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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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Autor Thema: Private Krankenkasse  (Gelesen 2232 mal)

Kroesus

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Private Krankenkasse
« am: 26. August 2010, 13:26:14 »

 
Hallo,
bin in der Eröffnungsphase der Verbraucherinsolvenz. Habe meine PKV angeschrieben mir mitzuteilen, ob sie bei Eröffnung der Insolvenz darauf besteht, daß ich in den sog. "Basistarif"  muß, oder ob sie bereit ist meinen bestehenden PKV-Vertrag weiterzuführen.
(Der zukünftige Treuhänder wäre hiermit einverstanden). Eine Antwort habe ich noch nicht. Angenommen die PKV antwortet, dass sie meinen PKV-Vertrag nicht weiterführen will und auf eine Versicherung im Basisvertrag besteht, kann ich dann den Antrag auf Verbraucherinsolvenz zurückziehen, um so meinen PKV-Vertrag zu erhalten?
Dann häte ich zwar in Zukunft mein Leben lang mit dem Gerichtsvollzieher zu tun, aber ich wäre kostengünstiger und besser krankenversichert, was wohl in meinem Alter (66Jahre) wichtiger ist.
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makro

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Re: Private Krankenkasse
« Antwort #1 am: 26. August 2010, 15:25:25 »

Warum meinst Du das die Krankenkasse dies wünscht? Ich war selbst privat krankenversichert und es gab keine Probleme. Ich habe sogar für einige Zeit ALGI bezogen und auch da war ich weiterhin privat versichert. Erst als ich jetzt wieder versicherungspflichtig wurde musste ich in die gesetzliche wechseln. Wie ich sehe bist Du 66 somit ist ja ein Wechsel zurück zur gesetzlichen ausgeschlossen. Gibt es Rückstände bei der privaten?



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Kroesus

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Re: Private Krankenkasse
« Antwort #2 am: 26. August 2010, 16:16:07 »


Hallo.
vielen Dank für Deine Antwort. Der Eingesetzte Gutachter hat mir erzählt, dass man in den Basistarif kommt. Rückstände habe ich bei meiner PKV keine, auch noch nie gehabt. Offensichtlich scheinen das die PKV alle verschieden zu handhaben. Ich hoffe Du hast mit Deiner Meinung recht. Könnte mir denn der Treuhänder hier Probleme machen? (Du siehst, ich habe wegen der PKV fürchterliche Angst.
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makro

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Re: Private Krankenkasse
« Antwort #3 am: 26. August 2010, 17:00:40 »

Ich hatte auch keine Rückstände bei der PKV, von daher war das nie ein Thema, ich habe einfach meine Beiträge weitergezahlt und gut war. Ich wüsste auch nicht warum die PKV dich in einen Basistarif schieben sollte, die mögen den Basistarif so oder so nicht, von daher kann ich mir schwer vorstellen das die einen langjährigen Kunden der keine Rückstände hat dorthin schicken.

Mal schauen was Paps dazu sagt, der ist ja für die Debeka tätig und sollte wissen wie die z.B. vorgehen. Bei mir war es übrigens die LVM!
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Kroesus

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Re: Private Krankenkasse
« Antwort #4 am: 26. August 2010, 17:05:54 »


Hallo,
noch eine Frage zu Deiner Antwort: Meinst Du, daß es keine Probleme gab bei Deiner Insolvenzeröffnung oder das es keine Probleme gab als Du ALG I bezogen hast. Das sind nämlich zwei ganz verschiedene Dinge. Bei der Eröffnung der Verbraucherinsolvenz geht  automatisch (so ist das Gesetz) mein PKV-Vertrag an den Treuhänder über. Zu diesem Zeitpunkt habe ich theoretisch gar keine Krankenversicherung mehr. Der Treuhändeer muß nun der Versicherung erklären, dass er den Vertrag nicht weiterführen will und gleichzeitig erklären, dass er damit einverstanden ist, dass ich mit der Versicherung über eine Weiterführung meines PKV-Vertrages rede. Die Frage ist doch nun, wenn alles so läuft: Muß oder wird die Versicherung meinen ursprünglichen Vertrag weiterhin beibehalten oder schiebt sie mich in die sog."Basisversicherung - in die ich nicht will.

