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Autor Thema: Drohende Überschuldung  (Gelesen 2371 mal)

Pleite2009

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Drohende Überschuldung
« am: 16. Juni 2009, 22:23:44 »

Hallo,
habe Familie mit 2 Kindern und meine Frau ist Hausfrau ohne einkommen, mir droht die Überschuldung habe gestern meine 2 laufenden Kreditverträge  und die letzten Rechnungen der 2 Kreditkarten die sich zusammen auf 50000 Euro summieren einem Schuldenberater bzw Anwalt  gegeben der sich drum kümmern soll.

Meine Frage hat jemand erfahrung in der Sache wie ist es wenn ich einfach die Zahlungen nicht leiste bzw nicht mehr leisten kann?
Ich glaube diesen Monat siehts sehr eng aus!!

Was passiert erst mal ? Der Anwalt sagte mir das er die Gläubiger anschreibt um den Schuldenberg zu drücken und die Gläubiger wüden eher drauf eingehen als
später nichts zu bekommen. Stimmt das?

Kennt sich jemand aus? Kann mir jemand beschreiben was auf mich zukommen könnte und ist es lohnenswert? Habe im moment auch keine Wahl mehr!!

« Letzte Änderung: 19. Juni 2009, 00:24:07 von Pleite2009 »
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paps

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Re: Drohende Überschuldung
« Antwort #1 am: 16. Juni 2009, 23:31:31 »

Grundsätzlich scheint in Bezug auf das Pfändungsprozedere ja noch Luft zu bestehen.

Es werden Mahnungen mit Fristsetzung folgen.
Danach werden Rechtsmittel und Pfämdung nagedroht.
Anschließend kommt es zu deren Umsetzung.

Was hat denn der Anwalt gesagt, wie Sie sich verhalten sollen?
Das ist nämlich immer davon abhängig, was erreicht werden soll.
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MfG Paps (der jetzt in BW lebt)

Paps arbeitet hauptberuflich für die Debeka-Versicherungen Bausparkasse
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Pleite2009

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Re: Drohende Überschuldung
« Antwort #2 am: 17. Juni 2009, 04:57:25 »

Der Anwalt sagte ich sollte auf keine Mahnung antworten sowie ein Versuch der Gläubiger sich mit mir auf ein

Vergleich zu einigen nicht eingehen.
Also das er praktisch sich um alles kümmert und ich es an ihm weiterleite.

Wie ist es ich bin seit letztem Jahr Privatversichert kann es aber in dieser Lage kaum noch bezahlen wie kann ich da raus ?
Gibts da Möglichkeiten in meiner Lage?
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paps

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Re: Drohende Überschuldung
« Antwort #3 am: 17. Juni 2009, 16:45:00 »

Angestellt, Selbständig?
Seit wann privat versichert?

Ev. in einen billigeren Tarif  wechseln oder die Versicherung wechseln.

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MfG Paps (der jetzt in BW lebt)

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Inkassomitarbeiterin

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Re: Drohende Überschuldung
« Antwort #4 am: 18. Juni 2009, 17:22:42 »

Banken und Vergleiche sind eine Sache für sich. Gerade bei Krediten, da die Banken eine Kreditausfallversicherung abschliesst. Also ist es da nicht ganz so wie dein RA sagt. Allerdings kommt es drauf  an was erreicht werden soll.
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Pleite2009

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Re: Drohende Überschuldung
« Antwort #5 am: 18. Juni 2009, 22:29:51 »

Hallo Inkassomitarbeiterin,

könntest du mir das genauer erklären?
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paps

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Re: Drohende Überschuldung
« Antwort #6 am: 18. Juni 2009, 23:27:19 »

Vielleicht beantworten Sie meine Frage und scrollen dann etwas nach unten zu  meiner Signatur.
Manche Fragen stellt man hier aber wirklich für umsonst.

