"

Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

Bitte logg dich ein oder registriere dich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Hinweis zur Suchfunktion:
Unser Forum bildet mit der Vielzahl der Beiträge seiner Teilnehmer eine umfangreiche Wissensdatenbank zum Thema "Schulden & Co.". Nutzen Sie daher die Suchfunktion (nur für registrierte Mitglieder), um festzustellen, ob Ihr Problem schon mal besprochen und gelöst wurde. Das ist oftmals der schnellste und effektivste Ansatz, um zu einer Lösung zu gelangen. Die erweiterten Suchoptionen bieten die Möglichkeit, Suchbegriffe zu verknüpfen oder gezielt nur bestimmte Bereiche zu durchsuchen.

Autor Thema: Restschuldbefreiung in der Schufa - Wiederspruch nach DSGVO  (Gelesen 52 mal)

koelner84

  • Newbie
  • *
  • Karma: 0
  • Offline Offline
  • Beiträge: 5

Eins Vorweg. Ich war, bin und werde nicht "Kreditgeil" sein. Meine Insolvenzschulden stammten ausschließlich von Schulden aus drei Arbeitgeberinsolvenzen.
Ich habe noch nie in meinem Leben einen Verbraucherkredit abgeschlossen.

Meine RSB wurde im November 2018 erteilt. Der Schufa-Vermerk würde normalerweise im November 2021 gelöscht werden. Genau das macht mir grade etwas Bauchschmerzen.

In meiner Schufa sind die alten Forderungen, bereits während der sechs Jahre, von den Gläubigern gelöscht worden. Der Vermerk der Restschuldbefreiung ist der einzige Negativvermerk. Mein Scorewert ist mittlerweile auf gut über 95% gestiegen. Demnach bescheinigt mir selbst die Schufa eine gute Kreditwürdigkeit.
 
Ich bin seit Juli 2018 bei meinem Arbeitgeber in Vollzeit angestellt. Zunächst als Zeitarbeitskraft und seit April 2019 als Festangestellter.
Ich habe einen täglichen Fahrweg von insgesamt 65Km. Ohne Auto habe ich keine Chance zur Arbeit zu kommen. Ich würde meinen Job verlieren und könnte keinen anderen Job antreten. Mein Auto ist 26 Jahre alt und hat etwa 296.000Km runter. Alters- und Laufleistungsbedingt ist es nicht sicher ob die nächste HU bestanden wird oder es nicht zu einem anderen Problem kommen kann.
Um in dieser Sache wieder Sicherheit zu bekommen und einen drohenden Jobverlust und somit den Verlust der finanziellen Existenz vorzubeugen möchte ich gerne ein neues Auto kaufen. Dies geht nicht ohne einen Kredit.
Die Banken sagen mir klipp und klar das ein Kredit prinzipiell bewilligt würde. Ich aber, solange der Eintrag über die Restschuldbefreiung in der Schufa steht, trotz allem anderen keine Chance haben werde einen Kredit zu bekommen.

Unter Berufung auf Art. 21 Abs. 1 DSGVO habe ich der Schufa nun schriftlich meinen Wiederspruch zugesendet und meine wichtigen Gründe, wie oben beschrieben, geschildert.

Das Urteil vom LG Frankfurt/Main, 20.12.2018 - 2-05 O 151/18, bestätigt mich in meiner Einschätzung auf Erfolg.

Ich persönlich sehe darin eine besondere Härte und wichtige Gründe, die über den Interessen der Schufa liegen. Zudem bescheinigt der Scorewert und die ansonsten ausnahmslos positiven Einträge eine positive und sichere Entwicklung. Die reguläre Speicherfrist ist auch bereits zu einem Großteil vorbei.
Wie seht ihr die Erfolgsaussichten?

Mit besten Grüßen,

Koelner84
Gespeichert
 
 

Privatinsolvenz - Insolvenz - Schulden - Webseitenschutz