Habe gerade Deine Antwort gelesen. Bin leider nicht bei der Debeka. Habe aber gehört, daß die Debeka die alten Verträge auf Wunsch bestehen lässt. Wichtig ist zu wissen, ob sich alle PKV auch so verhalten. 
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makro

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Re: Private Krankenkasse
« Antwort #5 am: 26. August 2010, 19:39:46 »

Bei mir war es die LVM! Bei Insolvenzeröffnung war das eigentlich kein Thema. Es gab keine Rückstände, der Insolvenzverwalter hat sich zu dem Thema auch nicht geäußert, ich hab einfach meinen Beitrag weiter bezahlt und gut. Natürlich kann der IV den Nichteintritt in den Vertrag erklären, aber warum sollte er das tun?
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Kroesus

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Re: Private Krankenkasse
« Antwort #6 am: 26. August 2010, 21:04:42 »


Die Frage ist doch: Wie können Rückstände entstehen. Auf die Idee, dass sich ein Insolvenzverwalter die Lastschriften der Krankenkasse der letzten 3 Monate zurückholen darf, kommt doch kein normal denkender Mensch. Ich habe meine Krankenkassenbeiträge immer übers Internet (home-banking) jeweils am 1. des Monats bezahlt. Da ich offensichtlich nun schon Gespenster sehe, habe ich die Befürchtung, dass er diese auch zurückholt. Dann hätte ich Rückstände. Ist das möglich? 
 
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Pauli

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Re: Private Krankenkasse
« Antwort #7 am: 27. August 2010, 08:53:09 »

Wenn Sie überwiesen haben, kann der TH die Beiträge nicht zurückholen!
Wenn die KK bei Ihnen abgebucht hätte, dann wäre das möglich gewesen, also keine Bange!
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Kroesus

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Re: Private Krankenkasse
« Antwort #8 am: 27. August 2010, 13:05:39 »

  :juchu: Habe mich über Ihre Antwort gefreut. Habe aber noch eine sehr allgemeine Frage: Bei fast allen die Privatinsolvenz angemeldetz haben, ist anschließend die anschließende Reaktion äußerst negativ - offensichtlich wg. der schlechten Erfahrungen
mit den Insolvenzverwalter/Treuhändern, den Banken, den Vermietern, den Arbeitgebern, den PKV, usw. usw. .

Da ich mittlerweile 66 Jahre alt bin, werde ich meine Restschuldbefreing vielleicht noch erlebe, vielleicht auch nicht:  Ehrlich gesagt, ist das für mich auch nicht so wichtig! 
Ich muß  mir jedoch, nachdem was ich mittlerweile so an Erfahrungsberichten gelesen habe, ernsthaft die Frage stellen, ob ich den Insolvenzantrag wieder zurückziehe und mich eben dann bis an mein Lebensende mit dem Gerichtsvollzieher herumschlage. In meinem privaten Umfeld wird mir übrigens schon dringend dazu geraten.
Meine Frage ist nun: Ist dass eine Wahl zwischen Pest und Cholera oder ist der Gerichtsvollzieher (ständig grüßt das Murmeltier) nicht die bessere Alternative - wozu ich langsam tendiere.


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Pauli

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Re: Private Krankenkasse
« Antwort #9 am: 27. August 2010, 13:20:46 »

Meine persönliche Meinung:
Bei mir ist erst vor vier Wochen die Insolvenz eröffnet worden.
Habe mich ca. 4 Jahre mit Gläubigern, GV und Inkassobüro´s
beschäftigt. Das zehrt an den Nerven, an der Gemütsverfassung und natürlich am Familienleben.
Angst vor´m Postboten, vor´m Klingeln.... Den Zustand wünsche ich mir nicht zurück!
Ich denke hier im Forum sind viele, die Probleme bei der Insolvenz und mit dem TH haben.
Die Leute, bei denen alles glatt läuft, werden sich hier nicht melden, weil sie es nicht brauchen!!!
Ich war hier lange stille Mitleserin, bevor ich mich angemeldet und den Mut hatte Insolvenz anzumelden.
Mir geht es jetzt besser, weil ich diese Entscheidung getroffen habe und sollten Probleme auftauchen, kann ich
sie hier im Forum stellen.
Ich habe seit 3 Wochen keine bösen Briefe mehr bekommen...Das ist im Moment der Himmel auf Erden...
Selbst wenn Sie alle 3 Jahre die EV abgeben, schützt das nicht vor Kontopfändungen, Mahnbescheiden und bösen Anrufen!
LG Pauli 
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tawi

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Re: Private Krankenkasse
« Antwort #10 am: 27. August 2010, 16:09:01 »

Hallo Pauli,

ich bin mit 58 Jahren in die Verbraucherinsolvenz gegangen, und habe im Juni d.J. die RSB bekommen.

Schlechte Erfahrungen haben ich weder hinsichtlich AG, TH, Vermieter, Bank, Freunde oder in meinem Umfeld etc. gemacht. Ganz im Gegenteil, es waren ruhige Jahre ohne Angst vor dem Gerichtsvollzieher, ohne Angst, den Briefkasten zu leeren etc.

Klar, man muss sich einschränken....den Gegebenheiten halt anpassen.....Kino, Theater, Shoppen, Sportveranstaltungen oder -verein wie auch neues Handy waren nicht drin; ich habe von Freunden immer die abgelegten bekommen.

Man muss verzichten lernen, aber ich habe mir immer gesagt: "Das brauche ich im Moment nicht".

Kurzum: ich bin froh, dass ich 2004 diesen Schritt getan habe. :thumbup:

Gruß

tawi
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