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 am: 22. September 2017, 11:28:04 
Begonnen von Hoplahop - Letzter Beitrag von Hoplahop
Hallo,

das Finanzamt wird nun die Steuerschuld gegen unsere Steuererstattung verrechnen. Eigentlich nicht das Problem. Allerdings sind wir heute fast vom Glauben abgefallen:-(

Trotzdem bereits Zahlungen vom TH an das Finanzamt gingen hat sich die angemeldete Steuerschuld verdoppelt Also es ist mehr als das doppelte noch offen ????????????

Telefonisch wurde uns gesagt es handle sich um aufgelaufene Säumniszuschläge.

Gefunden habe ich dies: Säumniszuschläge sollen als Druckmittel dienen und sind bei offensichtlicher Zahlungsunfähigkeit eh nicht wirksam. Daher nicht einzusetzen.

Hat jemand Erfahrung damit? Kennt jemand Urteile in unserem Sinne zu dem Thema

Viele Grüße

 2 
 am: 22. September 2017, 11:19:54 
Begonnen von Hoplahop - Letzter Beitrag von Hoplahop
Momentan sieht es so aus als würde das Finanzamt das tun. Sie haben dem Verwalter mitgeteilt, sie würden nicht auf die Aufteilung warten sondern sofort bei uns zuschlagen...

Daraus ergibt sich noch ein anderes Problem auf das ich gleich in einem anderen Tread eingehen.

Viele Grüße und Danke!

 3 
 am: 19. September 2017, 21:27:50 
Begonnen von Ehefrau - Letzter Beitrag von KarlPaul
Ich denke so lange die RSB noch in der Schufa drinsteht lohnt es kaum kostenpflichtig den score online zu verfolgen.
Normalerweise kommt man hier mit der kostenlosen Jahresbescheinigung hin. Es sei denn man braucht die Auskunft für einen anderen Zweck. 

 4 
 am: 19. September 2017, 19:52:40 
Begonnen von Ehefrau - Letzter Beitrag von Wandervogel
Ich würde das Geld für einen Fachanwalt ausgeben und mich dort beraten lassen. Oder mir zumindest jemanden suchen, der sich gut mit Versicherungen auskennt. Außerdem wäre es nützlich jemanden zu finden, der sich im Beihilferecht soweit auskennt um zu beurteilen, ob die Beihilfe vielleicht rückwirkend die von der Versicherung verlangten Beträge noch übernehmen muss.

Es ist ja wohl so, dass die Versicherung denkt, sie habe zuviel bezahlt, und dass du deinen Verpflichtungen nicht nachgekommen bis, den Vertrag sachgerecht anzupassen bzw. anpassen zu lassen. Vermutlich steht sowas irgendwo in den Vertragsbedingungen.

Es ist ja auch die Frage, für welchen Zeitraum die Versicherung überhaupt rückwirkend die aus ihrer Sicht zuviel bezahlten Erstattungen geltend machen kann.

 5 
 am: 19. September 2017, 19:24:51 
Begonnen von Ehefrau - Letzter Beitrag von Ehefrau
Ich habe keine 120% bekommen.
Die Beihilfe hat weiterhin die regulären 50% bezahlt, damit habe ich nicht betrogen.
Ich habe keine Gelder für mich vereinnahmt, mich nicht bereichert.
Vor gut 10 Jahren bin ich berentet worden, hätte wohl binnen 6 Monaten den Vertrag ändern lassen müssen , von 50/50 zu 70/30.
Dies ist unterblieben.

 6 
 am: 19. September 2017, 18:55:48 
Begonnen von Ehefrau - Letzter Beitrag von Momo72
ich hab mich mal auf der website der schufa umgesehen. man kann sich  ja auch ein kostenpflichtig dort anmelden. kostet wie ich finde monatlich nicht allzu viel. wenn man seinen score im auge behalten will lohnt sich das schon.  :azn:

 7 
 am: 19. September 2017, 16:29:21 
Begonnen von Hoplahop - Letzter Beitrag von Wandervogel
Wenn das FA sich seine 1000 Euro von der Erstattung einbehält, dann stehen die 500 Euro beim TH den anderen Gläubigern zur Verfügung, was diese freuen wird, aber nicht euch. Überweist der TH, bevor das FA verrechnet, würden 500 Euro von der Erstattung mehr bei euch landen.

