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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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 am: 09. März 2022, 17:25:22 
Begonnen von Daggi55 - Letzter Beitrag von Daggi55
Hallo Zusammen,

ich bin ganz neu und habe mich in der Hoffnung angemeldet, dass einer von euch mir vielleicht weiterhelfen kann. Und zwar ist es so, dass ich mich von meinem Mann scheiden lassen möchte. Problematisch ist, dass wir leider beide recht hohe Schulden angesammelt haben... Allerdings sind meine im Vergleich zu denen meines noch-Mannes verhältnismäßig gering. Jetzt frage ich mich, ob ich, wenn wir uns scheiden lassen von den Gläubigern meines Mannes weiter in Anspruch genommen werden kann oder ob diese sich dann nur noch an meinen Mann wenden können. Und falls sie sich nicht an mich wenden dürfen, gilt das erst ab dem Moment wo wir geschieden sind oder schon ab dem Moment wo ich bei ihm ausziehe? Vielleicht kennt sich der ein oder andere hier ja mit sowas aus und kann mir weiterhelfen. Wisst ihr, ob ein auch Scheidungen spezialisierter Anwalt diese Fragen direkt mit regelt? Ich wollte mich demnächst ohnehin bei einem Anwalt beraten lassen, dann kann ich das direkt mit klären :-)

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 am: 05. Februar 2022, 08:26:46 
Begonnen von Lisbeth - Letzter Beitrag von Schunix
Hallo,
Ihr habt versucht alles richtig zu machen.
1.)  A l l e  Gläubier müssen auf die Gläubigerliste!  Wenn Du nachträglich noch Gläubiger hast, müsst Ihr die unbedingt beim IV, gemäß Insolvenzordnung, nachmelden. (Der Anwalt, der den Antrag eingeleitet hat, hatte wohl nicht seinen besten Tag.)
Es gibt gibt den § 301 InsO: "Wenn die Restschuldbefreiung erteilt wird, so wirkt Sie für alle Gläubiger, auch für die die Forderungen nicht angemeldet haben". Das nur zu Eurer Sicherheit.
2.) Immer alles schiftlich mit dem IV erledigen und 1 Kopie behalten, als Nachweis, dass die geforderten Unterlagen gesand wurden. Und nur Kopien senden!
(bin aktiver SB)

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 am: 21. Januar 2022, 19:49:10 
Begonnen von Fergioulicious - Letzter Beitrag von Fergioulicious
Hallo,

Wir haben noch folgendes Problem:

Mein Mann hat im September 2021 Privatinsolvenz angemeldet. Sein IV schrieb dann, dass die Führung eines P-Kontos nicht mehr nötig sei. Daraufhin hat er das Konto umgewandelt. Die Bank hat dem auch zugestimmt, obwohl Pfändungen (zwei) auf dem Konto lagen.

Kurz darauf ging das Gehalt meines Mannes ein, welches bereits beim Arbeitgeber bis zur Pfändungsfreigrenze einbehalten wird. Die Bank hat mit Eingang des Geldes die Auszahlung verweigert. Auf Nachfrage hieß es, dass mein Mann sein Konto eben nicht hätte umwandeln sollen. Es liegen Pfändungen vor, weshalb eine Auszahlung nicht erfolgt. Er könne zwar wieder umwandeln, die Gläubiger müssten allerdings die Pfändung löschen oder ruhend stellen, sonst würde weiterhin nicht ausbezahlt werden.

Der IV hat die Gläubiger auch angeschrieben, allerdings hat nur einer der beiden bisher ruhend gestellt. Vom zweiten Gläubiger kommt keinerlei Reaktion.

Seit zwei Monaten fehlt quasi ein ganzes Monatsgehalt. Welche Möglichkeiten hat mein Mann? Muss er klagen?

Danke vorab für eure Antworten.

VG Fergie

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 am: 16. November 2021, 10:34:40 
Begonnen von Ehefrau - Letzter Beitrag von koelner84
Am 23.11.2018 wurde die RSB in der Schufa vermerkt.
Also am 22.11. steht die Löschung an. Ich bin schon ganz gespannt, was sich am Score nochmal ändern wird dadurch. bin derzeit bei etwa ~96,5.

Sind die Daten bereits am 22.11. gelöscht oder erst am 23.11.?

Wenn es durch ist gebe ich bescheid wie sich mein Score verändert hat.

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 am: 28. September 2021, 10:21:26 
Begonnen von Jarurakure - Letzter Beitrag von Kiga
und wie ging es weiter damit?

