Liebe Leidensgenossen,
ich bin seit dem 1. Nov. 2008 tatsächlich insolvent und demnächst auch offiziell.
In Kürze meine Geschichte: geheiratet, zwei Kinder bekommen, Haus gebaut – so weit- so gut! …Scheidung, Auszug, Exmann wollte Haus übernehmen – noch kein Problem! Nach nunmehr 6! Jahren, in denen ich mit meiner Schufa noch nicht mal nen Handyvertrag bekommen hätte, hat er seine Firma ruiniert, ist ausgezogen, hat die Zahlungen eingestellt und arbeitet geringfügig bei seiner jetzigen Ehefrau.

Das Haus steht seit einem halben Jahr leer und lässt sich z.Z. nicht für den Restkredit verkaufen. Nun hab ich die Karte mit dem „A“.

Ich weiß nicht, ob ich etwas anders gemacht hätte, wenn ich gewusst hätte, wie es endet. Aber er hat ein Kind behalten und dem wollte ich nicht das Dach überm Kopf pfänden. Nun ja, alles ein bisschen dumm gelaufen.

Ich habe natürlich auch Fragen, sonst hätte ich mich ja nicht angemeldet.
1. Ich bin meinem Sohn noch bis März unterhaltspflichtig. Er wird dann 18. Wie sind die Aussichten wenigstens den tatsächlichen Zahlbetrag vor der Pfändung zu retten, wenn ich ihn jetzt noch titulieren lasse? Bitte versteht mich nicht falsch, mir ist schon klar, dass die Bank ein Recht auf ihr Geld hat. Aber sie hätte auch ein wirklich gutes Angebot zur Kreditübernahme durch mich annehmen können. Dazu wäre es lediglich erforderlich gewesen, den Restbetrag von 20% beim 2. Kreditnehmer einzutreiben. Aber mehr bekomme ich nun mal nicht. Mein Mitleid mit der Bank hält sich jedenfalls in Grenzen.