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Autor Thema: Umzug in der Wohlverhaltensphase - Bankwechsel  (Gelesen 2243 mal)

Archimedes

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Umzug in der Wohlverhaltensphase - Bankwechsel
« am: 24. Juli 2011, 13:48:23 »

Hallo Ihr Lieben,
hab mal ne wichtige Frage:
Meine Mutter hat vor bzw muss Ende Dezember umziehen, da ihr 5-Jahres-Miet-Vertrag ausläuft.(Sie befindet sich in der Wohlverhaltensphase). Da sie jetzt in ein anderen Bezirk umziehen möchte (von der Oberpfalz nach Unterfranken)muss sie ja auch die Bank wechseln. Man weiß, dass man umziehen darf, aber ist es wirklich so, dass da einem nichts negatives vom Treuhänder oder Amtsgericht ausgelegt werden kann? Wir haben Bedenken, dass es zu Schwierigkeiten kommen könnte. Des Weiteren besteht die Angst, dass bei einem Bankwechsel (den man notgedrungen machen muss, da es sonst äußerst schwierig wäre, auf sein "altes" Konto regelmäßig zugreifen zu können - da Onlinebanking von Beginn der Insolvenz an, abgelehnt wurde) die neue Bank mich als Kunde verweigert. Wie ist das, muss mich jede Bank aufnehmen oder welche Bank könnte einer von Euch empfehlen, wo Ihr sicher seid, dass die einen nimmt?

Vielen Dank schon mal im Vorraus für Eure Antworten

Gruß
Archimedes
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Es ist keine Schande hinzufallen,
aber es ist eine Schande,
einfach liegenzubleiben!
 

Fallera

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Re: Umzug in der Wohlverhaltensphase - Bankwechsel
« Antwort #1 am: 24. Juli 2011, 14:21:01 »

Ein Umzug ist bedenkenlos! Muss nur dem Gericht bzw. dem TH gemeldet werden.

Bezgl. der Bank gibt es noch keine Kontoeröffnungspflicht seitens der Banken! Lediglich in einigen Bundesländern haben sich die Sparkassen verpflichtet jedem Kunden ein Konto zu eröffnen auf Guthabensbasis.

Aber hier im Forum sind einige Erfahrungsberichte von Leuten die in der Insolvenz bzw. WVP ein Konto eröffnen möchten und bislang ist noch keiner den ich kenne ohne Konto geblieben. Sprechen sie mit den Banken offen! Ich bin sicher, Ihre Mutter wird eine Bank finden die Ihr ein Konto eröffnet.
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Kurt Cobain
 

tomwr

Re: Umzug in der Wohlverhaltensphase - Bankwechsel
« Antwort #2 am: 25. Juli 2011, 22:29:12 »

Wenn es eine Großbank ist (Deutsche Bank, Commerzbank, Hypobank, evtl. auch Postbank) die auch eine Filiale am neuen Ort hat, wäre das einfachste ein Kontoübertrag an die neue Filiale. Dabei wird das Konto nicht geschlossen und neu eröffnet sondern nur die Betreuung verlagert. Das hat auch den Vorteil, dass sich die Bankverbindung (Kontonummer) nicht ändert.

Das geht natürlich nicht bei den Sparkassen oder Raiffeisen Banken, da (fast) jedes Institut (zumindest pro Stadt oder Region) rechtlich selbständig ist. Aber man könnte bei der Bank mal freundlich nachfragen.

http://www.finanz-blog.org/mit-einem-kontouebertrag-die-bankfiliale-wechseln/
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