Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 28. Mai 2012, 05:31:52 *
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Autor Thema: Was soll ich nur tun?  (Gelesen 2707 mal)
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Gast
weiß was
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« am: 29. Dezember 2003, 19:03:00 »

Hallo,

so langsam weiss ich wirklich nicht mehr weiter. Ich habe 20.000,00 Euro Schulden - gut das ist mein Problem.

Ich habe schon einen Kredit in der Schweiz, den ich im Moment nur teilweise tilgen kann. Mein Freund ist vor kurzem arbeitslos geworden. Mein Arbeitgeber hat mich vor 6 Monaten vor die Wahl gestellt, mich betriebsbedingt zu kündigen oder nur noch halbtags (4 Stunden) zu arbeiten. Ich hab mich dann für letztere Variante entschieden.

Das Problem ist, dass ich bei meinem Gehalt bei keiner Bank wegen eines Kredites vorsprechen brauche  Es sind mehrere Kleinkredite, für die ich monatlich ca. 600 Euro aufbringen muss. Ein weiteres Problem ist, dass ich bei einer Bank arbeite und wahrscheinlich so oder so gekündigt werde, wenn mir ein Kredit gekündigt wird oder ich einen Mahnbescheid erhalte.
Meine Chefin hat mir zwar mal gesagt, wenn irgendwelche finanziellen Probleme auftreten, soll ich zu ihr kommen, aber helfen kann sie mir dann doch nicht. Ich bräuchte einen Bürgen / zweiten Kreditnehmer, aber den hab ich nunmal leider nicht.

Bei meinen Verbindlichkeiten zahle ich nun schon das geringste....

Ich weiss auch nicht, ob ich zu einer Schuldenberatung gehen soll, weil ich eine Vollzeitstelle in Aussicht habe und mein Freund wahrscheinlich im Frühjahr auch wieder eine Arbeit bekommen wird. Nur der Weg bis dahin.....

Ich weiss einfach nicht, was ich tun soll....

Was würdet Ihr tun?

LG
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Gast
« Antworten #1 am: 09. Januar 2004, 16:36:00 »

Hallo Gast!

Ich beginne mal mit Deinem letzten Satz:

[quote:084440da35]....Was würdet Ihr tun? [/quote:084440da35]

Deine Frage richtete sich an alle Besucher hier bei uns, und insgeheim hatte ich mit der ein oder anderen Antwort gerechnet, damit eben möglichst viele Sichtweisen dargestellt werden.

Nun ist dem leider (noch) nicht so (wir sind ja noch recht neu...).
Daher antworte ich jetzt, indem ich aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz schöpfe, in der Hoffnung, sowohl Dich ein wenig zu motivieren, als auch andere Besucher zum Schreiben zu animieren:

Zuallererst möchte ich Dir sagen, dass es Dir vergleichsweise richtig gut geht..., verglichen mit dem Schuldenberg, vor dem ich vor ca. 6 Jahren stand (ca. 10x so viel). Du hast also gar keinen Anlass, den Kopf in den Sand zu stecken! Ich lebe, wie Du ja siehst, schließlich auch noch und habe mittlerweile sogar den Mut und die Kraft gefunden, anderen bei der Bewältigung ähnlicher Probleme zu helfen.

Im Prinzip macht fast jedermann heutzutage Schulden. Man nimmt Kredite auf, um beispielsweise ein Auto zu kaufen oder sich eine Wohnung einzurichten. Unter normalen Umständen ist man ja auch in der Lage, solche Schulden in einem überschaubaren Zeitraum wieder abzubauen (dazu rechne ich auch mal Deine Schuldenhöhe, obwohl ich nicht genau weiß, wie alt Du bist  :roll: ). Manchmal treten eben mehr oder weniger unerwartet Ereignisse ein, die auf einen Schlag die ganze Situation verändern können (Krankheit, Arbeitslosigkeit, Scheidung, usw.). Das Leben ist halt nicht immer eine sternenklare Nacht... Plötzlich stehen den laufenden Ausgaben keine ausreichenden Einnahmen mehr gegenüber, und der Schuldenberg beginnt unaufhaltsam zu wachsen. Ist dies der Fall, spricht man von Überschuldung. In einer solchen Situation verliert man oft den Überblick über seine finanzielle Lage. Es ist jedoch unbedingt erforderlich, sich im klaren darüber zu sein, wann man die Grenze von normalen Schulden zur Überschuldung überschritten hat, denn nur dann kann man etwas dagegen unternehmen.
Daher kann ich Dir hier und jetzt (unter den gegebenen Voraussetzungen) erst einmal nur den Ratschlag geben, eine möglichst genaue IST-Analyse vorzunehmen (dazu wird es hier bald entsprechende Tools zum Download geben), und darauf basierend Deinen (neuen) Lebensstandard auszurichten. Zur Not müssen eben Dinge zurückstecken, an die man sich während der guten Zeit so sehr gewöhnt hatte. Das mag alles altbacken und neunmalklug klingen, aber hätte ich damals nicht den genauen Überblick über meine desolate finanzielle Situation behalten und schriftlich niedergeschrieben, glaube mir, ich hätte es nicht einmal bis zur Beantragung des Verbraucherinsolvenzverfahrens gebracht (woran übrigens auch heute noch die meisten privaten Konkursverfahren scheitern!)... Mit dieser Aufstellung solltest Du dann - unabhängig davon, ob Du eine neue Anstellung in Aussicht hast oder nicht - eine geeignete Beratungsstelle aufsuchen, um gemeinsam festzustellen, ob ggflls. das neue Verbraucherinsolvenzverfahren für Dich in Frage kommt.
Solange Du in der Lage und Willens bist, einer regelmäßigen Beschäftigung nachzugehen, um die existenziellen Dinge (Wohnung, Energiekosten, Nahrung, etc.) aufrecht zu erhalten, solltest Du Dir über die finanzielle Zukunft keine Sorgen machen, zumal Deine Lage ja offensichtlich nicht aus irgendwelchen kriminellen Machenschaften herrührt.
Ach ja, bevor ich es vergesse: versuche möglichst nicht, mit neuen Krediten die alten abzulösen und somit den Schuldenberg noch höher wachsen zu lassen. Die Erfahrung zeigt, dass dieses in der Regel nur eine vorübergehende, aber keine dauerhafte Lösung ist.
Wenn noch nicht geschehen, schau' Dich hier bei uns ein wenig um, finde weiterführende Links zum Thema und lass' Dir kostenlos Informationsmaterial zusenden, sowie trete in Kontakt mit Gleichgesinnten, frei nach dem Motto: "Gemeinsam sind wir stark"!

