Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 28. Mai 2012, 10:35:48 *
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Autor Thema: INSOLVENZ SCHON VOR ODER WÄHREND HAUSVERKAUF/VERSTEIGERUNG?IST ES NOTWENDIG  (Gelesen 11013 mal)
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paps
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« Antworten #15 am: 16. Mai 2007, 23:14:48 »

hallo zurück.

Lassen wir RTL mal außen vor, da wird meist nur grober Unsinn verzapft.

Hab die Sendung zwar nicht gesehen, aber wie ich aus dem anderen Forum mitbekommen habe, ging es darum, dass die Immo nicht verwertbar war und somit nach Freigabe durch den TH der Schuldner erneut die Hauskosten hätte zahlen müssen.

Auch wenn sie dem TH erst später davon unterrichten, wird er seinen Nichteintritt erklären.
Also dann schon mal vorab ansprechen, dass Sie aus der Ruine rausmüssen wegen gesundheit und so... und fragen, ob es möglich wäre, den Vermieter nicht zu informieren.


Grundsätzlich ist eine Pfändung  neben einer Abtretung möglich. Jedoch dürfte dann die Bausparkasse die Pfändung unter Hinweis auf die Abtretung nicht vollziehen, sondern nur vormerken.
In diesem Falle ginge ein möglicher Restbetrag an den Pfändungsgläubiger.

Wurde das Geld  ausgezahlt, kann es auch sein, dass die Sicherheit (BSV) durch die finanzierende Bank nicht angezeigt wurde.

Aber beides kann ihnen egal sein, da im ersten fall die Bank sich das Guthaben holt und im 2. Fall der Th die Rückabwicklung vornehmen kann und Sie auch nichts vom Guthaben haben. fuchsteufelswild
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Mfg aus dem Grünen HerzenDeutschlands
Paps
 
Buchtipp:"Mir reicht's, ich gehe"

Paps arbeitet hauptberuflich für die Debeka-Versicherungen Bausparkasse
Biene72
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« Antworten #16 am: 16. Mai 2007, 23:28:46 »

 cheesyVielen herzlichen Dank!
Das ging ja rasend schnell....und so informativ das meine Fragen erst mal alle wieder beantwortet sind cheesy
bis zum nächsten Mal wink....das Guthaben können die sich ruhig nehmen....wir haben ja noch nicht mal mehr unsere Steuererklärung gemacht...so können wir wenigstens einen Teil dazu beitragen denn wir wollten bestimmt nicht das es so weit kommt und haben bis jetzt immer alles bezahlt und kommen uns nun sowas von schäbig vor...und wie Asoziale cry...naja...hoffe das wird wieder! liebe Grüße und nochmal DANKE thumbup
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ThoFa
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« Antworten #17 am: 16. Mai 2007, 23:33:34 »

Hallo,

dieser Herr Zwegat ist eine Gefahr für alle ratsuchende Betroffenen. Dieser Mann weiß gar nicht wovon er da redet, bei ihm dauert die Insolvenz immer noch sieben Jahre. Nun ja wurde ja auch erst 2001 geändet, dauert schonmal etwas bis es auch zum letzten Deppen durchkommt.

Dieser Mann gehört verboten ! Ich kann gar nich so viel essen wie ich ko.... möchte. fuchsteufelswild

MfG

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« Antworten #18 am: 16. Mai 2007, 23:43:41 »

Hallo,

und hier bitte jetzt nicht auch noch dieses Märchen von der nicht verwertbaren Immo posten.  fuchsteufelswild

Wenn dieser Mensch tatsächlich in einer solchen Immo gewohnt hat, und die Kosten dafür nicht mehr tragen kann, macht er halt eine Eigentumsaufgabe und gut ist es.  uneinsichtig

MfG

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Biene72
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« Antworten #19 am: 16. Mai 2007, 23:58:57 »

ja genau...über das hatte ich mich auch gewundert....das die Eigentumsaufgabe nicht angesprochen wurde gruebel...aber das ist wohl ein Thema das im öffentlichen Fernsehen nicht so den Anklang findet nono man möchte aus dieser Sendung seinen Nutzen ziehen und bekommt dann doch immer nur die Hälfte erzählt....allerdings war ich bis jetzt schon immer begeistert...vor ein paar Wochen hat er es doch glatt ohne Insolvenz geschafft einen Schuldenberg von über 160.000.-EURO mit nur 15.000 Euro abzubezahlen...ich hab echt geheult und konnte es nicht glauben...und hab dann wieder an dem Weg gezweifelt den ich eingeschlagen hab  undecided
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« Antworten #19 am: 16. Mai 2007, 23:58:57 »



