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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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 am: 15. Mai 2018, 16:46:03 
Begonnen von ManuelLohser - Letzter Beitrag von KarlPaul
1.) Vermögensauskunft: Beantworte korrekt die Fragen des GV, aber nicht mehr und erzähle nichts Unverlangtes

2.) Insolvenzantrag: Stelle ihn vor allen Dingen auch rechtzeitig und fristgemäß 

 2 
 am: 15. Mai 2018, 13:01:04 
Begonnen von ManuelLohser - Letzter Beitrag von ManuelLohser
Danke für die Antwort - könnte sich denn, wenn ich das erwähne (falls ich gefragt werde) ein Nachteil für mich ergeben? z.B. das ich vom GV oder seinem klienten Insolvent gemeldet werde bevor ich es tun kann?

Es handelt sich übrigens um eine GmbH & Co. KG falls das eine Rolle spielt .

Gruß

 3 
 am: 14. Mai 2018, 19:38:50 
Begonnen von ManuelLohser - Letzter Beitrag von Der_Alte
Für die Abgabe der Vermögensauskunft (so heißt die EV schon länger) ist die bevorstehende Insolvenz nicht relevant.

 4 
 am: 14. Mai 2018, 16:14:48 
Begonnen von ManuelLohser - Letzter Beitrag von ManuelLohser
Hallo Zusammen,

ich bin Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens was ich Insolvenz melden muss - sobald ich durch den Antrag gestiegen bin. Morgen muss ich aber wegen einer Forderung, die der Hauptgrund dafür ist bei einem Gerichtsvollzier eine Eidenstadtliche Versicherung abgeben. Meine Frage: Muss oder sollte ich dem Gerichtsvollzieher sagen, dass ich Insolvenz anmelde oder könnten dadurch irgendwelche Nachteile enstehen? Vielen Dank schonmal!

Gruß

Manuel

 5 
 am: 13. Mai 2018, 09:55:07 
Begonnen von geschieden1907 - Letzter Beitrag von Wandervogel
Natürlich könntest du gegen einen Einspruch vorgehen. Zuerst einmal würde dich das Gericht ohnehin zu einer Stellungnahme auffordern. Und selbst wenn es zu einer Versagung käme, könntest du dagegen juristisch vorgehen.

Aber Versagungen kommen wohl nicht so häufig vor, und wenn du deinen Obliegenheiten nachgekommen bist, müsstest du dir eigentlich keine Sorgen machen. Die sind aber wiederum auch ziemlich normal. Man muss sie halt ertragen. Aber es ist ja auch nur noch für einen absehbaren Zeitraum.

 6 
 am: 13. Mai 2018, 08:51:37 
Begonnen von geschieden1907 - Letzter Beitrag von geschieden1907
......wenn man sich nichts zu schulden kommen lassen hat und keiner Einspruch einlegt......

Danke. Ich wüsste nicht, wo ich mir etwas zu Schulden habe kommen lassen. Wie ich oben schon schrieb, habe ich mich ja natürlich immer an alle Regeln und Vorschriften gehalten. Zumal es ja auch alles vom TH überwacht ist und wurde.
Trotzdem eine Frage: Wieso könnte denn ein Gläubiger noch Einspruch erheben, oder einlegen und mir die RSB versauen? Zuvor haben es die Gläubiger nicht getan, also seit der Eröffnung der PI, bis heute. Nach meinem Wissen habe ich aber ja trotzdem das Recht einen Einspruch entsprechend mit Gegenargumenten, oder Beweisen zu "bekämpfen", oder?

 7 
 am: 12. Mai 2018, 09:53:40 
Begonnen von geschieden1907 - Letzter Beitrag von HausH
Moin,

ich kann dich verstehen, das habe ich auch erst durchgemacht. Jetzt bin ich fast ein halbes Jahr aus dem Verfahren raus und kann rückblickend sagen, ich hätte mir gar nicht so einen Kopf machen müssen. Die RSB kommt automatisch, wenn man sich nichts zu schulden kommen lassen hat und keiner Einspruch einlegt. Ich persönlich fand es schlimmer das mal wieder der Arbeitgeber Fehler bei Pfändung gemacht hat und der Treuhänder mir den Motivationsrabatt verwehrt hat. Das habe ich dann alles mit vielen Schreiben zu meinen Gunsten klären können, es nervte aber. Insgesamt kann ich rückblickend sagen das es während meines Verfahrens immer wieder solche Fehler gab, was mich zu dem Schluss kommen lässt das der Schuldner hier ganz schön allein gelassen wird. Ich habe zum Teil den Eindruck gewonnen das es vorsätzlich passiert, aber das liegt vielleicht auch daran das ich eher zu den skeptischen Menschen gehöre.