Warum sollte man über Vergleiche reden, wenn man die Gründe für den Verbleib in der PKV nicht kennt?
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MfG Paps (der jetzt in BW lebt)

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Pleite2009

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Re: Drohende Überschuldung
« Antwort #7 am: 19. Juni 2009, 00:23:29 »

Danke Paps,

entschuldigung das ich nicht geantwortet habe , derzeit habe ich viel um die Ohren wegen dieser Sache da es hier um die existenz meiner Familie geht.

das mit der PKV habe ich heute geregelt!

Da ich diese Jahr unter der Bemessungsgrenze liegen werde, werde ich ab dem 01.01.2010 wieder
von meinem Arbeitgeber Pflichtversichert.

Gruss
« Letzte Änderung: 19. Juni 2009, 00:39:43 von Pleite2009 »
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Pleite2009

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Re: Drohende Überschuldung
« Antwort #8 am: 19. Juni 2009, 00:36:22 »

Hallo,

hat jemand Erfahrung oder kennt sich aus?

Wie schon erwähnt habe ich Frau ohne Einkommen da Hausfrau und 2 Kinder. Verdiene 3600 Euro netto abzüglich 700 Euro PKV. 300 Euro werden für die PKV vom
Arbeitgeber geleistet die in den 3600 Euro mit eingerechnet sind. Nach abzügen aller Verbindlichkeiten und Miete bleiben mir weniger als 500 Euro im Monat für Lebenserhaltungskosten
für die Familie .
Wer kann mir Ratschläge geben?

Wie sieht es da mit Gehalts und Kontopfändung aus? Werden die PKV beiträge erst abgezogen oder fallen die mit der Berechnung des Pfändbaren Einkommens mit rein?

Wäre für Antworten ohne Kritik sehr dankbar.


Gruss
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paps

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Re: Drohende Überschuldung
« Antwort #9 am: 19. Juni 2009, 17:24:46 »

Die Pfändung berechnet sich immer vom bereinigten Netto.
Also nach Abzug aller Pflichtabgaben.
Da die PKV seit 01.01.09 auch ein Pflichtversicherung ist, werden die Beiträge dazu mit berücksichtigt.

Als erstes sollten Sie die 2.400,- Fixkosten im Monat überprüfen.

500,- für 4 Personen ist zwar nicht viel, aber auch damit kommt man über die Runden.
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MfG Paps (der jetzt in BW lebt)

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Pleite2009

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Re: Drohende Überschuldung
« Antwort #10 am: 19. Juni 2009, 19:26:35 »

Ja vieleicht in einem Land in dem nicht jeder Mist 10 mal versteuert werden muss allein für die Fahrt zur Arbeit benötige ich c.a 200 Euro nur zum Tanken
tendenz steigend da die Ölstaaten nicht genug bekommen! Da sind nur noch 300 Euro. 100 Euro nur für die baby Milch die um fast 1 Euro gestiegen ist da bleiben nur noch
200 Euro ! Ich könnt weiter so machen also im grossen und ganzen lege ich jeden Monat drauf und das seit einigen Monaten deshalb ist das Fass übergelaufen meine Kreditkarten
sind voll ausgeschöpft die Zinsen höher als die tilgung was nicht zum abbau der kreditraten beiträgt eher das gegenteil.
Nun mag sein das einige denken ich bin selbst schuld und das weise ich auch nicht von mir nur das ich durch falsch Beratung durch die Gläubiger in dieseer Lage gekommen bin
sei auch erwähnt die haben mir Umschuldungen zu höheren Zinsen gemacht und das alles so beschrieben das das für ein leien wie mir erst auffällt wenns zu spät ist.

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paps

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Re: Drohende Überschuldung
« Antwort #11 am: 19. Juni 2009, 22:00:51 »

Es geht keinesfalls darum, dass Sie sich rechtfertigen sollen.
Vielmehr sollte ernsthaft über die immense Höhe der Fixksten nachgedacht werden.

Nur so kommen Sie auf einen "grünen Zweig".

Von daher auch die Reihenfolge, und was wieviel teurer geworden ist, wissen alle hier selber.
Trotzdem genau Buch führen und immer wieder vergleichen.

Die Bank hat Sie sicherlich nicht gezwungen, die Kreditlinie zu erhöhen?

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MfG Paps (der jetzt in BW lebt)

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