Habe mal eine Frage, was sinnvoll ist, die Schulden abstottern, oder in die Privatinsolvenz zu gehen.
Mein Fall:
Habe vor Jahren leider eine Schrottimmobilie erworben, welche sich nach Jahren in ein Geldfressmonster entwickelt hat. Zum Glück fand ich einen fachkundigen Anwalt, welcher mich bei den nachfolgenden Verhandlungen vertrat. Die Immobilie ist schon versteigert und es besteht leider immer noch eine Restforderung, besonders dank der Zinsen, von ca. € 40.000,-.
Nun unterbreitete mir die Gegenseite ein eher komisches Angebot zur Schuldentilgung. Ich soll € 8.000,- in monatlichen Raten von € 50,- zahlen und wäre dann von der Restschuld befreit. Jedoch hätte das eine Dauer von fast 14 Jahren. Und bei meinem montl. Einkommen von ca. € 1.450,- netto bei Stkl.III und einem Kind, wäre doch aus meiner Sicht eine Privatinsolvenz doch eher sinnvoll, oder???
Zwar bin ich zur Schuldentilgung bereit und gewillt, jedoch weiß ich doch nicht was z.B. in 10 Jahren ist. Schließlich hat die Gegenseite schon Geld aus der Versteigerung und Auflösung meiner Lebensversicherung erhalten. (Ade Altersvorsorge) Auch hat die Gegenseite, ein im Internet bekannter Anwalt, keinerlei schriftlichen Vergleichsvertrag vorgelegt. Alles lief immer nur über kurze Schreiben und Zahlungsaufforderungen an meinem Anwalt.
Also, was soll ich tun, 14 Jahre lang zahlen, oder eher die Privatinsolvenz???
