"

Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

Bitte logg dich ein oder registriere dich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Hinweis zum Zitieren von Beiträgen:
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sollte nicht der komplette Beitrag eines Users zitiert werden, sondern lediglich der Teil, auf den man sich bezieht. Die Kombination "@ [Username]" kann beim Zitieren ebenfalls hilfreich sein.

Autor Thema: Beiträge zur privaten Krankenversicherung - Berechnung pfändbares Einkommen  (Gelesen 2383 mal)

Der_Alte


Moin,

ich versuche gerade das pfändbare Einkommen zu ermitteln und bin dabei unsicher, wie ich die Beiträge für meine private Krankenversicherung ansetzen kann

a) in der tatsächlich gezahlten Höhe (84,12 €)
b) bereinigt auf die auch steuerlich anzusetzenden Basisleistungen (40,75 €)

Bitte nicht über die geringen Beträge wundern, es handelt sich ausschließlich um Anwartschaften als Heilfürsorgeberechtigter (besondere Beamtengruppen).

Danke

Gespeichert
Es grüßt der Alte
 

Insokalle


§ 850e ZPO spricht von Zahlungen an eine Ersatzkasse oder an ein Unternehmen der privaten Krankenversicherung, soweit sie den Rahmen des Üblichen nicht übersteigen.

Das hilft jetzt auch nicht wirklich weiter. Anhaltspunkte wäre vielleicht ein Vergleich zur Sozialversicherung sowohl bezgl. Höhe der Beiträge also auch Leistungsumfang.
Gespeichert
 

bertino

  • weiß was
  • *****
  • Karma: 0
  • Offline Offline
  • Beiträge: 154
Gespeichert
 

tomwr


Moin,

ich versuche gerade das pfändbare Einkommen zu ermitteln und bin dabei unsicher, wie ich die Beiträge für meine private Krankenversicherung ansetzen kann

a) in der tatsächlich gezahlten Höhe (84,12 €)

Meiner Meinung nach ganz eindeutig in der tatsächlichen Höhe. Ich würde im Antrag ggf. auf das Urteil des BVerfG Bezug nehmen, dass Ansprüche auf Übernahme der Zahlung der Beiträge bis zur Höhe des Basistarifs bzw. bei Bedürftigen bis zur Höhe des halben Basistarifs bei Bezug von Sozialleistungen (hier ALG II) besteht. Also bei pfändbarem Einkommen würde ich mal vom halben Basistarif in Höhe von maximal 323,92 ausgehen. Das BVerfG hat festgestellt, dass der Anspruch auch für andere Tarife gilt und eine Erzwingung des Basistarifs nicht zu erfolgen hat (Wahlfreiheit des Versicherungsnehmers) und der Basistarif lediglich die Grenze der zu erstattenden Höhe definiert.

Siehe auch dieser Thread (PKV und schwanger)
http://www.pleite-was-nun.info/Forum-top-PKV-und-schwanger-7817.html
Gespeichert
 

Der_Alte


Danke für die Antworten, ich werde erst mal die höhere Summe ansetzen. :thumbup:
Gespeichert
Es grüßt der Alte
 
 

Privatinsolvenz - Insolvenz - Schulden - Webseitenschutz