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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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Autor Thema: Selbsthilfegruppe Annonyme Insolvenz  (Gelesen 2626 mal)

Morrowind13

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Selbsthilfegruppe Annonyme Insolvenz
« am: 08. Juni 2010, 22:52:22 »

 :hi:Guten Tag.
Ich würde gern mal erfahren ob hier jemand Erfahrung mit der Selbshilfe Anonymer Insolvenzler gemacht hat und an solchen Gesprächsrunden teilnimmt.
Gebe ich das Motto in Google ein erschein immer das gleiche Portal.
Nun würde ich gerne wissen ob die Gesprächsrunden kostenfrei sind. Aus der Hompage geht hervor das Beratungsgespräche da Geld kosten.
Geld was ich zB. nicht habe.
Ich denke mir gerade, dass bevor ich da zu Gruppengesprächen immer mal wieder kommt die sich erst mal ein Bilöd darüber machen möchten welche Probleme der einzelne im Privaten Bereich hat was, zur Insovenz geführt hat und sonstiges.
Nun habe ich aber auch den eindruck das diese Organisation in aller erster linie dafür gegründet wurde um ehemals Selbsständige Personen über die sechs Jahre zu begleiten.
Oder, irre ich mich da?
Jedenfalls habe ich denen mal eine Mail geschrieben welche Probleme ich neben meinen Schulden im Verfahren habe.
Und die sind nicht unerheblich.
Ich habe Angst das sich ein Insolvenzverfahren rein nach den Zahlen richte und nicht um die Dinge im zwischenmenschlichen Bereich und alle gegenwärtige Probleme jetzt aber auch die, Die in Zukunft auf einem (mich)zukommen.
Ich höre immer wenn ich meine Sorgen neben dem der Geldlichen Gechichte meiner schulden schildere das dies im Verfahren angeblich keine Rolle spielen soll.
Oder man bringt nicht die Zeit auf sich das anzuhören.
Ich stelle fest, das viele in Behörden, Büros, nach kurzer Zeit eines Gesprächs heute schon Genervt sind.
Jedenfalls denke ich mir wäre es schön sich genau wie annonyme Alkoholiker wenn man bei problemen einen Fachkundigen Begleiter hat der auch Probleme die man hat sich anhört und aus seriner erfahrung heraus einem Helfen könnte auch, gegenüber Ungeduldigen Gestressten Personen gegenüber.
Ob ein Treuhänder wie ein Psyschologe handelt wage ich zu bezweifeln?
Wer sagt was dazu!
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doktor mabuse

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Re: Selbsthilfegruppe Annonyme Insolvenz
« Antwort #1 am: 09. Juni 2010, 11:18:18 »

Hallo Morrowind,

ich habe am Anfang meiner Inso auch mal versucht, ob es irgendwo regionale Treffs von Betroffenen gibt, aber da ist nicht viel los.
Sicher haben die Meisten neben der finanziellen Situation in der Inso noch jede Menge anderer Sorgen die sie plagen, ist ja auch ein tiefer und langer Einschnitt in das Leben, mit einigen Konsequenzen.
Meine Erfahrung ist, das es hilfreich ist, wenn man in der Familie und bei guten Freunden sich damit nicht verstecken muß und man auf tolerante Personen trifft. Hat man noch einen Job und der Arbeitgeber spielt mit, gibt das zusätzlichen Halt.
Wird man dann noch vom TH in Ruhe gelassen und nicht schikaniert kann man sich glücklioch schätzen.
Aber, ich habe es mir abgeschminkt, das irgendwelche fremde 3. Personen oder Institutionen sich groß mit mir beschäftigen sollen.
Warum auch? Meine Erfahrung ist, das Insolvenzler (egal wie sie zustande kam) keine Lobby haben.
Jede andere gebeutelte Minderheit hat Interessensvertreter (Ich schenke mir hier, sie alle aufzuzählen), die ev. für sie eintritt und Mißstände publik macht.
Bestes Beispiel sind z.B. Ermässigungen in öffentlichen Bereichen wie-  Museum, Zoo, Schwimmbad, Veranstaltungen etc., die es für Insolvenzler einfach nichtgibt! Obwohl Manche trotz Job im ALG II Bereich sind! (Ich zum Beispiel)
Wollte vor einiger Zeit mich mit Lebensmitteln und Kleidung von einer sozialen Tafel eindecken - denkste, geht nicht.
Habe den Gerichtsbeschluß und meine Abrechnung gezeigt (man kommt sich vor wie bei einer Kreditaufnahme!), aber ohne offizielle ALG II-Beschenigung gibt es nichts! Das sagt alles über den Stellenwert von Insolanern aus...man verschwindet einfach irgendwo im Nirvana unserer Gesellschaft.
Insofern würde ich es begrüßen, wenn sich irgendwann mal etwas in Richtung Interessensvertretung für Insolaner ergeben würde, zusammengesetzt aus Betroffenen und engagierten Co-Betroffenen...
Stehe dafür gern zur Verfügung und vielleicht wird ja in einigen Jahren der Inso-Pass eingeführt... :whistle:

Gruß,
Doktor Mabuse
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Morrowind13

