"

Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

Bitte logg dich ein oder registriere dich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Herzlich Willkommen im neuen Board!
Der Redaktion des Forums, bzw. den Moderatoren ist es per Gesetz untersagt, individuellen Rechtsrat zu erteilen. Das Forum dient dem allgemeinen Erfahrungsaustausch der Nutzer und der Vermittlung allgemein gehaltener Informationen. Deshalb unser Rat: wendet Euch zwecks Rechtsberatung immer an eine Schuldnerberatungsstelle, einen Rechtsanwalt oder die Rechtsberatungsstellen beim zuständigen Amtsgericht.
Das Recht der Teilnehmer untereinander, gegenseitig Mitteilungen über ihre jeweilige Meinung zu machen, bleibt davon unberührt und stellt auch keine Rechtsberatung dar!
Und nicht vergessen: auch hier gibt es Forenregeln, die es zu beachten gilt!

Autor Thema: Lastschriftrückbuchung - Vertragspartner ist die Ehefrau  (Gelesen 1570 mal)

MirGro

  • Newbie
  • *
  • Karma: 0
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1
Lastschriftrückbuchung - Vertragspartner ist die Ehefrau
« am: 12. Oktober 2011, 05:57:33 »

Guten Tag.
Ich, der Ehemann, befinde mich in der Wohlverhaltensperiode meines Verbraucherinsolvenzverfahren was vor mehr als einem Jahr eröffnet wurde.
Zum Zeitpunkt der Eröffnung hat mein Treuhänder auch Lastschriften von meinem Konto zurückgebucht.
Darunter auch Zahlungen für Stromlieferung und Telekommunikation.
Vertragspartner mit den jeweiligen Unternehmen ist aber meine Frau.
Die Unternehmen können die aus den Rückbuchungen entstandenen Forderungen nicht an die Insolvenztabelle anmelden, da dort nur Forderungen zugelassen sind, die mich betreffen.

Da meine Frau nicht erwerbstätig ist und ich der Alleinverdiener in der Familie, ist die Zahlung von Rechnungen 'für meine Frau' doch vollkommen normal.
Eines der Unternehmen mahnt nun den entstandenen rückständigen Betrag (zzgl. weitere Kosten) per gerichtlichen Mahnbescheid an.

Besteht ein Möglichkeit diesem Mahnbescheid erfolgreich zu widersprechen?
Mit welcher Begründung wäre ein Widerspruch möglich?


Es gibt noch 2 'Gedankengänge' die ich hierbei aufführen möchte.

1. Die Unternehmen haben bei Vertragsabschluß und Erteilung der Einzugsermächtigung nicht zur Bedingung gemacht das der Vertragspartner auch Kontoinhaber ist. Ich kenne Unternehmen bei denen das Bedingung ist. Sicherlich auch aus solch einer Überlegung heraus.
2. Das Lastschriftverfahren ist für die Unternehmen bequem, aber durch die Möglichkeit von Rückbuchungen nicht sicher, solange die Zahlung nicht ausreichend zurückliegt oder sie ausdrücklich genehmigt wurde. Muss das Unternehmen dann nicht auch mit dem Risiko 'leben' wenn es diese Zahlungsweise möchte?

Vielen Dank für eure fundierten Antworten.
Gespeichert
 

Insokalle

Re: Lastschriftrückbuchung - Vertragspartner ist die Ehefrau
« Antwort #1 am: 12. Oktober 2011, 10:55:18 »

Das Unternehmen lebt schon mit dem Risiko, dass Lastschriften platzen. Was Insolvenzverfahren anbelangt aber inzwischen deutlich ruhiger, weil der BGH den Widerruf durch den IV/TH eingeschränkt hat.

In Fällen wie Ihren sehe ich so jetzt keine Möglichkeit, Ihre Frau wird wohl zahlen müssen. Das liegt an der Konstellation, die Sie gewählt haben.
Wieder ein Punkt, auf den man im Vorfeld der Insolvenz achten muss.

Gespeichert
 
 

Privatinsolvenz - Insolvenz - Schulden - Webseitenschutz