Alles Gute und hoffentlich bis bald!
Jose
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Sadicera
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« Antworten #2 am: 29. Januar 2004, 09:07:00 »

Hallo Gast,
ich kann dir nur raten auch wenn du bald wieder Aussicht auf eine neue Vollzeitstelle hast,dennoch zu einer Schuldnerberatungsstelle zu gehen.Zum einen wenn du nämlich wirklich deine Arbeit ganz verlieren solltest wird es unter Umständen schwieriger ein Insolvenzverfahren zu eröffnen,weil sich einige Städte diesbezüglich sehr schwer tun wenn man keine Arbeit hat.Zum andern kannst du mit Hilfe der Schuldnerberatung vielleicht jetzt schon Vergleiche erzielen,was du zwar auch ohne Hilfe der Beratungsstelle alleine versuchen kannst,aber die Berater sind was das Know How betrifft immer die bessere Wahl.So konnte schon mancher Vergleich der beim eigenen Versuch angestrebt wurde dann mit Hilfe der Schuldnerberatung doch noch erzielt werden.Es gibt also viele Gründe auf alle Fälle eine Beratung aufzusuchen und da es dort auch zu langen Wartezeiten mit Terminen kommt ist es sinnvoll wenn man schonmal da war bevor es richtig brennt.
Ich wünsche dir das du diese Situation gut meisterst,liebe Grüße
Sadicera
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Manchmal muß man sich beängstigend weit aus dem Fenster lehnen, um einen frischen Wind zu spüren....
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« Antworten #3 am: 22. Mai 2004, 05:58:00 »

Hallo,

wenn Du eine Vollzeitstelle in Aussicht hast, dann spreche doch mit der Bank, bei der Du die meisten Kredite hast (oder mit allen) darüber, ob Du die Tilgung bis dahin nicht aussetzen kannst.

D. h. Du zahlst bis dahin nur die Zinsen für die Kredite.

Das ist vielen Banken wichtiger als Ihren Kunden in den Ruin oder zum sieben Jahre Wohlverhalten zu bringen.

Herzliche Grüße
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pleitetips
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« Antworten #4 am: 09. September 2005, 13:03:00 »

guten Tag, ich finde auch, dass es eine prima sache hier ist. habe auch unter XXXXX gute sachen gefunden die einen weiterhelfen können. vielleicht auch euch.gruß pleitetips

Edit: Links bitte nicht ins Forum, sondern den Betreibern melden. Danke! ThoFa

[ Diese Nachricht wurde editiert von : ThoFa on 10-09-2005 07:44 ]
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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #4 am: 09. September 2005, 13:03:00 »



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pleitetips
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« Antworten #5 am: 19. September 2005, 10:21:00 »

Hallo guten Tag, schau einfach mal dort nach, da kann Dir geholfen werden: (schufafreie Produkte)
xxxx

Herzliche Grüsse Ralf

Edit: Sind Sie des Lesens nicht mächtig ? Links melden Sie bitte an die Betreiber und die entscheiden dann, ob der Link angenomen wird. ThoFa

[ Diese Nachricht wurde editiert von : ThoFa on 19-09-2005 10:35 ]
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[ Diese Nachricht wurde editiert von : ThoFa on 19-09-2005 10:36 ]
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