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Autor Thema: GmbH Insolvenz  (Gelesen 1298 mal)

Harley

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GmbH Insolvenz
« am: 27. Juni 2011, 23:55:27 »

Es war als GF und Gesellschaftlerin kein leichte Entscheidung den Betrieb als Zahlungsunfähig zu melden. Aber wer möchte schon gutes Geld ins Bodenlose schmeissen? Irgendwann ist nun bei jeder von uns Genug. Das tut Weh. Das ruft Existenz-Angst in uns auf. Alle die uns früher Toll fanden sind nun voller Schadensfreude. Unsere Steuerberatern wollen uns nicht mehr kennen. Schauen das sie ungeschollen daraus kommen und errinnern uns auch noch vielleicht an die offene Rechnungen für die 2011er EkSt Erklärung, da sie womöglich in unsere Privat Leben stecken. Die Banken können unsere Privat-Krediten kündigen, den wir sind von heute auf Morgen ohne Einkommen. Persona non grata eigentlich überall.

Dann kommen die Geier: das Wettbewerb, die Lieferanten womöglich auch die Kunden.(bei mir war es auch noch ein Mitarbeiter) Denn nichts verteilt sich schneller als Geschwätz. Haben alle nur eins in Sinn: ein Geschäft daraus zu schlagen oder wenigstens ein Profit auf unsere Kosten und Miserie zu machen.

Was mir aber auch die Zahlungsunfähigkeit gezeigt hat ist:

- Es gehen auch Mitarbeiter durchs Feuer für dich.
- Es gibt Kunden die nicht Kunden sind, sondern echte Freunde.
- Man hat die wichtigkeit seines Betriebs unterschätz, weil die Kunden es nicht fassen können  und nicht wollen, dass sie nun beim Wettbewerb kaufen müssen.
- Ich habe zu lange gewartet, zu viel Rücksicht genommen. Zu viel gehofft das es doch noch was wird.
- Irgend wann ist Gut mit kämpfen für das was man glaubt, wenn die Gesellschaft nicht mitmachen will.
- Banken verstehen nichts von Handel und sollten als die Gauner die sie sind, an der Scheiterhaufe enden.
- Mein Leben wird weiter gehen auch ohne Betrieb und vielleicht ist es auch Zeit loszulassen.



(Ich habe am 14.06.2011 ein Antrag auf Zahlungsunfähigkeit gestellt. Ich bin mitten im laufende Verfahren.)


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