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Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

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 41 
 am: 19. Juli 2018, 10:53:10 
Begonnen von Grinsekatze - Letzter Beitrag von Grinsekatze
Ich brauche mal dringend eure Hilfe, weil ich gerade echt einen Schock habe...
Mein Mann hat im April Krankengeld und Arbeitslohn bezogen, insgesamt 2725,11€ von denen gepfändet werden kann. Mit einer unterhaltspflichtigen Person werden davon 579,75€ gepfändet. Das konnten wir bisher nicht machen, da wir die Abrechnung bis gestern immer noch nicht bekommen hatten und nicht wussten, wie hoch das Pfändungsnetto war - TH wusste Bescheid. So weit, so gut.
Nun war mein Mann nur noch bis zum 30.4. bei diesem AG beschäftigt und hat eine Abfindung bekommen. Deshalb hat das mit der Abrechnung auch so lange gedauert, weil die alle Papiere zusammen schicken wollten. Von dieser wurde auch ordnungsgemäß gepfändet.
Jetzt hat der ehemalige AG allerdings aus der eigentlichen April-Abrechnung eine Korrekturabrechnug gemacht, für April den Lohn und die Abfindung zusammengerechnet und laut dieser müssten wir plötzlich mit dem Krankengeld 1352,55€ nachzahlen. Das kann doch nicht sein. Oder etwa doch?
Ich weiß gar nicht, wo wir das Geld hernehmen sollen, denn von der Abfindung mussten wir den Anwalt bezahlen und da blieben nicht mal 50€ übrig. Mein Mann hat einen neuen Job, verdient allerdings weniger und hat dazu noch Fahrtkosten, die er vorher nicht hatte. Das Geld haben wir vorne und hinten nicht.
Weiß jemand Rat? Ist das richtig, dass beides zusammengerechnet wird und sich daraus plötzlich eine mehr als doppelte Nachzahlung ergibt? Hatte jemand schon eine ähnliche Situation? Ist eine Ratenzahlung bei TH möglich?

 42 
 am: 18. Juli 2018, 21:26:10 
Begonnen von rbrech - Letzter Beitrag von KarlPaul
Vor meiner Insolvenz gab es auch ein noch laufendes KFZ-Leasing.
Nachdem meine Raten ausblieben bat man mich nur den Wagen
bei einem Autohaus dieser Marke abzustellen und Schlüssel und Papiere
dem Meister wunschgemäß in die Hand zu drücken. 
Die Frage ob ich jemand anders hätte kam nicht.

 43 
 am: 18. Juli 2018, 12:14:30 
Begonnen von rbrech - Letzter Beitrag von rbrech
Bei BMW war ähnliches passiert. Leasingvertragskündigung wg. Nichtzahlung, daraufhin sollte meine Frau innerhalb einer Frist einen Käufer benennen, ansonsten würde das anderweitig verwertet. Hatte gehofft bei VW wäre es ähnlich...
Bei dem zu übernehmenden VW weiss ich was ich bekomme, bei einem anderen Gebrauchten weiss ich das nicht sicher...

 44 
 am: 18. Juli 2018, 11:53:49 
Begonnen von Grinsekatze - Letzter Beitrag von KarlPaul
1.) Der IV/TH kann verlangen das der AG abführt
2.) Wie gesagt darf der AG dafür keine Gebühren nehmen.
Und wenn er keine Ahnung hat und alles falsch macht hilft nur beharrliches Schulen
und notfalls die Klage. Natürlich nicht super bei einem neuen Job.

 45 
 am: 18. Juli 2018, 11:49:24 
Begonnen von rbrech - Letzter Beitrag von KarlPaul
1.) Nein
2.) Es steht Euch natürlich frei dort anzufragen.
3.) Gibt es nicht genug Autos auf dem Markt die man einfach so kaufen kann? 

 46 
 am: 18. Juli 2018, 11:26:50 
Begonnen von rbrech - Letzter Beitrag von rbrech
Hallo!

