Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 28. Mai 2012, 09:27:51 *
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Autor Thema: neue Schulden nach Eidestaatliche Versicherung  (Gelesen 1001 mal)
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saro
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« am: 23. Januar 2010, 12:19:17 »

Guten Tag zusammen,

ich bin neu hier und hoffe hier Rat zu finden.ich habe im September 2008  die Eidesstaatliche Versicherung abgegegebn.
Im September 2009 hat sich mein Mann von mir getrennt.Nun Sitze ich auf ca 1500 Euro Schulden die nach der EV enstanden sind.
Meine Frage nun ,ich würde gerne in die Private Insolvenz gehen  aber man liest ja viel und habe gelesen das wenn man nach einer EV "neue" schulden macht ,einem Betrug unterstellen kann.
Diese Schulden sind
-Mietschulden 400 Euro ( wird abbezahlt so wie ich kann)
-Autovermietung 500Euro ( meine Tochter hat das radio geschrottet)übernimmt die haftpflichtversicherung leider nicht.
Strom 200EURO
Und Telekom400 (diese 400 euro sind enstanden da ich meine rechnungen nicht mehr bezahlen konnte und nun ist der anschluss gekündigt und die summe ergibt sich aus den grundgebühren für restliche 6 monate plus bearbeitungsgebühren.)

kann ich nun trotzdem in die insolvenz?bei 30 000 euro schulden wäre das sicherlich sinnvoll denn ich habe eine kleine tochter und bin momentan ohne arbeit.nehme die arbeit erst in einem jahr auf wenn sie drei ist, da bekomme ich ein kitaplatz für sie.würde mich über antwort freuen.

liebe grüße saro
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Feuerwald
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« Antworten #1 am: 23. Januar 2010, 12:28:40 »

Nun Sitze ich auf ca 1500 Euro Schulden die nach der EV enstanden sind. Meine Frage nun ,ich würde gerne in die Private Insolvenz gehen

- Entschuldigen Sie bitte, aber wegen 1.500 Euro Schulden, die mehr oder weniger die logischen Folgen eines Lebens an der Armutsgerede sind, ist der Gedanke an ein Insolvenzverfahren ziemlich unsinnig. Was machen Sie, wenn die Tochter morgen wieder etwas schrottet oder Sie wegen irgendwas die Miete nicht zahlen können? Ein weiteres Insolvenzverfahren?

Nein.
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« Antworten #2 am: 23. Januar 2010, 12:35:06 »

Hallo ersteinmal,

ein Gläubiger kann immer eine vorsätzlich unterlaubte Handlung anmelden und bei Widerspruch des Schuldners dagegen entscheidet ein Richter.


-Mietschulden 400 Euro ( wird abbezahlt so wie ich kann) Sind Sie noch Mieter??
-Autovermietung 500Euro ( meine Tochter hat das radio geschrottet)übernimmt die haftpflichtversicherung leider nicht. Wenn es wirklich nur fürs Radio ist sollte es keine Probleme geben.
Strom 200EURO Sollte ebenfalls kein Problem darstellen
Und Telekom400 (diese 400 euro sind enstanden da ich meine rechnungen nicht mehr bezahlen konnte und nun ist der anschluss gekündigt und die summe ergibt sich aus den grundgebühren für restliche 6 monate plus bearbeitungsgebühren.) Die Telekom hat mit Sicherheit mehr zu tun wie sich über darüber zu ärgern  wink

Betrug ist es eigentlich im Regelfall nur wenn nach der EV Geld (z.B. von Freunden,...) geborgt wird (und natürlich nicht zurückgezahlt) oder Versandhausschulden o.ä. hinzukommen.  Also ich denke da wird es keine Probleme geben.
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« Antworten #3 am: 23. Januar 2010, 12:36:04 »

@Feuerwald,

die TE hat 30.000€ offen, also was soll die Antwort
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saro
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« Antworten #4 am: 23. Januar 2010, 12:37:53 »

