"

Schulden und Insolvenz Hilfe Forum

Bitte logg dich ein oder registriere dich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Herzlich Willkommen im neuen Board!
Der Redaktion des Forums, bzw. den Moderatoren ist es per Gesetz untersagt, individuellen Rechtsrat zu erteilen. Das Forum dient dem allgemeinen Erfahrungsaustausch der Nutzer und der Vermittlung allgemein gehaltener Informationen. Deshalb unser Rat: wendet Euch zwecks Rechtsberatung immer an eine Schuldnerberatungsstelle, einen Rechtsanwalt oder die Rechtsberatungsstellen beim zuständigen Amtsgericht.
Das Recht der Teilnehmer untereinander, gegenseitig Mitteilungen über ihre jeweilige Meinung zu machen, bleibt davon unberührt und stellt auch keine Rechtsberatung dar!
Und nicht vergessen: auch hier gibt es Forenregeln, die es zu beachten gilt!

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
 1 
 am: 17. Januar 2020, 09:40:11 
Begonnen von Grinsekatze - Letzter Beitrag von Wandervogel
Dann sollte alles halb so schlimm sein.

 2 
 am: 17. Januar 2020, 08:26:19 
Begonnen von Grinsekatze - Letzter Beitrag von Grinsekatze
Wurden denn in den Monaten seit August noch Abtretungsbeträge bzw. Pfändungen an den TH gezahlt? Gibt es irgendwelche Beweise, dass die Schreiben an das Gericht und den TH geschickt wurden? Wusste der TH eventuell etwas von der Adressenänderung?

Und noch einmal anders herum gefragt: Gab es irgendwelche Nachteile für die Gläubiger dadurch, dass die neue Adresse nicht beim Gericht und beim TH ankam?

Wenn nicht, dann sollte das Versäumnis durch die schnelle Nachmeldung (die ist doch jetzt nachweisbar erfolgt?) geheilt worden sein. Es liegt m.W. übrigens an euch, einen Nachweis darüber zu führen, dass die Information an Gericht und TH versandt wurden.

Vielen Dank.
Beim TH ist die Adressänderung angekommen und wurde auch registriert, lediglich beim Gericht nicht.
Für die Gläubiger gab es meines Wissens nach keine Nachteile, da ist ja alles gelaufen wie bisher.

 3 
 am: 16. Januar 2020, 23:30:48 
Begonnen von Grinsekatze - Letzter Beitrag von Wandervogel
Wurden denn in den Monaten seit August noch Abtretungsbeträge bzw. Pfändungen an den TH gezahlt? Gibt es irgendwelche Beweise, dass die Schreiben an das Gericht und den TH geschickt wurden? Wusste der TH eventuell etwas von der Adressenänderung?

Und noch einmal anders herum gefragt: Gab es irgendwelche Nachteile für die Gläubiger dadurch, dass die neue Adresse nicht beim Gericht und beim TH ankam?

Wenn nicht, dann sollte das Versäumnis durch die schnelle Nachmeldung (die ist doch jetzt nachweisbar erfolgt?) geheilt worden sein. Es liegt m.W. übrigens an euch, einen Nachweis darüber zu führen, dass die Information an Gericht und TH versandt wurden.

 

 4 
 am: 16. Januar 2020, 21:32:45 
Begonnen von Grinsekatze - Letzter Beitrag von Grinsekatze
Hallo zusammen,

bin gerade ziemlich verzweifelt.
Mitte Dezember 2019 sind meine 6 Jahre ausgelaufen. Ich war mir nicht sicher, wie es weitergeht, ob ich was vom Gericht oder Insolvenzverwalter höre oder mich melden muss.
Letzte Woche also mal beim Gericht angerufen. Beim Datenabgleich musste ich dann feststellen, dass meine aktuelle Adresse dort nicht vorliegt.
Bin im August 2019 umgezogen, habe irgendwann Mitte/Ende Juli ein Schreiben aufgesetzt - gemeinsam mit meinem Mann, der nächsten Monat durch ist. Das Schreiben kam entweder nicht an oder es wurde verhuddelt, weil beide Schreiben gemeinsam.
Haben beide sofort neue separate Schreiben aufgesetzt, aber mache mir trotzdem viele Gedanken, was nun passiert.
Wie ist das denn, wenn die 6 Jahre rum sind? Ist dann zu dem Zeitpunkt schon alles geklärt (es werden ja noch mal alle angehört) oder kommt das erst danach?