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 am: 23. September 2021, 09:29:33 
Begonnen von Comtan - Letzter Beitrag von Kiga
Und wie ist es gelaufen?

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 am: 31. August 2021, 18:34:40 
Begonnen von Lisbeth - Letzter Beitrag von Lisbeth
Hallo liebe Community :smiley:

wie ihr dem Titel schon entnehmen könnt, geht es bei meinem Anliegen um Gläubiger die von der Insolvenz nicht erfasst wurden. Konkret sieht das folgendermaßen aus:

Ich wurde und werde beim Durchlaufen meines kürzlich eröffnetem Insolvenzverfahrens anwaltlich beraten. Und genau da liegt jetzt die Problematik. Bevor der Antrag zur Eröffnung der Privatinsolvenz zum Gericht geschickt wurde, gab es einen außergerichtlichen Einigungsversuch mit den Gläubigern. Dieser ist gescheitert. Während der Verhandlungen mit den Gläubigern sind 3 neue Gläubiger entstanden die nicht Teil der außergerichtlichen Verhandlungen waren. Diese sind wegen Corona und meiner sowieso schon vorhandenen Zahlungsunfähigkeit entstanden.(Stromanbieter etc.) Diese 3 Gläubiger wollte ich während des Ausfüllen meines Antrags zur Gläubigerliste hinzufügen, war mir darüber aber unsicher und habe deshalb bei meinem Anwalt nachgefragt ob und wie ich das genau machen soll. Seine Assistentin am Telefon meinte jedoch dass ich die Gläubiger jetzt nicht mehr hinzufügen könne weil es dafür zu spät sei und ich das aber nach Eröffnung des Verfahrens nachholen könnte. Da das Verfahren jetzt seit knapp 3 Wochen offiziell eröffnet ist, habe ich bei meinem Anwalt nochmal nachgefragt wie genau ich die Nachtragung der 3 Gläubiger jetzt in Angriff nehmen soll und wie ich diese dem Insolvenzverwalter mitteile. Mein Anwalt persönlich meinte daraufhin dass ich dem Insolvenzverwalter "AUF KEINEN FALL" die 3 fehlenden Gläubiger mitteilen soll da das ganze Insolvenzverfahren sonst platzen würde. Ich sollte die Gläubiger einfach ignorieren, die Briefe weg schmeißen und die könnten sich ja sonst unter "insolvenzbekanntmachungen.de" informieren und sich an den Insolvenzverwalter wenden. Ich finde diese Vorgehensweise ehrlich gesagt ziemlich fragwürdig. :? Nach meiner Recherche über dieses ganze Thema fühl ich mich ziemlich hilflos. Wenn ich die fehlenden Gläubiger dem Insolvenzverwalter mitteile und ich beweisen muss dass es nicht fahrlässig war die nicht mitanzugeben...Wie soll ich das beweisen? Ich habe über den Rat der Assistentin keine schriftlichen Aufzeichnungen sondern lediglich den mündlichen Rat am Telefon. Und mal abgesehen davon werden die sich garantiert nicht eingestehen mich falsch beraten zu haben. Wenn ich einfach darüber schweige und die Gläubiger nicht angebe und auch nicht zahle, wird es ja über kurz oder lang auch beim Insolvenzverwalter landen und der wird sich dann auch fragen wo die herkommen. Und die 3 Gläubiger bezahlen darf ich ja auch nicht, da mir ja auch dann die Restschuldbefreiung versagt werden kann.

Also Leute, ich brauche dringend euren Rat :embarrassed: Ich hab wirklich überhaupt keinen Plan was ich tun soll :neutral:

Ich wäre für ein paar Ratschläge sehr dankbar.

Liebe Grüße :smiley:

 8 
 am: 18. Juli 2021, 21:14:17 
Begonnen von Mr-Unwissend - Letzter Beitrag von Mr-Unwissend
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin auf der Suche nach jemandem der mir vielleicht einige Fragen beantworten kann.  Ich hoffe ich werde hier fündig.

Mein Bruder ist seit April 2020 in der Privatinsolvenz. Er hält sich an seine Auflagen und hat mittlerweile sein Leben wieder echt gut auf die Reihe bekommen,  was mich als Bruder auch sehr stolz macht. Er selbst hat die Insolvenz beantragt um wieder ein normales Leben führen zu können.

Nun hat sich aber auch einiges geändert in den letzten Wochen.  Wir haben geerbt und mein Bruder ist natürlich total durch den Wind. Er könnte mit seinem Erbe wieder schuldenfrei sein.