Ich würde nicht mit den 500 Euro rechnen, wenn der TH zur Zeit nicht auszahlt. Das FA wird bestimmt zuerst dort zugreifen, wo es sein Geld schneller bekommt.

 8 
 am: 19. September 2017, 16:21:28 
Begonnen von Ehefrau - Letzter Beitrag von Wandervogel
Ich vermute mal, dass da die Überlegung dahinter steckt, dass vorher einer Überversicherung vorhanden war. Wenn die Beihilfe eigentlich 70% der Kosten übernehmen muss und die PKV noch einmal 50% dazu zahlt, dann sind das 120% Prozent der realen Krankheitskosten. Bei Kosten von z.B. 1000 Euro hättest du also 1200 Euro erstattet bekommen. Und das ist ein gutes Zubrot. Aber nicht legal.

Ich weiß nicht, ob das jetzt reines Zivilrecht ist oder ob man da eventuell sogar einen Betrug unterstellen kann.. Solltest du in der Vergangenheit nur 50% bei einem Anspruch von 70% mit der Beihilfestelle abgrechnet haben, wäre das zwar merkwürdig, aber die Beihilfestelle wäre schonmal nicht geschädigt. Soweit mir bekannt ist, ist das für die PKV aber schon ein berechtigter Grund zum Meckern. Auch wenn sie mehr Prämie von dir erhalten hat.

Wie konnte es überhaupt dazu kommen? Hast du mit 50% angefangen und ist dann irgendwann durch Kinder der Anspruch an die Beihilfestelle höher geworden, ohne dass du den Versicherungsvertrag entsprechend hast anpassen lassen?

 9 
 am: 19. September 2017, 15:55:55 
Begonnen von Hoplahop - Letzter Beitrag von HausH
moin,

eigentlich kein Sonderfall, ich berichte mal wie es bei mir war.

Ich bin seit 2013 in der Wohlverhaltensphase, in 4 Wochen müsste ich die Restschuldbefreiung erhalten. Ich hatte Umsatzsteuerschulden aus einer Selbstständigkeit, die Steuerrückzahlungen der letzten Jahre sind allesamt einbehalten worden.

Nachdem ich beim Finanzamt um einen Kontoauszug gefragt habe, erhielt ich selbigen. Darin waren die Steuerrückzahlungen enthalten und die Zahlungen des TH an das Finanzamt. Im letzten Jahr war ich dann glatt, oder auch Schuldenfrei beim FA. Das FA nahm die Sperre raus und ich erhielt erstmalig in diesem Jahr dann die Überzahlungen erstattet, das aber auch nur nach Rückfrage weil ich der Meinung war das ich das niemals cent-genau zurückgezahlt habe, siehe da ich habe das FA überzahlt gehabt und erhielt an die 300 € zurück. Im Moment warte ich selbst auf die Steuererstattung vom letzten Jahr, wäre dann meine erste die ich seit Jahren erstattet kriege.

Bei dir wird sich was überschnitten haben, schreib das FA noch mal an und bitte um einen Kontoauszug, sei hartnäckig :)

gruß HausH

 10 
 am: 19. September 2017, 15:40:24 
Begonnen von Ehefrau - Letzter Beitrag von Ehefrau
Nachdem ich die RSB erfolgreich erhalten habe droht leider gleich wieder Ungemach und neue Schulden.
Ich könnte grad nur heulen.
In den letzten 10 Jahren war ich psychisch nicht fit, viele ist dadurch den Bach runtergegangen und einiges nehme ich nun in Angriff.
In einem Schwung einiges an Dingen zu erledigen habe ich also meine Krankenkasse gebeten den Satz von versicherten 50% auf 30 % zu senken, damit die Beihilfe ihren regulären Satz von 70% übernehmen kann.
Bezahlt habe ich auch ganz normal die Prämie von 50%.

Heute flattert mir ein Schreiben der Krankenkasse ins Haus, dass sie zum 1.10.17 wie beantragt auf die 30 % umstellen, aber gleichzeitig sich eine Rückforderung ergeben wird, weil sie nun Leistungen nachberechnen.

Ich habe mir ganz ehrlich gedacht, solange ich meine Beiträge brav bezahle ist alles in Ordnung?
Die Krankenkasse ist der Auffassung ich hätte sie damit geschädigt.

Hat jemand damit Erfahrung? Tipps?

Danke

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