 5 
 am: 10. Januar 2020, 09:42:39 
Begonnen von Ehefrau - Letzter Beitrag von Ehefrau
Guten Morgen,
einen Tag vor Ablauf der Frist ist heute alles aus meiner Schufa verschwunden. :smiley:

RSB war im Januar 2017

1. Quartal 2017  5,00%
2. Quartal 2017 15,00%   3 Monate nach RSB
3. Quartal 2017 15,00%   6 Monate nach RSB
4. Quartal 2017 12,00%   9 Monate nach RSB

1. Quartal 2018 20,00%  12 Monate nach RSB
2. Quartal 2018 57,80%  15 Monate nach RSB
3. Quartal 2018 74,40%  18 Monate nach RSB
4. Quartal 2018 82,70%  21 Monate nach RSB

1. Quartal 2019 86,90%  24 Monate nach RSB
2. Quartal 2019 87,90%  27 Monate nach RSB
3. Quartal 2019 84,74%  30 Monate nach RSB
4. Quartal 2019 86,48 % 33 Monate nach RSB

1. Quartal 2020 90,62%  36 Monate nach RSB

Abschlussscore nach Tilung der Insolvenz aus der Schufa : 98,14 %

 6 
 am: 08. Januar 2020, 09:16:30 
Begonnen von Ehefrau - Letzter Beitrag von Ehefrau
RSB war im Januar 2017

1. Quartal 2017  5,00%
2. Quartal 2017 15,00%   3 Monate nach RSB
3. Quartal 2017 15,00%   6 Monate nach RSB
4. Quartal 2017 12,00%   9 Monate nach RSB

1. Quartal 2018 20,00%  12 Monate nach RSB
2. Quartal 2018 57,80%  15 Monate nach RSB
3. Quartal 2018 74,40%  18 Monate nach RSB
4. Quartal 2018 82,70%  21 Monate nach RSB

1. Quartal 2019 86,90%  24 Monate nach RSB
2. Quartal 2019 87,90%  27 Monate nach RSB
3. Quartal 2019 84,74%  30 Monate nach RSB
4. Quartal 2019 86,48 % 33 Monate nach RSB

1. Quartal 2020 90,62%  36 Monate nach RSB

Dies ist jetzt mein vorletzter Score den ich hier dokumentiere, immerhin bin ich jetzt schon mal im 90er Bereich.
Am Samstag müsste meine Restschuldbefreiung aus dem System der Schufa verschwinden, dann kommt der letzte Score für mich.
Dann ist das Kapitel der Insolvenz endlich abgeschlossen für mich.

 7 
 am: 25. Dezember 2019, 17:21:48 
Begonnen von Ehefrau - Letzter Beitrag von Ehefrau
Ich zähle die Tage....im Januar wird es 2 Scores für mich geben, einmal rund um den 9.1. herum -den regulären 3 Monats Score- und dann am 11.1. wenn endlich die Insolvenz aus meinem Verzeichnis verschwindet.

 8 
 am: 19. Dezember 2019, 15:16:58 
Begonnen von KarlPaul - Letzter Beitrag von KarlPaul
Mittlerweile haben wir den Obergerichtsvollzieher mal angetroffen.
Zwei der drei Vorgänge waren schon erledigt. Sie müssen jetzt nur noch aus der Schufa raus. Den dritten Vorgang verhandeln wir schon um einen Vergleich zu erzielen.

 9 
 am: 05. Dezember 2019, 08:02:34 
Begonnen von KarlPaul - Letzter Beitrag von KarlPaul
Inzwischen konnten wir ins Insolvenzportal reinschauen. Dort gibt es aber nur neben dem Aktenzeichen die Information welcher
Obergerichtsvollzieher damals vergeblich anklopfte. also dürftig. Und oh Überraschung mein "Mandat" kennt ihn. Ich habe mich etwas geärgert, das hätten wir einfacher haben können. Und mittlerweile beginnt es ihm auch einzufallen welche drei Gläubiger es wohl waren... .
Er will jetzt den Obergerichtsvollzieher allein besuchen. Harren wir der Dinge. Mit einem anderen Gläubiger versuchen wir eine Altforderung zu vergleichen. Sie scheinen über die Hälfte des Originalbetrags glücklich zu sein. Aber sie konnten weder den Titel vorweisen noch eine Vollmacht des Schuldners. So geht es aber nun auch nicht.

