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Autor Thema: Wie gehe ich vor?  (Gelesen 6577 mal)

DasF

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Wie gehe ich vor?
« am: 19. Februar 2013, 23:54:30 »

Ausgangssituation:
 - getrennt
 - neue Lebenspartnerschaft
Gespeichert
... es kann schlimmer kommen.
... es wird alles gut.
... man weiß ja nie, woll?
 

DasF

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Re: Wie gehe ich vor?
« Antwort #1 am: 20. Februar 2013, 00:10:21 »

So. nun der ganze Beitrag - ich hab irgendetwas verkehrt gemacht, und ein editieren war leider nicht möglich.

Ausgangssituation:
 - getrennt
 - neue Lebenspartnerschaft
 - Haus zur Miete
 - ich zahle Unterhalt für ein Kind
 - Lebensgefährtin bekommt Unterhalta für das bei uns lebende Kind
 - 1 x festes Einkommen
 - 1 x variables Einkommen (freiberuflich)

Derzeit laufen bei uns beiden die Scheidungsverfahren.

Ich hatte eine Immobilie zusammen mit meiner noch-Ehefrau, die auf Ihren Zwang hin verkauft wurde. Die Vorfälligkeitsentschädigung und die Maklerkosten wurden 50/50 geteilt und sind daher nicht gesamtschuldnerisch umzulegen - das heisst, ich habe meine Hälfte, meine Frau hat ihre. Jeweils ca. 17.000€

Mein Problem ist glaube ich gar nicht so langfristig, aber ich weiss trotzdem derzeit keine Lösung.

17.000 EUR Schulden Vorfälligkeit (Rate 150,00/Monat)
16.000 EUR Schulden Konsumkredite (Rate 360,00/Monat)
7.000 EUR Dispo Bank 1
1.200 EUR Dispo Bank 2

2 Ratenverpflichtumgen zu je 45 Euro/Monat

Dazu einige offene Rechnungen:
2.500 EUR Makler
1.500 EUR RWE
1.000 EUR Sonstiges

Ich verdiene netto derzeit ca. 1.600 EUR, meine Partnerin um die 500 EUR.
 
Das Problem ist, dass die eine Bank mit den 7.000 Euro anfängt zu zicken, da der Dispo um ca. 1.300 Euro überzogen ist. Bank 2 ist alles im Rahmen.
Makler und RWE halte ich derzeit etwas hin - aber auch die werden langsam nervöser.

Ich glaube kaum, dass eine Privatinsolvenz eine Lösung ist, zumal weder der GV vor der Tür stand und auch sonst nichts gepfändet wurde. Aber es kommt mir vor wie ein Loch derzeit...

Schuldnerberatung? Ich bin ratlos, zumal wir hier zu Hause deswegen auch noch dicke Luft haben.
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waldi

Re: Wie gehe ich vor?
« Antwort #2 am: 10. März 2013, 20:55:44 »


Die dicke Luft kann ich nachvollziehen.
Nicht nachvollziehen kann ich, dass man in solch finanzieller Misere sich gleich eine neue Lebensgefährtin samt Kind ‚ans Bein bindet’, statt erstmal bei sich selbst für klare Verhältnisse zu sorgen. Da wird die dicke Luft über kurz oder lang ähnlich enden, wie mit der Noch-Ehefrau.

Aber gut, das ist jetzt eine persönliche Einschätzung. Und danach war ja gar nicht gefragt.

Da sich in Ihrer Aufstellung Konsumkredit und Dispo-Kredit befindet, stelle ich also zunächst einmal meine Standardfrage:
Wie sieht es denn mit ihrem allgemeinen Konsumverhalten aus?

Konkret: Sind Sie sich sicher, dass Sie – im Falle, dass Ihre Schulden einfach nicht existieren würden, mit Ihrem Nettoeinkommen plus dem Ihrer Lebensgefährtin auf lange, lange Sicht wirklich über die Runden kommen, und zudem noch monatlich sagen wir mal runde 50€ für Notfälle auf ein Sparbuch tragen können?

