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Autor Thema: Gerichtsvollzieher versucht zu pfänden trotz privater Insolvenz  (Gelesen 2058 mal)

MartinG

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Hallo an alle Mitschreiber  :wink:
Ich habe seit 12/2011 einen private Insolvenz laufen. Nun bekomme ich schon die dritte Pfändungsandrohung von einen Gerichtsvollzieher wegen Unterhaltsrüchstände die vor der Insolvenz aufgelaufen sind. Aber mit in der Insolvenz verankert sind.
Nun meine Frage, können die noch etwas pfänden bei mir ? Ich zahle zwei Kindern Unterhalt, 16 und 9 Jahre. Bekomme somit 1638 € netto wo ich von die Unterhalte an die Kinder zahle, der Rest meine Grundsicherung / Existenzminimum.
Und falls er pfänden kann, dann wo ? Läuft das eigentlich nicht alles über den Treuhänder ?
Mein Treuhänder ist leider nicht sehr informativ, schreibt mir nur nach §89 InsO darf er das.
Was soll ich machen mit dem Gerichtsvollzieher ? Habe ihn drauf hinwiesen das ich in einer privaten Insolvenz bin. Und der gegnerische Anwalt darüber auch Bescheid weiß und sich direkt an meinen Treuhänder wenden soll. War das ausreichend und richtig ?
Ich Danke schon mal für Eure Hilfe !
LG Martin
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Insokalle

Re: Gerichtsvollzieher versucht zu pfänden trotz privater Insolvenz
« Antwort #1 am: 16. Mai 2012, 09:48:38 »

Womöglich muss sich der TH noch mal mit § 89 InsO beschäftigen. Er spielt vermutlich auf § 89 Abs. 2 InsO an. Eine ZV ist aber nur bei Neuschulden möglich, die nach Verfahrenseröffnung entstanden sind. Gehören die Unterhaltsschulden aber zu den Insolvenzforderungen, weil sie vor Verfahrenseröffnung entstanden sind, dann ist eine ZV nicht zulässig. Hat auch der BGH festgestellt.
Das sollten Sie vielleicht dem GV erklären. Will er die Vollstreckung trotzdem fortsetzen, legen Sie Rechtsmittel ein.
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MartinG

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Re: Gerichtsvollzieher versucht zu pfänden trotz privater Insolvenz
« Antwort #2 am: 17. Mai 2012, 12:40:37 »

Danke schön für die schnelle Antwort.
Werde das Insolvenzgericht informieren.
Gruß Martin
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