Hallo zusammen
ich habe echt ein Problem und hoffe ihr könnt mir helfen. Ich habe einen großen Gläubiger, wegen dem ich in die Insolvenz gehen musste (Verfahren eröffnet am 19.01.11). Meine Hausbank hat mir letztes Jahr einen kleinen Kredit von 2000 Euro gewährt, den ich monatlich mit 100 Euro bediene. Auch habe ich meine Bank in den Insolvenzantrag angegeben, weil ich das so musste.
Jetzt hatte man mir hier im Forum letzte Woche mitgeteilt, das es Gläubigerbevorzugung wäre, wenn ich der Bank jeden Monat 100 Euro aus meinem unpfänbaren Einkommen überweise. Ich habe daraufhin meine Bank angeschrieben und eine riesen Lawine los getreten. Meine Bank wusste von der Insolvenz, aber hat ihre Forderung nicht angemeldet, weil sie auch nicht angeschrieben wurden. Es wurde also jeden Monat weiter gezahlt und ich habe mir nichts böses dabei gedacht, weil es ja von meinem unpfänbaren Einkommen ist. :rougi:
Jetzt will die Bank natürlich die Forderung nachmelden, zahlen darf ich nicht weiter, und der TH wird warscheinlich die bereits gezahlten Beträge seit Eröffnung von der Bank verlangen. Darf er das? Es war ja von meinem nicht pfändbaren Einkommen. Wenn er dieses Geld nicht bekommt oder haben kann, was passiert weiter?
Meine Bank war immer nett und hat immer geholfen und ich fühle mich einfach schäbig, dass die jetzt für meine Dummheit bestraft werden, zu mal es sich hier nur um einen wirklich kleinen Kredit handelt. Mein Berater, kriegt warscheinlich jetzt einen auf den Deckel wegen mir und ich fühle mich deswegen wirklich schlecht. Es ist ja nicht seine Schuld und er hat wirklich immer alles für mich getan, wenn ich mal Probleme hatte. :respekt:
Wird mir die Restschuldbefreiung versagt werden? Ich wollte nichts falsch machen und war einfach unwissend, hätte ich hier den Hinweis nicht bekommen, wäre ich nie auf die Idee gekommen mal nach zu fragen. Bitte helft mir, ich bin echt verzweifelt.
