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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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Autor Thema: Bitte um Rat -ich möchte in Insolvenz gehen!  (Gelesen 4829 mal)

olsaro

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Re: Bitte um Rat -ich möchte in Insolvenz gehen!
« Antwort #20 am: 07. Februar 2008, 20:02:43 »

okay, auch wenn bei einem gläubiger nur eine rate bez wurde?

ich hab da schon bisl schiss.

dieser gläubiger ist ein handyvertrag -es wurde die eine rate bez.

dann hab ich diesen gläubige angeschrieben, ob man den vertrag auflösen kann, da sich meine finanzielle situation geändert hat -
aber sie lehnten ab.jetzt steigen die grundgebühr plus mahngebühr immer mehr.
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SchuldivomFeinsten

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Re: Bitte um Rat -ich möchte in Insolvenz gehen!
« Antwort #21 am: 08. Februar 2008, 03:38:14 »

Hallo,

lasse dir keine Angst einjagen!!

Handyvertrag? tztz...die verdienen genug daran. Du wirst schon als guter Kunde angesehen wenn du jeden Monat kontinuirlich € 30,- Umsatz fährst.
Wenn Du nicht zahlen kannst und das später auch schon geschrieben hast und auch noch eine Rate gezahlt hast, überweise nochmal € 30,- jetzt.

Danach geht nix mehr wegen Betrug. Kann sein das die das Handy zurückfordern, falls eines dabei war.
Ansonsten geben die das schnell an ein Inkassodienst. Da musst du prüfen lassen, ob dein zuständiges Gericht Inkassogebühren akzeptiert.
Sonst musst du die auch nicht tragen.

Also Cool bleiben

Ich habe viel schlimmeres hinter mir mit viel mehr Geld und mir ist nix passiert.

Meine Devise war immer als Geschäftsmann, ......nie bis zum letzten Tropfen, eher nehme ich noch das was ich sichern kann. Mit welchen Möglichkeiten und Wegen dank juristischer Mittel war mir egal.

Bei mir stand ich vor der Wahl damals ca. 250.000,- zu bezahlen und mit nix mehr da zu stehen und trotzdem ca. € 120.000 ,- Schulden zu behalten.
Bin zum Anwalt gegangen den ich seit über 22 Jahre habe. Dann kam die "Milchmädchenrechnung" mit der Möglichkeit der späteren Insolvenz.
Somit habe ich mit € 370.000,- Einnahme den Betrieb geschlossen. Ich war eine Einzelfirma und habe natürlich Schulden von meinen Verwandten und Freunden belegbar zurück bezahlt( :whistle: :whistle: :whistle: :whistle:, falls du verstehen möchtest).

Nun werde ich in die Insolvenz gehen in ca. 2 Monaten, und das wird ca. in der Zeit der Insolvenz "NUR" ca. 60.000,- kosten.

Also bleibe Cool bei deinen Peanuts. :wink:
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lucca_m

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Re: Bitte um Rat -ich möchte in Insolvenz gehen!
« Antwort #22 am: 08. Februar 2008, 11:33:41 »

Das Problem bei den zurückgezahlten Schulden im Falle einer Insolvenz ist, dass sich der Insolvenzverwalter die "zurückgezahlten Darlehen" zurückzahlen lässt. Wenn sie verstehen was sich meine?

Entschuldigen Sie bitte meine goldene direktheit, aber schieben hier einen großen "Misthaufen" von ca. 400.000 EUR vor sich her und denken der Oberschlaue zu sein, indem Sie ihr Haus und Ihre Firma auf Ihre Frau übertragen haben. Leider ist sowas auch bis zu 10 Jahre anfechtbar. Im Falle einer Insolvenz.

