Hallo,
ich bewundere eher Ihren Pessimismus, wenn Sie so daran gehen werden Sie sicherlich keine Wohnung finden.
Und mal kurz durch gerechnet:
Seit 2001 gab´s grob geschätzt rund 700.000 Insolvenzfälle.
Die Umzugsquote in Deutschland liegt bei ca. 10 %, selbst wenn man davon ausgeht, dass Insolvente weniger umziehen, wird diese Quote wohl trotzdem von denen
gestützt, die aus ihren Häusern raus müssen, da deren Quote höher sein wird, als diejenigen die ein Haus besitzen und nicht insolvent sind. Kann mir noch jemand folgen?
Insofern müssten wir aufgrund Insolvenz 70.000 Obdachlose mehr haben als in 2001. Eine nicht ganz unerhebliche Anzahl, die auffallen würde. Offenbar geht aber die Zahl der Obdachlosen zurück, da kann ich aber nicht mit einer Statistik dienen, da es dafür tatsächlich keine bundesweite für gibt.

Richtig ist, dass die Obdachlosigkeit durch Zwangsräumung infolge von Mietschulden zugenommen hat. Falsch ist, dass es keinen Anspruch auf Unterbringung gibt. Aus meiner Sicht werden die obdachlos, die dies Angelegenheit pessimistisch und vor allem viel zu spät angehen. Eine Räumungsklage kommt nicht von heute auf morgen, gehen Sie das Problem frühzeitig an und resignieren nicht nach den ersten Absagen, dann wird es sich auch lösen lassen.
MfG
ThoFa