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Autor Thema: bevorstehende PI und Fragen zum Thema Eingehungsbetrug  (Gelesen 2830 mal)

Guapa

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bevorstehende PI und Fragen zum Thema Eingehungsbetrug
« am: 02. Oktober 2009, 13:14:06 »

Hallo,

also, mein Mann und ich konnten schon immer schlecht mit Geld umgehen. Als wir vor 10 Jahren geheiratet haben, finanzierten wir eine Eingentumswohnung (voll) und das war ein großer Fehler. Das Hausgeld war mal 217 DM nun 381 Euro. Ich bin nach der Geburt meines ersten Kindes gekündigt worden und habe dann noch ein weiteres Kind bekommen.

Wir haben als Gläubiger ausschließlich 4 Kreditinstitute bzw. Banken (Wohnungsfinanzierung, Dispo, Kredite...)

Wir haben immer gedacht dass wir alles überbrücken können bis ich wieder vollzeit arbeiten gehe. Meine Abfindung ist vor gut drei Jahren in den Kredit eingeflossen 26.000 Euro (und die Citib. hat trotz dass wir drum gebeten haben ein Guthabenkonto zu führen wieder einen Dispo eingerichtet) Wieder Schulden...

Nun ist der Dispo auch überzogen. 1500 Euro und es wird mehr wenn sie diesen Monat Strom usw. noch abbuchen lassen.

Haben wir jetzt Eingehungsbetrug begangen? Begehen wir ihn?

Ich habe vor einigen Tagen beim der Schuldnerberatung angerufen und uns auf die Liste setzen lassen (3-4 monate Wartezeit) Wir sollen heute ein Guthabenkonto eröffnen und gehen zur Deutschen Bank...

Ich bin fast vom Stuhl gefallen als der nette Mann am Telefon von der Beratung gesagt hat, dass wir versuchen ein Schiff zu retten das schon halb abgesoffen ist und wir PI anmelden werden müssen!

Mir ist ganz schlecht und schlafen kann ich schon lange nicht mehr. Wir haben dieses Jahr aber finanziell ein Pech gehabt. Die Jahre davor konnten wir immerr einige Tausend Euro zurück zahlen aber die Schlinge hat sich durch das Pech super schnell zugezogen. Der Arbeitgeber hatte für 18 Monate das Gehalt meines Mannes falsch berechnet als er wieder zurück kam nach der 8 Wöchigen Elternzeit. Ich weiss dass der AG nur ein Recht hat 900 Euro in unserem Fall bzw. 66 Arbeitsstunden zurückzufordern. Aber wer verklagt den AG wenn er weiss dass er dann fliegt? Also puckelt mein Mann 400 Stunden ab in einem Jahr und wir haben jetzt schon länger 400 Euro weniger netto. Wir haben es ehrlich nicht gemerkt, weil ja nach dem Teilzeitgehalt (mein Mann hat Teilzeit gearbeitet die 8 Wochen) das zweite Kind auf der Steuerkarte war und wir von Privat auf Kasse gewechselt sind. Die waren aber im Lohnbüro schon immer schlampig und ich weiss dass die PI auf jeden Fall rumgetratscht wird von dort aus wenns soweit ist.

Ich habe so eine Angst, werde aber alles tun um in PI zu gehen. Der Berater meinte alles an Einkünften (auch Miete von der Eigentumswohnung?) auf das neue Konto und Geld bei Seite schaffen. (wir haben ja keine mahnungen hier liegen. Nicht eine)
Wir müssen aber unseren Kindern Geld zurück geben das wir uns vor wenigen Wochen gehliehen haben 1400 Euro und die Kaution noch anlegen von 500 Euro die ging im Konto unter sonst machen wir uns strafbar oder?

Wer glaubt uns das wir nicht bewusst in eine PI gesteuert sind? Wie kann man das beweisen. Ich habe Angst woe ich jetzt vom Eingehungsbetrug lese.

Sorry für die Länge was könnt ihr mir denn sagen/raten bei dem ganzen Schlamassel?

LG

Jogine

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Paula41

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Re: bevorstehende PI und Fragen zum Thema Eingehungsbetrug
« Antwort #1 am: 02. Oktober 2009, 14:14:50 »

Hallo  :hi:,

Sie haben also einen ETW, die Sie vermietet haben (oder wofür ist die Kaution?). Hier ist eine Zwischentilgung von 26T€ erfolgt. Sind in dem Hausgeld auch Betriebskosten? Die wären ja auf den Mieter umlegbar. Wie hoch valutiert der Kredit noch, wäre die Finanzierung über einen Verkauf abzulösen? Die Kaution sollten Sie i.Ü. auf jeden Fall wiederbeschaffen. Die verwalten Sie nur treuhänderisch.

Falls die Spargroschen der Kinder bisher auf Konten laufen, deren Eigentümer nicht auch offensichtlich die Kinder sind, können Sie die Rückzahlung im Falle einer Insolvenz auch lassen.

Über den Eingehungsbetrug würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen. Das wird nur eng, wenn Sie das Konto eröffnen und dann den Dispo abräumen. Wenn es älter als vielleicht ein halbes Jahr ist, kann Ihnen da doch keiner mehr Vorsatz nachweisen und der ist bei Betrug erforderlich.

mfg
Paula41

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Guapa

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Re: bevorstehende PI und Fragen zum Thema Eingehungsbetrug
« Antwort #2 am: 02. Oktober 2009, 15:39:34 »

Hallo,

vielen dank für eine erste Antwort. Die Kinder hatten LBS Bausparkonnten die wir gekündigt haben und mit niedriegerer Bausparsumme wieder eröffnet haben und wo die Summe noch wieder eingezahlt werden muss.

Die Wohnung kann auf keinen Fall einen Verkaufswert erziehlen weder bei Versteigerung noch sonstwie so dass sie genügend einbringt. Wir hatten über 100 % finanziert und das auch noch schlecht (haben wir natürlich erst später erfahren dass es schlecht finanziert war).

Immerhin, gerade haben wir ein GUTHABENKONTO bei der Deutschen Bank bekommen. Man hat uns sehr nett behandelt und wir waren direkt ehrlich worum es geht. Das fand der Mann gut.

Danke erst mal, meine Mutter ruft gleich an die liest meine Mail wo ich alles reingeschrieben habe die weiss noch von nix...

Alles Liebe

Guapa
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Guapa

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Re: bevorstehende PI und Fragen zum Thema Eingehungsbetrug
« Antwort #3 am: 02. Oktober 2009, 15:43:21 »

Ich noch mal schnell. @Paula: Bist Du da sicher mit dem Betrug, dass wir da nicht reingeritten werden können? Bzw. uns nicht strafbar gemacht haben? *graut es schon*

Mit den 26Tausend hast Du falsch verstanden oder ich dumm erklärt. Die Abfindung ist auf das überzogene Konto geflossen und ausgeglichen worden. Die Wohnung haben wir ganz normal immer über Bausparvertrag abgezahlt aber da ist noch zu viel offen was jetzt neu über 10 Jahre läuft.

wenn noch jemand etwas zu dem ganzen sagen kann wäre ich dankbar!

LG

Guapa
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Insokalle

Re: bevorstehende PI und Fragen zum Thema Eingehungsbetrug
« Antwort #4 am: 02. Oktober 2009, 17:26:57 »

Die Kautionsfrage steht noch im Raum.
Wenn Ihr Mieter eine Kaution gezahlt hat, dann sollten Sie diese schleunigst auf ein separates spezielles Kautionskonto (Sperrkonto) einzahlen. Sie schlafen sonst womöglich wieder schlecht.
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