Wieso gehen Sie diesen Kram nich tmit einem vernünftigen Konzept an und müssen sich nicht hinter einem "Firmenwagen" verstecken. Sie sind das beste Beispiel, dass Unternehmer die "neue" Insolvewnzordnung nich tverstanden haben oder diese nicht verstehen wollen und sich dadurch noch weiter in einen Misthaufen von Scheinwelten hineinmanövrieren.

Als nächstes kommt bestimmt die Empfehlung in ein Nicht-EU-Land wie den Balkan auszuwandern.
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SchuldivomFeinsten

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Re: Bitte um Rat -ich möchte in Insolvenz gehen!
« Antwort #23 am: 08. Februar 2008, 12:09:17 »

Das Problem bei den zurückgezahlten Schulden im Falle einer Insolvenz ist, dass sich der Insolvenzverwalter die "zurückgezahlten Darlehen" zurückzahlen lässt. Wenn sie verstehen was sich meine?

Entschuldigen Sie bitte meine goldene direktheit, aber schieben hier einen großen "Misthaufen" von ca. 400.000 EUR vor sich her und denken der Oberschlaue zu sein, indem Sie ihr Haus und Ihre Firma auf Ihre Frau übertragen haben. Leider ist sowas auch bis zu 10 Jahre anfechtbar. Im Falle einer Insolvenz.

Wieso gehen Sie diesen Kram nich tmit einem vernünftigen Konzept an und müssen sich nicht hinter einem "Firmenwagen" verstecken. Sie sind das beste Beispiel, dass Unternehmer die "neue" Insolvewnzordnung nich tverstanden haben oder diese nicht verstehen wollen und sich dadurch noch weiter in einen Misthaufen von Scheinwelten hineinmanövrieren.

Als nächstes kommt bestimmt die Empfehlung in ein Nicht-EU-Land wie den Balkan auszuwandern.



Ach wissen Sie, es gibt Leute mit juristischen Fähigkeiten die einfach IHRE Kompetenz leicht überschreiten.

Sie können urteilen über meine Person wie Sie möchten, werden Sie doch besser Arzt und machen Ferndiagnosen. Fangen Sie am besten bei sich selbst an.
Damit hätten sich schon eine Lebensaufgabe.

Mein Insolvenz wird laufen, meine Anwälte kümmern sich rührend darum.

Unternehmen die bis zum letzten "Tropfen" laufen gelassen werden, haben da sicherlich Problem in den einen oder anderen Fall.
Aber in einem organisiertem buchhaltungsfähigen Unternehmen zeigt sich sehr schnell ab was die Zukunft bringt von den Zahlen her.
Bei mir war es ein schwerer gesundheitlicher Niederschlag. Als ich aus dem Krankenhaus kam, eröffnete sich mir die reinste Katastrophe.
Durch unternehmerisches denken und handeln habe ich es wohl mehr oder weniger in geordnete Verhältnisse manovrieren können. Jedoch zeichnete sich aber eine SPÄTERE(ca. in 9 Monate wäre der Supergau gekommen damals) negative  Zukunft ab.

Egal was ich auch getan hätte, es wäre auf das gleiche am Ende hinausgelaufen. Nur mit dem Unterschied ca. 100.000,- miese zu haben oder sich nicht mehr quälen, abschliessen und ca.380.000,- mitnehmen.

Ich habe mich für ein Ende ohne Schrecken entschieden und bin dem letzteren Beispiel gefolgt.

Anscheinend kennen Sie sich nicht zu genüge mit SOLCHEN "UNGERADEN JURISTISCHEN WEGEN" aus um mitreden zu können.

Ich bin in Arbeit bei einer Firma wo ich keinerlei Aktien drin habe. Habe diesen Firmenwagen nicht Lohntechnisch am laufen von meinem Chef.
Ich verdiene über € 4.500,- Brutto, habe 2 Kinder und bin verheiratet. Meine Frau geht nebenher und an alles vorbei in einer Buchhaltung teilzeitmässig für gutes Geld arbeiten.

Ein Gespräch mit einem Treuhänder hatte ich schon um alles abzuklären.

