca,

der Aufwand beim Wechsel eines Stromanbieters ist nicht mit einem großen Aufwand verbunden, schwierig ist es leider für die "Insolventen" wenn nicht gar unmöglich. Zum Thema Sprit erlaube ich mir die Bemerkung, dass ein Kollege von mir dafür sogar nach Holland fährt (er wohnt ca. 25 km von der Grenze entfernt) und spart dadurch aber schon mal meistens bis zu 10 Cent pro Liter und er ist Vielfahrer und es rechnet sich allemal. Er ist nicht in Insolvenz, muss aber als Alleinverdiener eines 4-Personen-Haushaltes schauen wie er mtl. über die Runden kommt.

Für sinnvolles Sparen bin ich auch, leider bleibt aber bei vielen nicht wirklich viel am Monatsende übrig. Deshalb geht es auch vielen darum, die monatlichen Kosten zu senken, wie Strom, Versicherung, Telefon etc.

LG
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« Antworten #11 am: 18. September 2008, 18:03:49 »


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Zwiebel
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« Antworten #12 am: 18. September 2008, 18:48:55 »

 aber Hallo,

es geht doch schon lange nicht mehr um die Dinge die wir möchten, sondern um die Dinge die wir hinnehmen müssen.

Dem Glücklichen der da noch an alten Gewohnheiten festhalten kann!

Das Sparen ist kein Sport, es ist für viele die einzige Möglichkeit noch über den Monat zu kommen.

Meine Freundin arbeitet bei der ARGE, sie berichtet von Familienvätern die in 3-Schichten arbeiten und trotzdem ergänzende Sozialhilfe beantragen müssen. Kein Ausnahmefall, nein es werden täglich mehr  Menschen die von der Armut bedroht sind, und das obwohl sie berufstätig sind.......

Rentner die nie Lebensgewohnheiten hatten weil sie das Sparen bereits aus ihrer Kindheit kannten und nie verschwendet haben. Wie könnten die noch sparsamer sein?

Man mir geht momentan gerade die Hutschnur hoch.

Ich brauche bloß die Zeitung aufschlagen und lesen wie sparsam unsere Politiker sind. Ein Schlag ins Gesicht für all die Menschen die ihre Kinder in die Arche schicken müssen oder die bei der "Errungenschaft unseres modernen Zeitalters,  der Tafel ihre Rationen holen."

Nein, es ist wohl war, mir geht es nicht schlecht. Ich bin sogar wenn alles gut läuft in 3 Jahren schuldenfrei.

Ich bin sparsam, ich bin geduldig und ich bin dankbar.
Was ich mit dem Geld machen würde, das ich einsparen möchte?????

Ich unterstütze die, die  leise weinen und leiden, weil sie sich schämen zu einem Amt zu gehen um die Hilfe in Anspruch zu nehmen ,die ihnen von Rechts wegen zustehen würde.

LG Zwiebel



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« Antworten #13 am: 18. September 2008, 20:27:14 »

Was macht aber einer der in Kassel wohnt? Holland 550 km, Tschechien 650 km, Österreich 700 km?

Sicher ist ein Stromanbieter-Wechsel denkbar einfach. Auch ein Mobilfunkvertrag-Abschluß bedarf keiner Aprobation. Nur wenn der Aufwand den Zweck um ein vielfaches übersteigt, dann macht es keinen Sinn! Also bleibt bei Eurem Stromanbieter und wartet bis ihr "einfach" wechseln könnt.
 
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