Wenn diese Frage mit einem eindeutigen JA zu beantworten ist, ja, dann und nur dann würde ich in Ihrem Falle dringend die Beantragung eines Insolvenzverfahrens vorschlagen.
Und dazu gehen Sie in der Tat zunächst einmal schleunigst zur Schuldnerberatung.

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DasF

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Re: Wie gehe ich vor?
« Antwort #3 am: 10. März 2013, 23:53:17 »

Nun ja, dazu muss ich nun doch ein kleines Bisschen ausholen und näher erläutern.

Konsum-Kredit und Vorfälligkeit sind in gewisser Weise gesamt zu betrachten. Die Finanzierung der Vorfälligkeit über die Hausbank wurde nur unter der Bedingung bewilligt, dass ich einen laufenden KfZ-Kredit und einen kleinen, älteren Kredit umfinanziere. Die Vorfälligkeiut wurde unter geringen Zinsen auf 15 Jahre finanziert, der andere Kram auf 8 Jahre. Das Auto gehört nun aber immerhin mir, der Brief liegt nicht bei der Bank.

Das vollkommen überzogene Girokonto 'Bank 1' ist einfach der Tatsache geschuldet, dass ich 2012 das eine oder andere stemmen musste/wollte, was zwar absehbar war, in letzter Konsequenz aber nicht in der Höhe von mir bedacht war. Nun kommen wir zu dem Vorwurf aus dem ersten Absatz.
Letztendlich entstand die Misere erst in der Zeit nach der Trennung. Ich (wir) haben das Haus 2011 gekauft. Ein 250m2-Häuschen mit knappen 1.000m2 Grundstück für 135.000 Euro. Darin haben wir dann noch einmal gute 50.000 versenkt ohne dass wirklich etwas zu sehen war, es entstand Frust, Frust, Frust, Einzug in ein halb renoviertes Haus... und dann kam der Knall, aber von meiner Seite aus, weil ich an sich -ganz grundsätzlich- die bestehende Wohnsituation vorher optimal fand und ich gerne mit dem Umzug gewartet hätte bis wenigstens ein Teil der 250m2 komplett durchrenoviert sind, Frau wollte jedoch noch vor Weihnachten 'drin sein' und so platze das dann alles. Dass ich die Frau, mit der ich heute Tisch und Bett teile, schon länger kenne ist eine Sache, die nun einmal so ist und die sich aus den ganzen Umständen ergab.
Meine Frau zog dann im Januar 2012 wieder zurück in die alte Wohnung, während ich im Haus blieb, was ich fortan alleine zu tragen hatte. Immerhin konnte die Immobilie dann im Juni 2012 für einen recht guten Preis verkauft werden, es hätte ja schlimmer kommen können... bis dahin musste ich aber noch das eine oder andere machen, musste selbst auch leben, laufende Kosten alleine tragen usw. - so ergab sich das alles.

An sich kämen wir mit dem uns zur Verfügung stehenden Geld zurecht. Die 50 Euro legen wir übrigens derzeit auch zurück, nur für den Fall der Fälle. Dass sie letztendlich woanders fehlen ist klar, aber da sind wir uns erstmal wichtiger als alles andere 'wenn mal was ist'.

Das Problem sehe ich derzeit noch darin, dass die beiden Kredite eben erst sehr kurzfristig existieren.
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... es wird alles gut.
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waldi

Re: Wie gehe ich vor?
« Antwort #4 am: 11. März 2013, 09:50:56 »

Zitat
Die 50 Euro legen wir übrigens derzeit auch zurück, nur für den Fall der Fälle. Dass sie letztendlich woanders fehlen ist klar,
Naja, Geld zurücklegen, was dann an anderer Stelle fehlt, das ist kein wirkliches 'Geld-zurück-legen'. Dies zeugt für mich auch nicht von wirklich bewusstem Umgang mit den Finanzen.

Aber egal, vielleicht sollte der Gedanke dennoch schleunigst in Richtung Insolvenz gehen.
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