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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum 28. Mai 2012, 11:12:17 *
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Autor Thema: hoist ag  (Gelesen 6826 mal)
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ube
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« am: 19. Mai 2008, 13:59:25 »

Hallo ich bin neu hier und habe folgendes problem.
wir hatten ein haus , nachdem mein mann 3 monate kein gehalt bekommen hat wurde uns von der dresdnerbank der kredit gekündigt. im rückstand waren wir einen monat. eine begründung gab es nich. beide wurden arbeitslos und wir haben die vereinbarungen mit hilfe der familie weiter zahlen können. nachdem wir beide arbeit in der schweiz gefunden hatten , wurde das haus durch uns verkauft. mit der dresdnerbank wurden zahlungsvereinbarungen ausgehandelt. wir zahlten 2 jahre dann neue vereinbarung und wir sollten ein angebot machen. das haben wir auch getan, aber es kam keine antwort mehr von der dreba. nach 1,5 jahren plötzlich ein schreiben das die forderungen anhoist ag übergeben wurden. wir stellten fest das wir bis dahin nur zinsen und verwaltungsgebühren gezahlt haben. trotz mehrfacher aufforderung an die dreba haben wir nie eine gesammte liste der forderungen erhalten. mit der hoist ag vereinbarten wir eine monatl. zahlung von 450 euro für ein jahr. dann bin ich im november krank geworden bis heute. wir teilten mit das wir nur noch 100 euro zahlen können. es wurde telefon terror verübt und wir meldeten das telefon ab, nachdem ich einen 2. selbstmordversuch gemacht habe. jetzt werde ich im juni ausgesteuert d.h. ich kann nicht mehr arbeiten bis ende jahr. danach werde ich mir eine neue arbeit suchen. jetzt kommen briefe von hoist, (wir zahlen monatl. 100 Euro ab) dies sei zu wenig, man könne es nicht akzeptieren
die gesammtsumme belaufe sich auf 36.000 Euro. ich kann nicht mehr bin wieder psychisch am ende.
sie drohen mit lohnpfändung etc, sie denken wenn man auswandert speziell schweiz hat man zu viel geld.
bei einer lohnpfändung können wir die arbeitsbewilligung verlieren etc. wer kann uns helfen : shocked
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ThoFa
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WWW
« Antworten #1 am: 22. Mai 2008, 18:54:33 »

Hallo,

für eine Pfändung (in der Schweiz heisst das Betreibung) wird Ihr Gläubiger einen Anwalt aus der Schweiz brauchen. Als Deutscher hat man da schlechte Karten. Die ganze Sache ist dort nicht ganz billig.

Zurest sollten Sie klären, ob Hoist nur das Inkasso übernommen oder die Forderung aufgekauft hat. Bei ersteres sollten Sie sich mit der DreBa auseinandersetzen. Vereinaben Sie einen Zinsstop und eine Abzahlung analog zur Deutschen Insolvenz.
Alternativ gibt es auch in der Schweiz das Insolvenzverfahren (dort: Konkurs).

MfG

ThoFa
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ckleine81
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« Antworten #2 am: 15. August 2008, 20:39:24 »

Hallo,

wenn Du dort die mtl. Ratenzahlung weiter beibehälst zahlst Du nur auf die Forderung selber und nicht auf die Zinsen. Denn die sind stillgelegt solange man zahlt. Versuche mal sowas wie einen Ratenzahlungsvergleich abzuschließen. Das habe ich auch gehabt. 8 Jahre und Du bist fertig mit der Sache. Und die Hoist meldet sich nie wieder bei Dir.

LG
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paps
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« Antworten #3 am: 15. August 2008, 22:34:57 »

Den ersten Beitrag habe ich mir ja noch gefallen lassen.
Aber nun glaube ich langsam Sie arbeiten für Hoist.  whistle

Ihre 8 Jahre können wohl kaum ein Erfahrungswert sein.
Das dürfte die Aktivitäten von Hoist in D ein wenig übertreffen.
Es sei denn Sie sind eine der wenigen Außßnahmen, die mit 19 schon das Vergnügen hatten Hoist kennenzulernen.

Im Übrigen schreibt hoist auf seiner Hompage nichts von 8  Jahren, siondern nur davon, dass die Zinsfreistellung (Stundung) 12-24 Monate gewährt wird und danach neu zu verhandeln ist.

Auch wenn alles sehr schön klingt, ist es nichts weiter als ein Inkasso, dass aufgekaufte oder abgetretene Forderungen, vornehmlich im Banken- und Immobilienbereich, beitreibt.
 

Auch hier gilt der schöne alte Spruch:
"Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet, ob sich nicht was bessres findet."

Der im übrigen von Schiller`s "Die Glocke" stammt und so heist:
Zitat
]"Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet!
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang. "
« Letzte Änderung: 15. August 2008, 22:39:24 von paps » Gespeichert

Mfg aus dem Grünen HerzenDeutschlands
Paps
 
Buchtipp:"Mir reicht's, ich gehe"

Paps arbeitet hauptberuflich für die Debeka-Versicherungen Bausparkasse
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