 10 
 am: 02. Dezember 2019, 23:29:42 
Begonnen von tomwr - Letzter Beitrag von tomwr
Meine RSB wurde bereits in 2016 erteilt und das FA hat mich aufgefordert, die Steuerklärung 2016 und 2017 bis 31.05.2017 einzureichen, was auch zu diesem Zeitpunkt passierte. Seit dem ist Funkstille. Keine Veranlagung. Über meinen Steuerberater auch immer mal wieder nachgefragt, bis heute (Ende 2018) aber ergebnislos. Wurde ziemlich Druck gemacht und man könne 2016 und 2017 aufgrund der RSB nur zusammen veranlagen. Angeblich ist der Sachbearbeiter lange krank. Trotzdem ist 18 Monate nichts passiert.

Auf Anraten des FA wurde auch ein Antrag auf Billigkeitsmassnahmen gemäß BMF Schreiben 2003 und 2009 gestellt und einer vorrangigen Verrechnung bestehender Verluste / Verlustvorträge zu verrechnen sind. Soweit auch nachvollziehbar durch den Steuerberater.

Meiner Meinung nach traut sich beim FA keiner dem Antrag statt zu geben, insbesondere da die Rechtslage nach etlichem hin und her zwischen BMF und BFH zunehmend unklarer wurde. Aber es gab auch eine Gesetzesänderung in 2017.

In der Folge strich der Gesetzgeber das Erfordernis der formalen Zustimmung und stellte mit dem Inkrafttreten des „Gesetzes zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen und Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ vom 11.12.2018 die Steuerfreiheit von Sanierungsgewinnen, auch rückwirkend, wieder her.
Siehe auch:
https://ambg.de/steuerfreiheit-von-sanierungsgewinnen/

Nach aktueller Rechtslage (§3a Abs.5 EStG und §7b GewStG) durch Änderung des Gesetzgebers sind nun Sanierungsgewinne unter anderem auch aus RSB steuerfrei gestellt auch ohne Ermessen des Finanzamts. Hier gibt es einen Stichtag 08.02.2017. Auf Antrag kann die Regelung aber auch auf Altfälle angewendet werden (§52 Abs. 4a EStG).

Insgesamt wirkt die Regelung etwas unklar wie so oft:

Zitat
§ 3a in der Fassung des Artikels 2 des Gesetzes vom 27. Juni 2017 (BGBl. I S. 2074) ist erstmals in den Fällen anzuwenden, in denen die Schulden ganz oder teilweise nach dem 8. Februar 2017 erlassen wurden. 2Satz 1 gilt bei einem Schuldenerlass nach dem 8. Februar 2017 nicht, wenn dem Steuerpflichtigen auf Antrag Billigkeitsmaßnahmen aus Gründen des Vertrauensschutzes für einen Sanierungsertrag auf Grundlage von § 163 Absatz 1 Satz 2 und den §§ 222, 227 der Abgabenordnung zu gewähren sind. 3Auf Antrag des Steuerpflichtigen ist § 3a auch in den Fällen anzuwenden, in denen die Schulden vor dem 9. Februar 2017 erlassen wurden.

Irgend jemand hier ähnliche Probleme oder Erfahrung mit der neuen Gesetzeslage ?
Im Prinzip ist §3a EStG und §7b GewStG ja positiv zu sehen - oder nicht ?

Hier §3a Abs.5 EStG

Zitat
(5) 1Erträge aus einer nach den §§ 286 ff. der Insolvenzordnung erteilten Restschuldbefreiung, einem Schuldenerlass auf Grund eines außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplans zur Vermeidung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens nach den §§ 304 ff. der Insolvenzordnung oder auf Grund eines Schuldenbereinigungsplans, dem in einem Verbraucherinsolvenzverfahren zugestimmt wurde oder wenn diese Zustimmung durch das Gericht ersetzt wurde, sind, soweit es sich um Betriebsvermögensmehrungen oder Betriebseinnahmen handelt, ebenfalls steuerfrei, auch wenn die Voraussetzungen einer unternehmensbezogenen Sanierung im Sinne des Absatzes 2 nicht vorliegen. 2Absatz 3 gilt entsprechend.

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Privatinsolvenz - Insolvenz - Schulden - Webseitenschutz