Der KFZ Finanzierungsvertrag VW meiner Frau wird bald gekündigt wegen Nichtzahlung, meine Frau geht in Insolvenz. Muss die Bank dann einen Käufer akzeptieren, den meine Frau benennt, so dass ich oder mein Bruder das Auto kaufen könnten? Oder kann das Auto nicht "gerettet" werden?

Danke und Gruss

 47 
 am: 17. Juli 2018, 23:08:08 
Begonnen von Grinsekatze - Letzter Beitrag von HausH
moin,

der Arbeitgeber darf dafür keine Gebühren verlangen, siehe hier: https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de/kommentare/keine-erstattung-bei-lohn-und-gehaltspfaendung

gruß HausH

 48 
 am: 17. Juli 2018, 16:05:22 
Begonnen von Grinsekatze - Letzter Beitrag von Wandervogel
Eine sehr unglückliche Situation. Wenn der AG falsch überweist, dann müsst ihr bzw. dein Mann seine Ansprüche gegen ihn durchsetzen. Wenn der AG falsch überweist, also zuviel 'pfändet', dann muss er trotzdem deinem Mann den korrekten Lohn auszahlen und gleichzeitig sehehn, dass er das zuviel gezahlte Geld vom IV bzw. TH zurückbekommt. Das macht sich in einem neuen Arbeitsverhältnis natürlich nicht so gut.

Der IV/TH verhält sich absolut korrekt, daran gibt es nichts zu mäkeln.

 49 
 am: 17. Juli 2018, 14:52:12 
Begonnen von Grinsekatze - Letzter Beitrag von Grinsekatze
Hallo zusammen!

Mein Mann hat einen neuen Job. Mit der Info an den Insolvenzverwalter ging die Bitte raus, den pfändbaren Lohn jeden Monat selbst zu überweisen, da der neue AG sehr hohe Gebühren dafür fordert. Dies wurde abgelehnt.
Darf der Insolvenzverwalter verlangen, dass der AG das macht?
AG scheint auch keine große Ahnung davon zu haben, würde unabhängig vom Verdienst alles runterpfänden. Mein Mann hat schon gesagt, dass das nicht richtig ist und es Pfändungstabellen gibt. Was können wir tun, wenn der AG trotzdem alles pfändet?

 50 
 am: 16. Juli 2018, 14:40:31 
Begonnen von GuentherN - Letzter Beitrag von eidechse
Auch wenn das Hauptproblem hier die Nichtlöschung von Schufa-Daten ist/war, mit dem der Insolvenzverwalter nichts zu tun hat, würde ich hier doch einmal kurz auf den Behaupteten Fehler des Insolvenzverwalters, die Inkassofirma zu spät von der RSB informiert zu haben eingehen.

Denn hier liegt mitnichten ein Fehler des Insolvenzverwalters vor. Mal ganz abgesehen von dem Umstand, dass - wenn man hier nicht einen Fall hat, in dem das Insolvenzverfahren länger als 6 Jahre läuft und es keine Wohlverhaltensphase gibt - es bei Erteilung der RSB gar keinen Insolvenzverwalter mehr gibt sondern nur einen Treuhänder, ist es auch nicht dessen Aufgabe, die Gläubiger von der RSB zu unterrichten. Bei einigen Gerichten wird der Treuhänder nach Beendigung der Wohlverhaltensphase noch nichteinmal darüber informiert, ob die RSB erteilt wurde. Das liegt daran, dass mit dem Schlussbericht 6 Jahre nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens und einer evtl. Verteilung, falls Geld vorhanden ist, die Aufgaben des Treuhänders beendet sind. Mit der Erteilung oder Versagung der RSB hat der Treuhänder nichts zu tun. Hier müssen die Gläubiger im Zweifel schon selbst aufpassen und die öffentlichen Bekanntmachungen aufrufen.

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