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Autor Thema: Brauchen Hilfe und Tipps wegen aus Masse freigegebener Eigentumswohnung  (Gelesen 1158 mal)

pittiplatsch

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Hallo alle zusammen!

Wir hoffen, das hier im Forum jemand ist, der uns weiter helfen kann. Mein Mann und ich befinden uns seit dem 30.09.2008 in der Verbraucherinsolvenz. Anfang Dezember hat unser IV die beiden Immobilien aus der Masse freigegeben. Bei dem Haus wurde schon die Zwangsversteigerung eingeleitet. Der Gutachter war schon Mitte August 2008 da, wir haben aber immer noch keinen Termin, wann nun die ZV ist. Das Problem ist aber die vermietete Eigentumswohnung. Wurde von uns als Altersvorsorge im März 2006 gekauft. Die ganze Abwicklung lief damals über einen Vermittler, der sich auch um die Finanzierung gekümmert hat. Wir brauchten nur noch den Darlehensvertrag und den Kaufvertrag unterschreiben. Die Wohnung wurde von einer Immobilienverwaltung betreut.

Zum Zeitpunkt des Kaufes war die Wohnung angeblich vermietet (wir haben aber nie einen Mietvertrag gesehen). Bis September 2006 lief auch alles gut. Als wir dann im Oktober  plötzlich keine Miete mehr erhalten haben, setzten wir uns mit der Immobilienverwaltung in Verbindung. Dort wurde uns gesagt, daß der Mieter über Nacht schwunden ist( was wir erst durch den Anruf erfuhren, die hielten es nicht für nötig, uns darüber in Kenntnis zu setzen).

Damit nahm das Drama seinen Anfang. Ohne die Mieteinnahme konnten wir ab Frühjahr 2007 weder die Raten für das Darlehen , noch das Hausgeld bezahlen. Für die Wohnung war laut Aussage der Immoverwaltung kein Mieter zu finden. Des weiteren erhielten wir die Nebenkostenabrechung für 2005!!! und 2006. Sahen wir natürlich nicht ein, auch für 2005 zu bezahlen. Nach einigem hin und her kam dann im September ein Mahnbescheid von der Immoverwaltung. Wir haben über einen Rechtsanwalt Widerspruch eingelegt und auch nachfragen lassen, wieso die Wiedervermietung so lange dauert.

Und wie durch ein Wunder wurde im Antwortschreiben an den Rechtsanwalt mitgeteilt, daß die Wohnung urplötzlich wieder vermietet war. Seitdem behält die Immoverwaltung die Miete ein, da ja Forderungen aus der Nebenkostenabrechnung gegen uns bestehen. Obwohl die Bank von uns eine Mietabtretung hat und unser Darlehen im September 2007 gekündigt wurde. Das Merkwürdige ist nun, daß wir seit dem von beiden nichts mehr gehört haben. Weder von der Immoverwaltung, noch von der Bank. Wir hatten mit gerechnet, daß die ZW eingeleitet wird.

Da wir schlafende Hunde nicht wecken wollten, haben wir uns erst jetzt nach der Freigabe mit der Bank in Verbindung gesetzt. Die übrigens auch ihre Forderung nicht angemeldet hat, was uns schon mal stutzig werden ließ. 68100€ sind schließlich nicht wenig.

Nun kommt der Hammer: Das Darlehen ist nicht mehr aufzufinden. Unter der Nummer kein Eintrag mehr. Die Bank hat aber die Grundschuld eintragen lassen. Man wollte das klären und uns dann zurück rufen. Das wurde uns mittlerweise schon 5 mal gesagt und nichts passiert. Der letzte Anruf dort ist auch schon wieder 4 Wochen her.

Was können wir jetzt machen? Wir wollen die Wohnung loswerden. Hat uns ja von Anfang an nur Ärger und Sorgen bereitet.

Ich hoffe, daß irgend jemand Lust hatte, diesen Roman zu lesen und uns weiter helfen kann.

 :rougi:
Gruß pittiplatsch
Gespeichert
 

paps

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Zum einen die Kosten vor Eröffnung sind alles Insolvenzkosten.

Im Verfahren dürfte also eine Aufrechnung mit der Miete erstmal nicht mehr erfolgen.

Die Wohnung bekommen Sie nur los, wenn Sie einen Käufer finden.

Gespeichert
MfG Paps (der jetzt in BW lebt)

Paps arbeitet hauptberuflich für die Debeka-Versicherungen Bausparkasse
 (http://www.cosgan.de/images/more/schilder/041.gif)
 
 

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