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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 28. Mai 2012, 05:53:37 *
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Autor Thema: Wer ist überhaupt zufrieden mit seinen Insolvenzverwalter  (Gelesen 793 mal)
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firewire
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« am: 09. Dezember 2008, 20:54:59 »

Hallo,

ich habe jetzt an das Amtsgericht meine Privatinsolvenz eingereicht (übern Anwalt)
Hab auch schon ne Rückmeldung, wegen Verfahrenskostenstundung, hat alles da wunderbar funktioniert.

Ab wann bekomm ich nen Insolvenzverwalter zugewiesen bzw. TH?

Wenn ich hier im Forum lese was sich die IV oder TH rausnehmen, da bleibt nur die Frage.
Wer ist noch zufrieden mit seinen TH? Sicherlich werden im Forum nur viele Schreiben die unglücklich sind, aber im Prinzip müsste es eine Schulung für IVs geben.
Genauso wie Chefs eine in sachen Personalführung machen sollten.
Ist ja schlimm.

Aber die Frage ist, wer ist zufrieden mit seinen IV?
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Feuerwald
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« Antworten #1 am: 10. Dezember 2008, 00:22:51 »

es ist immer noch so,
dass die meisten Verfahren ohne Probs ablaufen. Natürlich fragen in Foren genau die Leutz nach, bei denen etwas falsch läuft. Das heißt aber nicht, das es die Regel ist. Eher die Ausnahme. Also gehen Sie mal davon aus, dass bei Ihnen alles reibungslos laufen wird. Und falls nicht, wir sind da.
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MissTraut
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« Antworten #2 am: 10. Dezember 2008, 01:08:51 »

Nabend oder besser Guten Morgen  coffee

Ich bin zufrieden, sehr sogar  smoke

LG
MissTraut
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ThoFa
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« Antworten #3 am: 10. Dezember 2008, 02:29:51 »

Hallo,

die Aussage von Feuerwald kann ich nicht teilen. Wobei ich es auf die Regelinsolvenzen beschränken möchte.

Häufig ist es so, dass die Schuldner Ihre Rechte nicht kennen und daher sich dem Dikatat des Insolvenzverwalters unterwerfen.
In der Mehrzahl der Verfahren, erkenne ich, ob nun durch Unwissenheit oder mit Vorsatz, grobe Verfahrensfehler der Insolvenzverwalter. 

Ansonsten gilt, der Schuldner hat nicht mit "seinen" Insolvenzverwalter zufrieden zu sein. Der Insolvenzverwalter sollte ein Neutrum im Verfahren sein, was dem ein oder anderen Verwalter aber nicht ganz klar zu sein scheint. Dies kann man übrigens auch bedenkenlos auf die Rechtspfleger ausweiten.

MfG

ThoFa
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MissTraut
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« Antworten #4 am: 10. Dezember 2008, 08:58:06 »

Hallo und Guten Morgen,

ThoFa das sehe ich etwas anders, wobei ich das Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen habe. Ich denke schon, dass man mit "seinem" IV/TH zufrieden sein kann. Ich bin es, weil ich nicht nur über meine Pflichten aufgeklärt wurde, sondern auch den einen oder anderen hilfreichen Tipp erhalten habe, mir darüber hinaus auch geholfen wurde, aus einem Telefonvertrag früher rauszukommen. Leider hat man auch einen Vertrag gekündigt, worüber ich alles andere als erfreut war, aber dem Grunde nach war es dadurch möglich, noch ein Stückchen für die Masse zu sichern.

Nachdem was ich hier gelesen habe, fühle ich mich fast wie eine Exotin.

Es mag aber auch daran liegen, dass viele wirklich mit ganz wenig Informationen den Weg in die Insolvenz beschreiten, frei nach den Motto: Ich mach das jetzt mal und dann bin ich wieder schuldenfrei. Ich denke, ganz so einfach sollte man es sich selbst nicht machen. Ich kann nur für mich sprechen und mein Ziel ist es immer noch alles dafür zu tun, dass zum Schluß alle ihr Geld bekommen haben. Ich selbst bin auch etwas blauäugig an die "Sache" herangegangen und habe daraus gelernt. Ich selbst bin für die Situation verantwortlich, nicht andere oder gar die Banken, die einem quasi das Geld auf einem Silbertablett servieren. Ich hätte auch nein sagen können. Die Wahl hatte ich.

LG
MissTraut



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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum
« Antworten #4 am: 10. Dezember 2008, 08:58:06 »



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Bolli
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« Antworten #5 am: 10. Dezember 2008, 18:47:13 »

Erstmal hallo zusammen,

ich bin neu hier und hab noch 1,5 Jahre vor mir.

zum Thema IV kann ich nur sagen das man Glück hat oder eben Pech. Ich habe leider Pech. cry

Zwei Beispiele:

Am Anfang meiner RI hatte ich ein Motorrad, ein Jahr alt und 4000 Km gelaufen, auf dem Gebrauchtmarkt ca. 9000 Euro wert. Mein IV hat es nach drei Jahren dann auf meine Veranlassung hin für gigantische 2500 Euro zu verwerten. Der Käufer war wie sich spähter herausstellte  sein Kumpel. uneinsichtig

Mein Haus hat Ihn zwei Jahre nicht die Bohne interessiert, ich habe es dann bevor es in die Zwangsversteigerung gegangen ist, selber verkauft. Damit habe ich erheblichen Schaden verhindert. Die Bank hat es mir gedankt und sich aus der Gläubiger liste ausgetragen. Meine Frau ist somit aus Ihrer Inso herausgekommen und Ihr Verfahren wurde bereits beendet.

Bei der Schlussrechnung des IV´s stellte er auch noch seinen "erheblichen" Mehraufwand für die, wie er sagte Schrottimobilie, in Rechnung. So wollte er wohl die erwirtschaftete IM für sich selber sichern. Das Haus wurde nach vier Wochen problemlos von mir verkauft.  whistle

Das ging bis zum Landgericht, weil meine Frau sich gewehrt hat. thumbup

Was jetzt zur Folge hat, dass er mich  jagt und bei meinem AG jetzt die 2. unterhaltspflichtige (meine Frau) gestrichen hat.


Gruß Bolli


Danke das es Euch gibt.

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paps
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« Antworten #6 am: 10. Dezember 2008, 22:30:30 »

Ich bin jetzt zufrieden und ich habe mich am Anfang gewehrt.
Auch Dank ThoFas Hilfe (Nutzungsentschädigung, Berücksichtigung der selbständigen Ehefrau)
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Mfg aus dem Grünen HerzenDeutschlands
Paps
 
Buchtipp:"Mir reicht's, ich gehe"

Paps arbeitet hauptberuflich für die Debeka-Versicherungen Bausparkasse
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