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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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 1 
 am: Heute um 09:10:49 
Begonnen von geschieden1907 - Letzter Beitrag von HausH
moin,

die Pfändung endet tag genau an dem Tag, an dem deine sogenannte Abtretungserklärung endet. Das findest du im Beschluss den du ziemlich am Anfang bekommen hast: "Die Laufzeit der Abtretung beträgt 6 Jahre, beginnend mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am …… "


Ich hab mal nachgesehen, bei mir hatten die tatsächlich noch für den vollen Monat gepfändet, das Geld hatte ich mir dann wieder geholt. Wenn du das selber überweist, dann würde ich das auch so nach deiner Formel machen, im Zweifel meldet sich der Verwalter schon.


gruß Haush

 2 
 am: Heute um 08:09:39 
Begonnen von geschieden1907 - Letzter Beitrag von geschieden1907
Vielen Dank. Das hört sich gut an.

Noch eine weitere Frage. Die PI endet praktisch am 5ten Tag des neuen Monats. Was passiert dann mit dem Pfändungsbetrag?
Muss ich dann nur noch für die 5 Tage des neuen Monats den Betrag abführen? Im Klartext: Pfändungsbetrag/30*5.
Nehmen wir an, der normale Pfändungsbetrag wäre 1500 Euro vom aktuellen bereinigten Netto. Muss ich dann die 1500/30*5 rechnen, demnach nur noch 250 Euro für den letzten Monat, bzw. die letzten 5 Tage überweisen?

Einen schönen dritten Advent.

 3 
 am: Heute um 00:26:50 
Begonnen von geschieden1907 - Letzter Beitrag von HausH
moin,

ich kann dir nicht sagen was die Regel ist, ich kann dir von meinen Erfahrungen Berichten. Meine Wohlverhaltensphase endete am 18.10.2017, ich saß vorher schon wie auf heißen Kohlen und erwartete, so wie du jetzt bald, Post vom Gericht. Der Beschluss erging dann bei mir am 6.12.2017, einige Tage später hatte ich ihn in der Post.


Wahnsinn, das ist jetzt auch schon wieder ein Jahr her :)

gruß Haush

 4 
 am: 15. Dezember 2018, 14:19:30 
Begonnen von geschieden1907 - Letzter Beitrag von geschieden1907
Die letzten Wochen laufen, oder vielmehr zähle ich schon die Tage. Knapp 50 Tage sind es noch. Dann ist offiziell die Wohlverhaltensphase vorbei, bzw. die gesamte PI vorbei. Der TH hat mich auch schon angeschrieben, zwecks Info über die kommenden Wochen und dem Abschlussbericht.
Wie lange dauert es aktuell in der Regel, zwischen dem Abschlussbericht es TH an das AG, bis zur Zustellungsurkunde des AG an mich mit der RSB?

 5 
 am: 14. Dezember 2018, 19:07:02 
Begonnen von monster2809 - Letzter Beitrag von waldi
So wie Du's hier schilderst, würde ich Dir dazu raten.

 6 
 am: 13. Dezember 2018, 17:24:30 
Begonnen von Spike - Letzter Beitrag von Ehefrau
Soweit ich weiß kann man keine 100 % erlangen.

 7 
 am: 13. Dezember 2018, 12:17:24 
Begonnen von monster2809 - Letzter Beitrag von monster2809
Danke erst einmal für die Antworten,
Tatsächlich ist es so, dass ich im letzten Monat ein Brutto von 2644 € hatte. Nach allen Abzügen inklusive der Insolvenzanteil blieben mir 1900 € netto. Das kommt durch den unpfändbaren Teil an Nacht/ Sonn Und Feiertagen. Ich war selbst ganz erstaunt.
Neu ist, dass ich als Dauernachtwache arbeite. Aber diese 300 überstunden kann ich wohl niemals abbummeln.Und es werden wohl auch noch mehr werden.Deshalb dachte ich daran mir diese auszahlen zu lassen, so das ich vielleicht einen kleinen Teil behalten darf. LG


 8 
 am: 13. Dezember 2018, 11:07:01 
Begonnen von monster2809 - Letzter Beitrag von waldi
Ich persönlich glaube nicht, dass mit der Aussage "100 Prozent" wirklich das gemeint ist, wie es hier interpretiert wird.

In der Regel unterliegt nur die Hälfte der Mehrarbeit-Entlohnung der Pfändung, d.h. rund siebzig Prozent davon sind pfändbar. Und das auch nur, wenn der Grundfreibetrag überschritten ist.

Dass bei einer Teilzeitbeschäftigung Überstunden als Mehrarbeit angesehen werden können, ist recht unwahrscheinlich. Dann könnte ja jeder Vollarbeiter behaupten, vier Überstunden pro Tag zu machen ...

PS. Auszahlung von Ü-Stunden hat im übrigen positive Auswirkung z.B. auf die Rente.

 9 
 am: 13. Dezember 2018, 10:45:38 
Begonnen von monster2809 - Letzter Beitrag von HausH
moin,

ich glaube dieser pauschalen Aussage deines Arbeitgebers solltest du nicht viel Glauben schenken. Was an deinen Verwalter geht hängt von deinen persönlichen Umständen ab, also damit meine ich wie hoch ist deine Pfändungsgrenze (das hängt davon ab wieviel unterhaltspflichtige Personen von dir abhängig sind).

Eine Beispielrechnung: https://www.p-konto-info.de/pfaendungstabellen/pfaendungstabelle-aktuell.html

du verdienst ohne Mehrarbeit 1500 € Netto und hast weder Kind noch Ehefrau, dann müsstest du nach der Tabelle 256,34 € zahlen.
Mit Mehrarbeitsstunden lässt du dir 2000 € Netto auszahlen, dann sind es bei der gleichen Situation 606,34 €

Es ist stark davon davon abhängig ob du Kinder oder Frau hast. Pauschal zu sagen da geht alles weg...stimmt so nicht

gruß HausH

 10 
 am: 13. Dezember 2018, 06:23:14 
Begonnen von monster2809 - Letzter Beitrag von monster2809
Hallo an alle,

es ist so das ich in Teilzeit beschäftigt bin. Nun möchte ich mir Mehrarbeitsstunden auszahlen lassen. Mein AG sagt, dass diese zu 100% dann an den Insolvenzverwalter gehen und nicht wie bei Vollzeitkräften zu 50 %. Weiß jemand einen Rat. Ich habe sehr viele Mehrstunden ein abbummeln wird in meinem Beruf kaum möglich sein.


Vielen Dank

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