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« Antworten #20 am: 17. Mai 2007, 00:23:10 »

Hallo,

das mit den 15.000 war wirtschaftlicher Schwachsinn. Die Insolvenz hätte die Schuldnerin ca. 6.000,00 € gekostet, die mittels Abtretungserklärung an den IV/TH gegangen wären.  nono

MfG

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« Antworten #21 am: 17. Mai 2007, 00:42:24 »

naja....das kann vielleicht schon sein...aber angesichts dessen, das man nicht unbedingt Insolvenz machen will wenn es sich vermeiden lässt, war es wohl doch eine gute Lösung...zumindest hat die Schuldnerin so nicht Ihr Gesicht und Ihren Ruf verloren denn wenn man mal insolvent ist dann hat man doch eh den "Kuckuck" auf den Leib geschrieben und egal ob Arbeitgeber, Freunde, Verwandte, Vermieter....alle schauen einen nur noch schief an oder gar nicht mehr.....schlimmer als ob man ein Schwerverbrecher wäre rougi und deshalb finde ich so eine Lösung dann nicht die schlechteste wenn man noch Eltern hat an die man sich wenden kann und einem helfen...
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Feuerwald
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« Antworten #22 am: 17. Mai 2007, 13:26:39 »

Hallo,

dieser Herr Zwegat ist eine Gefahr für alle ratsuchende Betroffenen.
MfG

ThoFa




Hin und wieder meint mein TV die Sendung mit Peter Z. wäre eine Pflichtlektüre und schaltet sich einfach an ... Eine Gefahr sind solche TV-Sender.

Was mich dabei etwas stört ist das irreale Bild eines heldenhaft engagierten Schuldnerberaters, welches dem Volk vorgespielt wird.

Tatsache ist doch, bis auf ganz wenige Ausnahmen, der reale Schuldnerberater sitzt festbesoldet in seiner Amtsstube auf einem gemütlichen Bürostuhl und  betreibt einen menschlichen Massenabwasch. Ein "an die Hand nehmen" gibt es nicht.

Fatal in solchen Sendung sind dann noch  Aussagen wie bspw.

"Eine Verbraucherinsolvenz ist nur möglich, wenn keine Mietschulden bestehen".

Nun weiss das halbe Volk also bescheid. Keine Insolvenz bei Mietschulden. Den § 112 InsO gibt es nicht. Wie verfährt ein "echter" Schuldnerberater, wenn in der Erstberatung gezielt nach solchen Schulden gefragt wird ? Schickt der "echte" Schuldnerberater seine Klienten zum Abarbeiten der Mietschuld zur Wohnbaugesellschaft oder doch eher zur ARGE zwecks Darlehen nach dem SGB II  bei drohenden Verlust der Wohnung ?


Das mit den sieben Jahre,
wenn sich die Wartezeiten öffentlicher Beratungsstellen ansieht und die Zeit zwischen Erstberatung bis zum Insolvenzantrag und alles addiert, müsste es wohl lauten ... nach 8 Jahren.

Wie auch immer, es wird ein gänzlich falscher Eindruck über a) Insolvenz-/Restschuldbefreiungsverfahren und b) Schuldnerberatung vermittelt.


Nur mal so am Rande.

Gruss
Feuerwald


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« Antworten #23 am: 17. Mai 2007, 13:33:43 »

Hallo,

genauso ist es und ich kann dem unbedingt zustimmen.

mfg
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« Antworten #24 am: 17. Mai 2007, 13:47:16 »

Das mit den sieben Jahre,
wenn sich die Wartezeiten öffentlicher Beratungsstellen ansieht und die Zeit zwischen Erstberatung bis zum Insolvenzantrag und alles addiert, müsste es wohl lauten ... nach 8 Jahren.

Wie auch immer, es wird ein gänzlich falscher Eindruck über a) Insolvenz-/Restschuldbefreiungsverfahren und b) Schuldnerberatung vermittelt.

Nur mal so am Rande.

Gruss
Feuerwald

 goodpost    Gut, dass es Foren wie dieses gibt, in welchem sich fachkundige Moderatoren tummeln ..  wink

Danke!
José

P. S.  Allen Vätern zum heutigen Vatertag alles Gute !!
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Nach über fünf Jahren als Betreiber von pwn.info habe ich das Projekt Ende 2008 in andere, vertrauensvolle Hände übergeben.
Seit Oktober 2008 bin ich als selbstständiger Unternehmer in der Branche tätig, in der ich über zehn Jahre als Angestellter mein Brot verdiente ;-)  Ich wünsche allen hier weiterhin gutes Gelingen und viel Erfolg!
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