 :gruebel:ch habe 30 000 euro schulden das habe ich weiter unten geschrieben..
die 1500 euro sind nach der Ev enstanden.
meine frage ist nur ob  ich die 1500 euro erst abbezahlen muss oder ob ich sie mit in die insolvenz nehmen kann.
also ganz auf den kopf gefallen bin ich nicht das ich wegen 1500 euro in die insolvenz gehn würde.
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« Antworten #4 am: 23. Januar 2010, 12:37:53 »



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saro
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« Antworten #5 am: 23. Januar 2010, 12:39:37 »

@inkassomitarbeiterin....dabke für die nette antwort.werde zur schuldenberatung gehn. thumbup

-ich bin in der zwischenzeit in eine kleine wohnung umgezogen.
-beim leihauto hat meine tochter ein spielzeug auf das radio mit display geworfen.display hat ein riss.
strom bezahle ich in 15 euro raten ab
ja und telekom bez ich nix da ich es ,momentan nicht  aufbnringen kann und die telekom partou keine  ratenzahlung will.
« Letzte Änderung: 23. Januar 2010, 12:42:42 von saro » Gespeichert
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« Antworten #6 am: 23. Januar 2010, 13:03:24 »

Ich würd auch ersteinmal einen Termin bei einer caritativen Su-Ber. machen. Dauert meist sowieso ne Weile. Ob der Stromanbieter die "Lieferung" bei Schulden (welche in die Inso genommen werden) einstellen kann solltest du dort fragen oder warten bis sich einige äussern die das wissen.

Beim Auto hättest du sicherlich was machen können damit die Versicherung zahlt. Aber gut nun ist es eigentlich auch egal.

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saro
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« Antworten #7 am: 23. Januar 2010, 13:31:39 »

habe der doofen versicherung 5 briefe geschrieben.war persönlich dort.versteh es nicht.na ja was will man machen.trotzdem danke
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« Antworten #8 am: 23. Januar 2010, 15:15:35 »

kleine Kinder unter 7 Jahren kann man nicht haftbar machen und das weiss die Versichung. Du hättest den Fehler machen müssen!!! Das wissen viele nicht bzw. beachten es nicht.
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saro
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« Antworten #9 am: 23. Januar 2010, 15:46:28 »

dann werd ich es mal bei der versicherung so probieren .find das der hammer , dass die einen so abspeisen.vielen dank
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« Antworten #10 am: 23. Januar 2010, 19:24:33 »

Hier gibt es einen "Paps", der arbeitet bei der Versicherung. Schreib ihm doch eine PN und frag nach dem genauen Wortlaut bzw. was genau du beachten musst.
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« Antworten #11 am: 24. Februar 2010, 17:20:36 »

Hallo Saro,

einer meiner Kundinnen befand sich in einer ähnlichen Situation. Über mehrere Jahre versuchte sie ihre Schulden abzuzahlen, doch irgendwie wollte ihr dies nicht gelingen. Irgendwann wagte sie den Schritt und ging in die Privatinsolvenz. Damit übergab sie ihre gesamten Finanzen einen Insolvenzverwalter, welcher dafür sorgt, dass ihr zum Leben genügend übrig bleibt. Von dem restlichen Geld werden monatlich für die nächsten sieben Jahre die offenen Schulden beglichen, auch diese die sich bereits in der Tilgung befanden.

Ein kleines Rechenbeispiel könnte dir die Antwort auf deine Frage beantworten, ob sich Privatinsolvenz lohnt. Wenn du 30.000 Euro Schulden besitzt und diese in den nächsten sieben Jahren abbezahlen könntest, wie hoch wäre deine monatliche Belastung? Gehen wir davon aus, dass die Schulden mit fünf Prozent verzinst werden (wahrscheinlich liegt der Satz höher) dann würdest du in den nächsten sieben Jahren knapp 40.000 Euro zurückzahlen müssen. Dies entspricht einer monatlichen Belastung von rund 480 Euro. Sofern du dir sicher bist, diese Summe jeden Monat abzahlen zu können und du immer noch genügend Geld über dein Existenzminimum übrig hast, lohnt sich die Privatinsolvenz nicht. Ansonsten kann ich dir nur empfehlen eine öffentliche Schuldnerberatungsstelle aufzusuchen.

Das Schuldrechtliche Existenzminimum liegt übrigens in Deutschland bei 989,99 Euro für einen Singlehaushalt.
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