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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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Autor Thema: Stehe vorm Abgrund  (Gelesen 5222 mal)

Daedalus

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Stehe vorm Abgrund
« am: 09. Juni 2013, 08:56:12 »

Hallo zusammen,

ich bin selbstständiger Handwerker, verheiratet und Vater von drei kleinen Kindern. Ich bin nicht in der Lage meinen Hauptkunden termingerecht mit der bestellten Ware zu beliefern. Es gibt keine Akonto-Zahlungen, die Arbeiten werden erst nach der Abnahme honoriert. Ein ehem. Mitarbeiter von mir, der alles eh nur als Hobby betrieb lieh mir 30.000,- Euro um die Projekte zu finanzieren. Da mußte ich leider feststellen, dass mein kleiner Betrieb für solche Aufträge hoffnungslos überfordert war. Wie gesagt: ich habe nicht ein Projekt termingerecht liefern können und auf Grund der Eile auch nicht in der Qualität wie es der AG erwartete. Diverse Aufträge wurden storniert, demnächst habe ich eine Abgabe und ich weiß jetzt schon, dass es nicht erfolgreich sein wird (dabei habe ich hervorragende Referenzen).
Alles in allem habe ich ca. 45.000,- Euro Schulden und es wird in absehbarer Zeit kein Geld reinkommen. Ich habe jedoch eine Ehefrau, die mit recht wenig Aufwand sehr gut verdient (Journalismus) und somit ist sie es die uns über Wasser hält. Das Haus das wir haben, haben wir 2008 gekauft, es wurde von der Bank finanziert und ist circa zu einem Viertel abbezahlt. Jetzt meine Frage: sollte es zu einem Insolvenzverfahren gegen mich kommen, wären wir dann gezwungen das Haus zu verkaufen? Letztendes würde es ja eh nichts bringen, weil es ja nicht uns gehört. Meine Frau kann durchaus die Zahlungen weiter leisten, nur meine Schulden kann sie nicht auch noch stemmen. Ich werde spätestens zum Oktober hin die Selbstständigkeit aufgeben und eine Arbeitstelle im Nachbarort annehmen bei der ich ganz gut verdienen werde. Das Gewerbe ist zum 01.09. abgemeldet. Ich bin auf jeden Fall darum bemüht eine IS zu vermeiden, da ich nicht will, dass mein neuer Arbeitgeber hiervon erfährt.

Viele Grüße
« Letzte Änderung: 09. Juni 2013, 08:58:52 von Daedalus »
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prolife

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Re: Stehe vorm Abgrund
« Antwort #1 am: 05. Juli 2014, 14:54:17 »

Hallo,

so ging es vielen von uns. Kopf hoch, es gibt immer einen Weg aus der Schuldenfalle.
Schau auf unseren Blog nach, da stehen viele Schicksale drin und wie sie den Weg aus der finanziellen Krise geschafft haben.

BITTE KEINE WERBUNG/mod-edit
@prolife: Bitte lesen Sie die Forenregeln. Weitere Aktivitäten dieser Art können wir nicht dulden.
MfG Insoman


LG Babsi
« Letzte Änderung: 06. Juli 2014, 23:00:03 von Insoman »
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Die Krise ist eine einmalige Gelegenheit, um Dinge zu ändern.
 

waldi

Re: Stehe vorm Abgrund
« Antwort #2 am: 05. Juli 2014, 21:18:22 »

Ist heut' Werbetag für Rechtsanwälte & Blogs?
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Feuerwald

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Re: Stehe vorm Abgrund
« Antwort #3 am: 06. Juli 2014, 21:05:58 »


sollte es zu einem Insolvenzverfahren gegen mich kommen, wären wir dann gezwungen das Haus zu verkaufen?

- nein. Das muss nicht weg sein. Eine England-InsO hilft hier aber keinen Millimeter weiter. Im Gegenteil. Völliger Unsinn.


Ich werde spätestens zum Oktober hin die Selbstständigkeit aufgeben und eine Arbeitstelle im Nachbarort annehmen bei der ich ganz gut verdienen werde. Das Gewerbe ist zum 01.09. abgemeldet.

- bevor (!) Sie abmelden, sollten Sie sich beraten lassen. Das kann nachteilig sein. 


Ich bin auf jeden Fall darum bemüht eine IS zu vermeiden, da ich nicht will, dass mein neuer Arbeitgeber hiervon erfährt.

- Bei 45.000,- Schulden muss man die Gläubigerstruktur kennen, d.h. wissen, was für Gläubiger das sind (bspw. Sozialkassen, Finanzamt, Löhne etc.) und wie Ihre zukünftige Einkommenssituation aussieht. Dann lässt sich abschätzen, o sich eine außergerichtlicher Einigungsversuch lohnt. Falls nicht, sollte die Insolvenz dahin geprüft werden, dass die von Ihnen genannten Ängste (Haus und neuer Arbeitgeber) im Vorfeld aus dem Weg geräumt werden.
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waldi

Re: Stehe vorm Abgrund
« Antwort #4 am: 06. Juli 2014, 21:13:57 »

Zitat
Ich werde spätestens zum Oktober ...
gemeint war Oktober 2013.
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Feuerwald

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Re: Stehe vorm Abgrund
« Antwort #5 am: 06. Juli 2014, 22:08:25 »

danke,
sehe ich jetzt erst. Warum wird dann dieser alter Beitrag hochgeschoben.

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Insoman

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Re: Stehe vorm Abgrund
« Antwort #6 am: 06. Juli 2014, 23:01:07 »

Naja,weil jemand Werbung einschieben wollte...
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Maurice Garin

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Re: Stehe vorm Abgrund
« Antwort #7 am: 07. Juli 2014, 09:24:43 »

Naja,weil jemand Werbung einschieben wollte...

Lustig, erinnert mich an die Orwell`schen Schweine...


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Maggy222

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Re: Stehe vorm Abgrund
« Antwort #8 am: 10. Mai 2015, 07:55:34 »

Es ist aber schon ein wenig verwerflich, dass man Menschen, die kein Geld haben, für die Beratung über 100 Euro verlangt. Das verbessert doch die Lage des Schuldners nicht. Auch ist hier nicht gesagt, ob dieses Unternehmen von Erfolg gekrönt sein wird. Wäre es hier nicht besser, die Forderungen auf ein Jahr aufzuteilen. Was ist eigentlich mit der Riester Rente..oder Rürup Rente....Sind diese vor den Gläubigern sicher oder nicht. Habe viel darüber gelesen.....die Meinungen gehen in diesen Bereich weit auseinander.
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kingtiger

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Re: Stehe vorm Abgrund
« Antwort #9 am: 24. Juni 2015, 16:38:49 »

Nein sind diese wohl nicht, es kann zwar kein Bargeld aus dem "Topf" gepfändet werden weil ja nur auf ein Recht gespart wird (wenn man so will)...aber das Recht auf Rentenbezug kann bis auf minimale Grenzen gepfändet werden (analog Leasing-KTZ hier kann das Auto auch nicht gepföndet werden aber das recht auf Nutzung), daher hat mir mein Anwalt gesagt meine Basisrenten per sofort Beutragsfrei stellen da rausgeworfenes Geld...was allerdings in einer Inso passiert weiss ich nun gar nicht...ich habe das so skizziert als würde man mit Schulden das Rentenalter erreichen...
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