Es ist alles nur noch Formalitätenkram und es läuft.

Mir wurde zugute gehalten, das ich einen wesentlichen Überschussbetrag im Monat habe den ich GERNE in dieser Zeit monatlich überweise.

Es hätte allerdings anders ausgesehen, wenn ich keinen" KNOCHEN" hingeschmissen hätte.

Ausserdem wollte ich nicht mehr Unternehmer sein, nicht in Deutschland und jetzt nirgendwo mehr.

Ich habe mein Leben wieder(Lag monatelang auf Intensivstufe I) und kann nun die Freizeit geniessen.

Also erzählen Sie mir bitte nicht wie ich meine Hose zu machen muss.

Wenn Sie sich doch so GUT auskennen, dann wissen Sie ja wie schwer es ist einen Straftatbestand wegen Unterschlagung der Sozialbeiträge abzuwehren.
Es waren zwar nur kleine 5 stellige Summen, aber trotzdem. Zur Not hätte mir jemand das Geld geliehen( :whistle:).
Aber da ich über 12 Jahre immer,immer,immer pünktlich und korrekt alles zahlte und der Sachverhalt geklärt wurde, ist auch dies eingestellt worden.

Auch konnte ich es so aufbauen, das ich unter 20 Gläubiger kam, was vorteilhaft ist.

Werde Sie aber gerne mit Belegen in Zukunft überzeugen wollen.



Wenn Sie doch so Toll sind, was machen SIE dann hier?
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SchuldivomFeinsten

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Re: Bitte um Rat -ich möchte in Insolvenz gehen!
« Antwort #24 am: 08. Februar 2008, 12:18:47 »

Ich bin mir nicht sicher, was er alles darf. Aber unsere Herren waren immer nur sehr oberflächlich, haben sich zwar alle Zimmer angeguckt und auch den relativ neuen PC und den großen Flachbildfernseher gesehen. Nicht mitgenommen , auch nicht beklebt mit dem hübschen Vögelchen !
Allerdings hat mir meinen Mutter gesagt - sie arbeitet auf dem Finanzamt- das die GV´S auch in Schränke und so schauen dürfen,wenn sie vermuten, daß Bargeld oder ähnliches versteckt ist. Ich glaube, sie dürfen dich sogar auf der Straße abfangen und in den Geldbeutel schauen, wenn sie einen begründeten Verdacht haben, daß da eine größere Menge Bargeld drin ist.
Wenn jemand genau Bescheid weiß, korrigiert mich bitte  :dntknw:
LG, Tanny


Ist soweit richtig alles.

Aber wenn man Geld zuviel in der Geldbörse hat, und der GVZ möchte gerne eine Taschenpfändung machen, kann man sich einen Briefumschlag mit in der Börse legen mit einer unterschrieben Quittungskopie von einem X-Beliebigen und es zusammen im Umschlag und auch in der Geldbörse deponieren. Es kann sein, das der Ausstellende angehört wird und solange das Geld vom GVZ verwahrt wird. Aber am Ende muss er selbst dieses Geld zurückgeben.

 :juchu:
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lucca_m

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Re: Bitte um Rat -ich möchte in Insolvenz gehen!
« Antwort #25 am: 08. Februar 2008, 12:58:27 »

die Frage gebe ich gerne zurück. Was machen Sie hier, wenn Sie doch alles so toll für sich geregelt haben?

ch habe großen Respekt, und das meine ich ehrlich, vor Ihrer Leistung nach der schweren Krankheit. Nur die Frage sein erlaubt, haben Sie tatsächlich alle Möglichkeiten ausgelotet?

Schreiben Sie darüber wie Ihre Angelegenheit durchgeführt werden soll. Dann kann ich, wenn meine Kompetenz dem Sachverhalt folgen kann, den einen oder anderen Kommentar abgeben. Was Sie daraus machen, ist Ihre Sache.
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