Mir als sein Bruder macht es aber Bauchschmerzen,  wenn das ganze ersparte Geld vom Erbe für die Schulden drauf geht.  Er will seine Schulden ja bezahlen, und er will sich davor auch keinesfalls drücken.

Meine Frage ist jetzt eigentlich, ob es möglich ist, sich mit den Gläubigern in Verbindung zu setzen  (jeden einzelnen), und einen Vergleich auszuhandeln um nach und nach die Schulden loszuwerden? Damit er dann wenigstens was von seinem Erbe hat. Verfahrenskosten sind schon bezahlt durch seine Steuererklärung von 2020, und er ist noch nicht in der Wohlverhaltensphase.

Ist sowas möglich während der Insolvenz? Gibt es irgendeine Möglichkeit meinem Bruder zu helfen damit er mit einem Teil vom Erbe in ein neues Leben starten kann??
Die Insolvenz steht ja dafür,  früher oder später Schuldenfrei zu sein. Das ist das was er möchte.

Vielleicht gibt es auch hier jemanden aus Berlin der uns dazu beraten kann. Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen

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 am: 25. Juni 2021, 21:09:32 
Begonnen von tyson - Letzter Beitrag von tyson
Sehr geehrtes Forum,

Ich bin seid dem 31.05.2021 in der Privatinsolvenz.
Seid 07.2020 bin ich 3 Jahre auf Bewährung wegen einer Straftat BTMG ich bin seid dem Drogenfrei und habe mein Gesamtes Leben geändert,
Weggezogen von dem Ort knapp 500 Km , Veränderung meines Lebens durch Arbeit, und einer Therapie die ich Erfolgreich abgeschlossen habe.

Nun bin ich durch diese Ganze Sache nicht ganz so, gut mit meinen Finanzen gewesen bis ich vor Knapp 6 Monaten keinen Überblick mehr hatte, und mir Hilfe bei einem Schuldenberater gesucht habe der Wirklich mehr als Bemüht war, auch ich habe mir sehr Viel mühe geben, ich habe 11 Gläubiger.

Und nun zu meinem Problem ein Anwalt der mit mir vor Gericht war hat mich kurz nach der Eröffnung der Insolvenz Angezeigt wegen Leistungskreditbetruges nach § 263 Stgb.
Ich habe mir einen Anwalt für Strafrecht genommen da ich auf bewährung bin, kosten knapp 1000 Euro mein Insolvenzverwalter ist damit einverstanden,auch so ist er echt Nett.

Ich habe grosse Angst davor das durch diese Angebliche Straftat meine Bewährung und meine Insolvenz sowie die Restschuldbefreiung Verwirkt wird.

Ich habe Feste Arbeit ein Relativ Gutes einkommen, und Führe mein Pfändbares Vermögen selber an den Insolvenzverwalter ab.

Nun zu meiner Frage.

Kann die Angst die ich habe sich bewahrheiten, für mich war es wirklich ein äusserst schwerer Weg bis hier hin, ich habe 6 monate alles Getan um eine Insolvenz zu Vermeiden und es war niemals meine Absicht, Gesagter Anwalt war mit 50 Euro Raten einverstanden ( Leider nicht Schriftlich festgehalten eher gesagt hat er sich nicht darauf eingelassen)
Ich habe von knapp 13000 Euro ungefähr die hälfte Offen und bevor ich nicht mehr alle Zahlungen Tätigen konnte hat er gedroht mich anzuzeigen sollte ich in die Insolvenz gehen, er wollte sofort 3ooo Euro plus monatliche Raten von kanpp 400 Euro, das Hab ich aber nicht gepackt weil noch 10 andere Gläubiger mit dabei waren die auch Bedient wollten.
meint ihr er kommt damit durch?.

Mit Freundlichen Grüssen

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 am: 25. Juni 2021, 16:50:52 
Begonnen von Medusa12 - Letzter Beitrag von Medusa12
Guten Tag alle zusammen,


Ich arbeite in der Uniklinik in Hamburg u d mit der Gehaltszahlung wird in diesem Monat auch der Corona bonus ausgezahlt (633 euro). Ich werde von einem Insolvenzverwalter betreut, diesen erreiche ich leider nicht. Auf der Gehaltsabrechnung die heute kam steht dass das geld an ihn überwiesen wird. Ist der Corona bonus pfändbar?


Ich wünsche allen einen schönen Abend.


Viele Grüße, Susan

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