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Re: Selbsthilfegruppe Annonyme Insolvenz
« Antwort #2 am: 09. Juni 2010, 18:05:55 »

hallo Herr  Dr. :hi:
Vielen Dank für die Antwort.
Nun, was du am Anfang versucht hast, bin ich gerade am Durchspielen.
Ich habe aber in der Vergangenheit immer mal wieder Kontakt zu vielen Hilfsorgnisationen zu Knüpfen um meine Lage nicht nur rein was meine Schulldenn betrifft darzustellen sondern auch meine Persönliche Lage in der ich mich immer noch befinde und für die ich derzeit noch keinen Lösungsansatz erkenne.
Leider mit keinem Erfolg.
Die Caritas die sogar Schuldenberatung anbietet aber auch die Verbraucherberatungstelle konnten mir oder wollten mir  nicht helfen.
Sie haben meinen Fall sogar als Schwierig angesehen.
Ich denke aber so Nebenher, ob die mich nicht als schwierig betrachteten weil ich Trotz meiner Probleme denen zu Freundlich bin und die die schilderung meiner Probleme neben den Schulden als Jammern ansehen.
Das höre ich zimmlich oft in Verbindung mit Sorgen die wir Insolvenzler haben.
Grundsätzlich habe ich zumeist über andere auch in Behörden die Erkentniss gewonnen alle Schuldner sind selber an iher Lage Schuld.
Wir sind alle Verschwender die über ihre  Verhältnisse gelebt haben.
Nun habe ich wieder mal an Anonyme Insolvenzler geschrieben bisher aber keine Antwort erhalten.
Auch die IHK wurde meinerseits mit meinem Fall betraut weil auf die seitens der annonymen Insolvenzler hingewiesen wurde.
Die sind aber nicht zuständig und verweisen auf eine andere Selbshilfeorganisation.
Nun komme ich gerade von der Schuldnerberatung NRW zurück.
Oft ist es auch noch so, wie bei mir heute Morgen das man sich von Ausenstehenden Ratschläge anhören muss die man selbst nicht auf sich selber anwenden kann.
So wie heute Morgen wieder mein Steuerberater. :juchu:
Für mich Große Worte und nichts dahinter.
Mein Schuldenberater macht mir aber auch keine Hoffnung das ein Richter Unbedingt sich mit Persönliches um die Insolvenz herum annimmt.
Ich habe den Eindruck die gehen nur nach Zahlen und nicht nach Menschen.
Was den Toleranten Personenkreis betrifft so habe ich meine zwei Kinder die mir die Stange halten.
Ansonsten habe ich keine große Verwandschaft mehr.
Der Kontakt zu den wenigen die ich noch habe ist auch zimmlich abgebrochen.
Selbst zu meinen Bruder nicht.
Ansonsten viele Spielen einem sowieso nur Theater vor.
Die Heucheln Mitleid oder Reden einem nach dem Mund und wenn man sich entfernt denken, selber Schuld du A.......
Ja soweit es das Verhalten des TH betrifft so wünsche ich mir auch in Ruhe gelassen zu werden.
Manchmal muss man aber dann den Kontakt suchen und wenn dieser dann noch in der Lage ist dann zuzuhören und zu helfen um so besser.
Um es mal Grundsätzlich zu Sagen, ich Schäme mich deswegen nicht.
Ich habe mich auch früher für nichts zu Schämen brauchen denn ich habe mein Leben immer anständig mit viel Arbeit bis jetzt hinter mich gebracht.
Ich stame auch aus keinem Elternhaus was man als schnell Assozial bezeichnen kann obwohl ich eigentlich diesen Begriff nicht mag..
Ja das wir keine Loby haben tut sich mir auch auf.
Es ist aber bei mir so, dass ich im Vorruhestand und demnächst in Rente gehe und Freizeit auch was kostet.
Mann könnte soviel machen.
Aber durch das Verfahren ist man eingeschränkt.
Es kann aber auch sein das ich auf demnächs auf mich alleine gestellt bin
Andererseits wenn ich höre welchen Druck meine ehemaligen Kolegen bei meinem letzten arbeitgeber ausgesetzt sind und welche sozialleistungen da gestrichen worden sind dann binn ich froh in Rente gegangen zu sein.
Was du über Ermäßigungen schreibst da gebe ich dir vollkommen recht.
Diesbezüglich habe ich um Möglichkeiten für Wohngeld und WBS gefragt.
Aber die Sagen  noch ob wir uns nicht schämen für Eigenverschulden einer Insovenz den Steuerzahler aufkommen zu lassen.
Vielleicht bekomme ich aber wegen meines Rentenalters wenigsten Ermäßigungen bei Verkehrsbetrieben oder im Zoo usw.
Das mit der Tafel da habe ich keine Erfahrung mit, da ich noch nicht ganz in der Inso bin aber auch kein Arbeitslosengeld zwei beziehe.
Ja da gebe ich dir sicherlich recht, dass wie genau die sind wenn es Armut zu verwalten gilt.
Ich habe auch mit der ARGE aber auch mit der Argentur meine schlechten Erfahrungen gemacht.
Egal ob jemand vorher Manager war oder nur der einfache Arbeiter die sind wie Herrgötter die niemanden neben sich dulden.
Ja wenn man so etwas Gründen würde müsste man aber auch versiert sein sich mit Insolvenrecht auskennen.
Ob man bei zunahme von Insolvenzen und Riesenarbeitpensum das kostenlos durchziehen könnte wage ich zu bezweifeln.
Inso Pass das wäre es :coffee:

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