Ich drücke dir die Daumen, es wird schon klappen und du wirst auf Atmen können...Geduld ist jetzt gefragt.

gruß HausH

 8 
 am: 12. Mai 2018, 09:08:41 
Begonnen von geschieden1907 - Letzter Beitrag von geschieden1907
Es sind nur noch gut 8 Monate, dann ist es praktisch vollbracht. Am Anfang dachte ich "6 Jahre, das wird eine lange und harte Zeit". Nun sind es nur noch Monate und ich denke "so hart war es dann doch nicht, wie schnell die Zeit insgesamt vorbeigegangen ist".
Die Angst bleibt aber trotzdem.
Ich habe mir in den letzten über 5 Jahren nichts zu Schulden kommen lassen, habe mich in meinen Augen immer sehr Wohlverhalten, mich an alle "Spiel"-Regeln gehalten.
Innerlich bekomme ich aber nun jeden Tag mehr ein ungutes Gefühl, dass am Ende dennoch was falsch läuft.
Es ist so ein Gefühl, wie im Alltag. Man weiß genau, man hat nichts verbrochen, aber man sieht die Polizei und innerlich kommt Nervosität.
Was kann zum Ende noch falsch laufen, um nicht die dann verdiente RSB zu bekommen?
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

 9 
 am: 30. April 2018, 11:46:40 
Begonnen von Zippo - Letzter Beitrag von eidechse
Zitat von: Zippo
Mir ist schon klar, daß die Beendigung der Insolvenz erst rechtskräftig wird, wenn ich den entsprechender Beschluß erhalte

Welchen Beschluss meinen Sie? Ihre Schilderung zum Schreiben des Insolvenzgerichts, nach dem niemand gegen die RSB Einwände erhoben hat und Ihre Insolvenz am 01.06.2018 beendet sein soll, habe ich so interpretiert, dass Ihnen bereits ein Beschluss über die vorzeitige RSB vorliegt, diese aber praktisch auf den 01.06.2018 datiert ist. Sollte es doch kein Beschluss gewesen sein, sondern wirklich nur ein Informationsschreiben, dann kann es natürlich noch passieren, dass irgendetwas eintritt, was gegen die RSB spricht. Letzten Endes kann ja bis zum Beschluss über die RSB auch noch ein Versagungsantrag nach § 290 InsO gestellt werden. Tatsächlich sind diese Anträge relativ selten und haben noch seltener Erfolg. Wenn Sie keinen der Versagungsgründe in irgendeiner Weise erfüllt haben, sollten Sie sich daher keine großen Gedanken machen.

Vielleicht sollten Sie hier mal wortwörtlich das Schreiben des Gerichts einstellen.

Zitat von: Zippo
Dazu muß ich sagen, daß mir inklusive Februargehalt, bisher über 60% der Schuldsumme gepfändet wurden/gepfändet werden konnte

Bitte vergessen Sie nicht die Kosten des Insolvenzverfahrens (= Insolvenzverwaltervergütung und Gerichtskosten) und evtl. Masseverbindlichkeiten, die auch bei Privatpersonen anfallen können, z.B. wenn Sie Immobilienvermögen haben. Selbst wenn die Insolvenzmasse 60 % der angemeldeten und festgestellten Forderungen beträgt, werden keine 60 % Quote bei den Gläubigern ankommen. (Allerdings sollte es im Regelfall ausreichen, um 35 % zu erreichen.)

 10 
 am: 27. April 2018, 11:30:12 
Begonnen von Zippo - Letzter Beitrag von Zippo
@eidechse danke für Deine Antwort, hier noch ein paar Daten zu meiner Insolvenz:

Zitat
....wann das Insolvenzverfahren eröffnet wurde

Es wurde am 01.06.2015 eröffnet und demnach würden die 36 Monate, wo gepfändet wird, im Mai 18 enden, richtig?

Zitat
35 % - Quote

Dazu muß ich sagen, daß mir inklusive Februargehalt, bisher über 60% der Schuldsumme gepfändet wurden/gepfändet werden konnte. Also weit über der 35% Quote und bis Mai kommen noch 3 Pfändungen hinzu. (3 deshalb, weil ich z.B. mein Gehalt für März, Mitte April erhalte und für Mai dann Mitte Juni)

Wegen der Mitteilung des Insolvenzgerichts, zu so einem so frühen Zeitpunkt, daß meine Insolvenz am 01.06.18 endet, wird daran liegen, daß ich schon im Februar das Insolvenzgericht mit der Bitte um vorzeitiger RSB angeschrieben hatte.

Jetzt bin ich wegen Deiner Aussage bzgl.
Zitat
die drei Jahre bereits abgelaufen sein müssen, bevor überhaupt die Entscheidung getroffen werden kann
wieder verunsichert. :?

Die 3 Jahre, bzw. 36 Monate sind mit der Pfändung vom Maigehalt erfüllt.

Mir ist schon klar, daß die Beendigung der Insolvenz erst rechtskräftig wird, wenn ich den entsprechender Beschluß erhalte, aber Deine Antwort ließt sich jetzt so, als ob sich an der schriftlichen Entscheidung " Das Ende Ihrer Insolvenz wird zum 01.06.2018 festgesetzt" noch etwas ändern könnte :embarrassed:

Muß ich jetzt doch noch Bedenken haben, obwohl kein Gläubiger die Zustimmung versagt hat?

liebe Grüße

Zippo

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